Frauenquote und Gender-Neusprech: Linksradikale bestimmen die Agenda

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PC-Gender-Quotenobsession (Symbolbild:Imago/Chromorange)

Zunehmend bestimmen linksradikale und totalitäre Gesinnungsbolschewisten in diesem Land die Agenda: Mit Verboten und staatlichen Regulierungen wollen sie immer mehr Lebensbereiche diktieren, und über die Sprache wollen sie das Denken kontrollieren. Frauenquote und gendergerechte Sprache werden selbst inmitten einer existenziellen gesellschaftlichen und ökonomischen Krise zu „wichtigen“ Themen – sonst hat das Land ja bekanntlich keine Probleme…

Im Zuge des unerträglichen Linksrucks der Union gibt die Partei nun eine weitere geistige Bastion gegen das Säurebad eines wahnhaft hyperprogressiven Zeitgeistes auf – und verzichtet auf ihren Widerstand gegen eine Frauenquote in deutschen Firmenvorständen. Es scheint so, als könne im Windschatten von Corona praktisch alles durchgewunken werden. Nachdem es ausgerechnet die (einstmals wertkonservativere) CSU war, die mit dem Vorstoß für eine feste Frauenquote in DAX-Vorständen vorpreschte, schließen sich nun auch CDU-Spitzenkräfte der Forderung an und unterstützen das von Justizministerin Christine Lambrecht und Frauenministerin Franziska Giffey (beide SPD) vorgelegte sogenannte „Zweite Führungspositionengesetz“.

„Für den Vorschlag habe ich Sympathien, und ich finde, wir sollten ihn umsetzen“, sagte die stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Nadine Schön (CDU) der „Welt„; zuvor hatte sich laut „dts Nachrichtenagentur“ bereits CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zu „mehr Frauen in Vorständen“ bekannt und ein entsprechendes Papier vorgelegt. Lob gab es prompt von den Mind- und Agendasettern der politischen Linken, von denen sich die Union tatsächlich noch vor vielen Jahren politisch abgegrenzt und inhaltlich unterschieden hatte – was heute schwer zu glauben ist; Giffey begrüßte den Vorstoß: „Die CSU bewegt sich. Das ist gut!“

Und die CDU setzt sogar noch eins drauf – und sinniert gleich mal über mögliche staatliche Interventionen, um die Quote durch Zwang umzusetzen. Nur mit dem Finger auf die Privatwirtschaft zu zeigen, reiche nicht aus, so Schön: „Wir müssen daneben auch dort Regelungen treffen, wo die öffentliche Hand direkt eingreifen kann.“ Das sei vor allem bei den Körperschaften öffentlichen Rechts auf Bundesebene. „Hier müssen die beiden SPD-Ministerinnen ihren Gesetzentwurf nachbessern.“ Dirigismus und Sozialismus treten in Merkeldeutschland immer unverfrorener an die Stelle der einstmals freien selbstbestimmten Marktwirtschaft.

Umgefallene CDU überholt SPD links

Dazu passt auch der fortschreitende Genderwahn selbst in unteren Gebietskörperschaften, etwa den Kommunalverwaltungen von immer mehr Großstädten: Vorgestern berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) darüber, dass nun auch in Frankfurt eine „Handreichung“, also ein verbindlicher Leitfaden, für „geschlechtergerechte Sprache“ gelten soll. Anreden wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ sollten sich in Zukunft auf keinem Dokument der Frankfurter Stadtverwaltung mehr finden, da anders nicht dem Ziel entsprochen werde, „auf eine binäre Einteilung in Mann/Frau zu verzichten“.

Die Broschüre „Hilfreiche Tipps und gute Argumente für eine geschlechtergerechte Sprache“ stammt natürlich, quelle surprise, von Frauendezernentin Rosemarie Heilig und Personaldezernent Stefan Majer – beides Grüne. „Traditionelle Normen und Rollenbilder“ sollten „in Frage gestellt werden“, was zur „Überwindung von Klischees und Stereotypen“ beitragen solle. Auch diejenigen sollten einbezogen werden, die sich „nicht eindeutig einem biologischen oder sozialen Geschlecht zuordnen könnten oder wollten“. Das generische Maskulinum zähle zu  den „überholten Sprachgewohnheiten“, die geändert werden müssten, zitiert die FAZ die durchgeknallten Sprachmarxisten im Römer.

Und natürlich sollen fortan auch „neutrale oder abstrakte Begriffe“ verwendet werden, die zusätzlich zu den nominalisierten Partizipien („Mitarbeitende“, „Studierende“, Teilnehmende“) gefunden werden müssten, etwa also die „Lehrkraft“ statt der „Lehrer und Lehrerinnen“. Dieser nur mehr pervers zu nennende Orwell’sche Neusprech ist letzten Endes ein weiterer Schritt auf dem Weg zur totalen Umprogrammierung des Denkens und Redens im neuen Linksstaat. Dass der Staat sich diesem Wahnsinn beugt und ihn aktiv propagiert, ist eine ebenso bedenkliche wie bedauerliche Entwicklung. (DM)

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