Trotz Attest: Job weg, Firma weg, Existenz bedroht – wegen Maskenverzicht

0

Wie der Corona-Wahn und ein wachsendes Klima der Unfreiheit die gesellschaftliche Spaltung immer weiter vertieft, soziale und auch berufliche Bindungen zerstört und Menschen in einem Maße kaputtmacht, wie es das Virus nie vermochte, das zeigt exemplarisch die erschütterte Geschichte eine Bremer Unternehmers, der als „Maskenverweigerer“ (trotz Attest) und Leipziger Demonstrationsteilnehmer über Nacht seine Existenz verlor.

Andreas Rico Schweter aus Worpswede, Mitgeschäftsführer und Teilhaber eines Bremer IT-Dienstleisters, berichtete auf Facebook Anfang der Woche, welche Folgen das Bekanntwerden seiner Teilnahme an der Leipziger „Querdenker“-Grundrechtsdemonstration vom vergangenen Samstag für ihn hatte. Selbst bereits seit Einführung der Maskenpflicht ein entschiedener Gegner dieser Zwangsmaßnahme (die für ihn selbst aus gesundheitlichen Gründen hochgefährlich ist, weshalb er per ärztlichem Attest vom Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung kategorisch befreit ist) setzt sich Rico Schweter schon längere Zeit für Aufklärung und wissenschaftliche Vernunftbasiertheit der Corona-Maßnahmen ein – offenbar sehr zum Missfallen seines Mitgeschäftsführers und der Mehrheitsgesellschafter seiner Firma.

Fast scheint es so, als hätten diese nur auf einen Anlass gewartet, den renitenten „Querulanten“ mit der falschen Gesinnung endlich loszuwerden: Auf dem Weg zur Arbeit erhielt Rico Schweter am Montag einen Anruf seines Kompagnons, er brauche ohne Maske gar nicht erst zu erscheinen, da ab sofort per Ausgang das Betreten der Firmenräume ohne Maske untersagt sei. Wenn er unter Berufung auf sein Attest dennoch kommen wolle, müsse er ab sofort frühzeitig Bescheid geben, damit sich der Rest der Belegschaft „in Sicherheit bringen“ könne.

Bei dieser ausgrenzenden und diskriminierenden Ansage blieb es nicht: Wenig später erfolgte der Anruf einer Bremer Anwaltskanzlei, die die Mehrheit an Rico Schweter Firma hält – und zu der dieser eigentlich seit 15 Jahren enge berufliche und persönliche Kontakte unterhält (diese Firma war es, die ihm vor anderthalb Jahren nach einer Privatinsolvenz die neuerliche Selbständigkeit ermöglicht hatte). Inquisitorisch wurde er zur Rede gestellt, ob er in Leipzig gewesen sei, was er wahrheitsgemäß bejahte und darum bat, nicht der in den Mainstreammedien verbreiteten, verzerrten Berichterstattung Glauben zu schenken.

Daraufhin wurde ihm lapidar sinngemäß in knappen Worten entgegnet: „Sie waren ohne Maske unter tausenden Menschen, damit sind Sie rücksichtsloser Superspreader, zudem ist Ihre fragwürdige Gesinnung und Ihre Neigung zu Verschwörungstheorien wohlbekannt, die Sie auch in der Firma verbreitet haben.“ Am Abend werde man sich bei ihm nochmals melden.

Nach bangen Stunden erhielt Rico Schweter abends dann den Anruf, der sein Leben in Augenblicken aus den Fugen brachte: Der Anwalt teilte ihm mit, nach einer Besprechung innerhalb der Sozietät habe man entschieden, die Firma zu liquidieren, weil man eine Zusammenarbeit mit ihm nicht länger vertreten könne; man sei „persönlich enttäuscht“ von seinem Verhalten und seiner „Gesinnung“, deshalb hätten die Partner die Auflösung des Unternehmens beschlossen.

Für Rico Schweter bedeutet die Entscheidung das Aus seiner beruflichen Existenz – und die neuerliche Zerstörung seiner wirtschaftlichen Basis. All dies, wohlgemerkt, nur, weil er – wie eine zunehmende Zahl an Menschen in diesem Land – die schleichende Abschaffung und Aushöhlung von Grundrechten nicht widerspruchslos hinzunehmen bereit ist und von seinen Grundrechten auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit Gebrauch machte.

Die Spaltung, Verhetzung und Kriminalisierung von oppositionellen und kritischen Stimmen in diesem Land, die von den Medien im Sinne ihrer politischen Souffleure mit Eifer und Hingabe betrieben wird, trägt üppige Früchte: Wie in den 1930er Jahren, wo Kontakte zu „toxischen“, gebrandmarkten und gesellschaftlich heiklen Subjekten als potentielle Gefahr und Belastung betrachtet und darum präventiv abgebrochen wurden, so greift auch heute wieder die große Distanzeritis um sich – und sie zerreißt nicht nur Freundschaften, sondern auch Geschäftsbeziehungen und sogar Partnerschaften. (DM)

Nachfolgend das von Rico Schweter auf Facebook verbreitete Video:

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram