Andreas Gabalier: „Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben“

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Bild (shutterstock.com/Von Matthias Wehnert)

Der österreichische Musiker Andreas Gabalier, von seinen Kritikern als „Echokammer für Rechtspopulismus“ diffamiert, äußert sich einmal mehr mit gesundem Menschenverstand. In einem Interview zur Corona-Hysterie im Magazin „Weekend“ macht er klar: Impfen will er sich nicht lassen. Er schlägt mehr Hausverstand vor.

Im aktuellen Weekend Magazin erschien ein Interview mit Andreas Gabalier. Zur Corona-Krise befragt, demonstriert der österreichischer Erfolgssänger einmal mehr einen gesunden Menschenverstand: Im Vergleich zur „ersten Welle“ im April, habe er seine Sichtweise auf den Umgang mit der Covid-19-Pandemie geändert. Er erlebe durch „einseitige Berichterstattung“ viel Missgunst in der Bevölkerung, beispielsweise, dass Nachbarn sich gegenseitig anzeigen. Das finde er sehr traurig. Auf Nachfrage ergänzte er: „Man hört von den wenigsten Medien mal eine andere Meinung zu dem Thema.“

Auf die Frage, ob er sich gegen den Virus impfen werde, antwortet Gabalier: „Nein“. Kindern habe man schon früher „zu viel hineingespritzt“. Deshalb vermute er „vom Hausverstand her“, dass ein Medikament, das bei schweren Verläufen zum Einsatz kommt, besser wäre. Generell habe die Gesellschaft zu viel Angst: „Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.“ Auch die Politik betrachtet er mit Sorge: „Das Gegeneinander, die Polarisierung steht leider wieder im Vordergrund.“ Er selbst wollte mit seiner Meinung eigentlich nie polarisieren – aber genau so wenig will er sich der Political Correctness unterwerfen.

Gabalier geriet 2014 erstmals in das Visier der Mainstreammedien, als er beim Großen Preis von Österreich die österreichische Bundeshymne in der bis 2012 gültigen Version mit der Zeile „Heimat bist du großer Söhne“ ohne die 2012 gesetzlich festgelegte geschlechtergerechte Änderung „Heimat großer Töchter und Söhne“ sang. In einem Interview sagte er: „Ich bin sehr für Frauenrechte. Aber dieser Gender-Wahnsinn, der in den letzten Jahren entstanden ist, muss wieder aufhören.“

Anfang 2019 sorgte die geplante Verleihung des Karl-Valentin-Ordens an Andreas Gabalier für Kritik im links-grünen Kunstbetrieb. Völlig wahnwitzig wurde dem Sänger unterstellt, er habe auf seinem 2011 erschienenen Album Volks Rock’n’Roller ein Hakenkreuz andeutet. Danach gab es kein Halten mehr im links-grünen Mainstream. Gabalier würde Heimatkitsch, religiöse Gefühle und überholte Rollenbilder bedienen. Er sei ein „Brückenbauer zur Neuen Rechten“ behauptete Sebastian Gloser von nordbayern.de . 2019 untersagte die Grazer SPÖ, bei der 1. Mai Kundgebung „Gabalier-Liedgut“ zum Besten zu geben. Als trotzdem Gabalier-Stücke gespielt wurden, distanzierte sich die SPÖ von den Liedern unter anderem wegen des Frauenbilds Gabaliers. (SB)

 

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