Bürger als Laborratten: Bundesregierung plant App zu Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs

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Foto: Von hedgehog94/Shutterstock

Es ist alles nur noch als „menschenverachtend“ zu bezeichnen. Da werden irgendwelche Pharmakonzerne mit Steuergeldern hochgepäppelt, damit sie an gefährlichen Impfstoffen herumbasteln dürfen. Dann werden diese Impfstoffe so schnell wie möglich auf den Markt geschmissen und der Verkauf auch wieder mit Hilfe von Steuergeldern und Garantieabnahmen gefördert, sodass sich die Konzerne an den Impf-Junkies satt fressen können. Falls irgendwelche gravierenden Nebenwirkungen auftreten (zum Beispiel Krebs oder Gen-Veränderungen, die die Menschen in Zombies verwandeln), haftet wahrscheinlich wieder keiner, das Risiko trägt alleine das geimpfte Versuchskaninchen.

Schöne neue Gesundheitswelt. Aber immerhin will die Bundesregierung ihre Laborratten unter Kontrolle behalten:

Die Bundesregierung plant, Nebenwirkungen eines möglichen Impfstoffs gegen Covid-19 mithilfe einer App zu erfassen. Es handelt sich dabei um eine Anwendung, in deren Rahmen bereits geimpfte Personen in Echtzeit mögliche Symptome an die zuständigen Behörden übermitteln können, berichtet der „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das in Deutschland diese Rolle übernimmt. Das PEI ist als Bundesbehörde unter anderem für die Zulassung von Impfstoffen und deren Sicherheit zuständig.

Reinhold Schmidt, Leiter des wissenschaftlichen Beirats des PEI, bestätigte dem „Tagesspiegel“ die Arbeit an einer solchen App: „Die Anwendung soll uns dabei helfen, mögliche Probleme in einer Langzeitanalyse zentral zu erfassen und auszuwerten“, sagte Schmidt. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte dem „Tagesspiegel“, dass die App Teil der Nationalen Impfstrategie werde. Nachdem das Mainzer Unternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer am Montag vermelden konnten, dass der von ihnen gemeinsam entwickelte Impfstoff nach Studienergebnissen eine Effizienz von 90 Prozent aufweist, erwarten Experten Anfang kommenden Jahres die vorläufige Zulassung eines ersten Impfstoffs gegen das Coronavirus in Europa und den USA.

Da dieser jedoch wesentlich schneller als üblich entwickelt wurde, bleiben entscheidende Parameter für eine Zulassung vorerst noch offen. So ist wenig darüber bekannt, etwa wie verträglich der Impfstoff wirklich ist, wie lange seine Wirksamkeit anhält und ob es Langzeit-Nebenwirkungen gibt. Die App soll diese Lücke im Laufe des kommenden Jahres schließen helfen.

Die mit der App erhobenen Daten könnten dann in einem zweiten Schritt einer finalen Bewertung des PEI und der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zugrunde gelegt werden, die darüber entscheidet, ob ein Präparat eine generelle Zulassung erhält, sagte Schmidt. 2018 hat das PEI bereits im Zusammenhang mit Grippeimpfungen eine ähnliche App getestet. Personen, die in der Impfsaison 2018/19 von Betriebsärzten in drei ausgewählten Studienzentren in Berlin, Frankfurt und Langen gegen Influenza geimpft wurden, können mittels der App „SafeVac“ über ihre Smartphones das Auftreten sowie das Ausbleiben unerwünschter Impfreaktionen erfassen, in der App dokumentieren und über eine gesicherte Internetverbindung anonym an das PEI übermitteln.

Datenschutz und Profit gesichert, Patient tot.

Einen Tipp hat die jouwatch-Redaktion aber für alle, die sich sofort impfen lassen wollen: Wenn Sie auf der Straße zusammenbrechen, weil eine der vielen Nebenwirkungen nicht ganz so bekömmlich ist, lassen Sie vorher Ihr Handy an. Es kann Leben retten. (Mit Material von dts)

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