Biden-Berater: Über 75-jährige können ruhig krepieren

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Foto:Von YASAMIN JAFARI TEHRANI/shutterstock

Was jetzt über ein Mitglied von Joe Bidens „Taskforce“ (einer Art Schattenkabinett des nächsten Präsidenten) bekannt wurde, das hätte im umgekehrten Fall – wäre es um jemanden aus Trumps Team gegangen – einen internationalen Aufschrei der Empörung ausgelöst: Er hatte die Ansicht geäußert, älter als 75 Jahre müsste ein Mensch nicht werden; ein ebenso zynischer wie – gerade in in der Pandemie mehr als brisanter – Standpunkt.

Dies ist deshalb höchst aufschlussreich, als Ezekiel Emanuel – so der Name des Mannes – just dem Expertenrat Bidens zur Bewältigung der Corona-Pandemie in den USA angehört. „Tichy’s Einblick“ (TE) berichtet über den 63-jährigen Onkologen und sogenannten „Bio-Ethiker“, der sich mit „ethisch-moralischen Fragen in der Medizin“ befasst. In der Wissenschaftszeitung „The Atlantic“ hatte Emanuel die haarsträubenden, mit dem makabren Beigeschmack der Euthanasie behafteten Thesen einst publiziert.

Die Ironie liegt hier nicht nur darin, dass Emanuels neuer Boss nach seiner Lebensobergrenzen-Definition mit 78 Jahren seine „zulässige“ Lebensspanne selbst schon deutlich überschritten hat – sondern darin, dass die enthusiastischen linken Anhänger Bidens diese menschenverachtende Gesinnung insgeheim gutheißen; in Deutschland zeigt sich derselbe Impetus etwa in den „Oma-Umweltsau“- bzw. „-Nazisau“-Anfeindungen von gebührenfinanzierten WDR-„Kulturschaffenden“, in der Herabwürdigung von Rentnern, die den Jungen die Haare vom Kopf fressen, oder auch in den sublimen Hasstiraden gegen „alte weiße Männer“.

Der linke Hass auf Senioren und Hochbetagte

Der Artikel Emanuels, über den TE berichtet, stammt bereits aus dem Jahr 2014; umso verwunderlicher, dass Biden ihn dennoch in seinen „Inner Circle“ berief. Darin erklärt der Verfasser Leben über 75 hinaus für „nicht erstrebenswert“ und meint, dass Gesellschaft und Familien besser dran wären, „wenn die Natur schnell und prompt ihren Lauf nimmt“. Und: Wer 75 sei, habe „sein Leben gelebt„; dann zu sterben, sei „keine Tragik“.

Wenn diese Thesen von Bidens Seuchenethiker als praktische Handlungsempfehlungen Eingang in Bidens Corona-Politik finden sollten, dann dürfte die Pandemie bald erledigt sein: Ist die Hauptrisikogruppe der Hochbetagten erst einmal weggestorben und hat die Demographie das Problem erledigt, dann muss der gesunde junge Rest keine Rücksicht mehr auf das Virus nehmen. (DM)

Die deutschen Linken scheinen sich über solch Menschen verachtende Aussagen so freuen, oder sie sind als Opfer der medialen Gehirnwäsche nicht mehr in der Lage, selber zu denken:

Dass Joe Biden von den Demokraten angeblich als Sieger der US-Präsidentschaftswahl hervorgegangen ist, bewerten neun von zehn Bundesbürgern (89 Prozent) nämlich wohlwollend. Sieben Prozent der Befragten bewerteten den Wahlausgang in den USA als weniger gut oder schlecht, ist das Ergebnis einer Infratest-Umfrage für den ARD-„Deutschlandtrend“. Anders als nach der Wahl von Donald Trump 2016, als sechs von zehn Deutschen (57 Prozent) davon ausgingen, dass sich die deutsch-amerikanischen Beziehungen verschlechtern würden, rechnet unter einer Präsidentschaft Bidens die Mehrheit (80 Prozent) mit verbesserten deutsch-amerikanischen Beziehungen.

Joe Biden hat bereits einige Pläne für die Zeit nach seinem Amtsantritt vorgestellt. Diese finden bei den Befragten in Deutschland durchweg Anklang: 92 Prozent meinen, die Rückkehr der USA in die WHO gehe in die richtige Richtung, 90 Prozent sagen das über den geplanten Wiedereintritt der USA in das Pariser Klimaabkommen, ebenso viele unterstützen seine Ankündigung zur Entwicklung eines Aktionsplans, um die Corona-Pandemie in den USA eindämmen zu können. Mit einem neuen US-Präsidenten Biden verbinden die Deutschen auch positive Erwartungen für inneramerikanischen Verhältnisse: Rechneten nach dem Sieg von Donald Trump vor vier Jahren 17 Prozent damit, dass sich die USA positiv entwickeln werden, sind es nach dem Biden-Erfolg aktuell 85 Prozent.

Eine Mehrheit (78 Prozent) sieht zudem in dem Demokraten keineswegs eine schlechtere Wahl für die Entwicklung der US-Wirtschaft. Zugleich gehen sieben von zehn Deutschen (71 Prozent) davon aus, dass Biden viele seiner Ziele nicht erreichen wird, da er auf die Zusammenarbeit mit den Republikanern angewiesen ist. Etwas gedämpfter blicken die Deutschen auf die Spaltung der USA.

Gut die Hälfte der Befragten (56 Prozent) traut Joe Biden zu, dass er die Spaltung der US-amerikanischen Gesellschaft überwinden könnte. Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest insgesamt 1.004 Personen vom 09.11.2020 bis 10.11.2020. Quelle: dts)

 

 

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