ZDF ist empört: Ungarn pocht auf Mutter und Vater“

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Familie (Symbolbild: shutterstock.com/Von AboutLife)

Das öffentlich-rechtliche ZDF-heute-Journal zeigt sich maximal empört. Soll es doch künftig in der ungarischen Verfassung heißen, dass „die Mutter eine Frau ist und der Vater ein Mann.“ Das empfindet das ZDF als einen „weiteren Schlag Orbans gegen Transgender und Homosexuelle“.

Alarm! Der böse, böse, weil rechtskonservative ungarische Ministerpräsident Viktor Orban will eine „LGTB-feindliche Definition von Elternschaft und Geschlecht“ in die Verfassung aufnehmen. Seine Justizministerin Judit Varga, ebenfalls bei seiner Teufelspartei Fidesz, hat im Gesetzentwurf tatsächlich stehen, dass es zukünftig heißen soll, dass die Mutter eine Frau ist und der Vater ein Mann! „Die Änderung garantiert allen Kindern eine ungestörte Entwicklung, basierend auf der christlichen Kultur Ungarns“, bekräftigte Varga auf Facebook ihr Vorhaben. Der Gesetzesvorstoß sei eine Antwort auf die „veränderten Herausforderungen“, die die Zukunft für Ungarn mit sich bringe, so die hundsgemeine Justizministerin.

Aber nicht genug des Skandals! Außerdem soll das Geschlecht bei der Geburt definiert werden, jammert das ZDF. Das richte sich ganz klar gegen Transgender! Bereits seit Mai sei es in Ungarn nicht möglich – ja sogar verboten – sein Geschlecht bei den Behörden ändern zu lassen. Mit diesem Entwurf stelle sich Ungarn erneut gegen die Grundrechte-Charta der heiligen EU, berichtet das neutralste aller neutralen Medien, das ZDF.

Regierungschef Orbán (Fidesz) hatte zuvor eine „Gesetzeslücke“ beklagt, weil der Begriff Geschlecht in der Verfassung nicht eindeutig definiert sei. Eine Änderung stärke nun die Sicherheit des Landes.

Einige Kommentatoren scheinen noch empörter zu sein als der Staatssender und beklagen das Vorhaben Ungarns als „einen weiterern Schlag gegen das Menschenrecht auf Selbstbestimmung“. Andere fordern, dass diese „Faschisten endlich aus der EU geworfen werden. Keinen Euro mehr nach Ungarn!!!

Wiederum andere genug haben von dem „frauenfeindlichen Mist“, welches das „ZDFheute“ – neuerdings auch in perfekt gesprochenem Genderblödsinn – verzapft. „Mütter sind Frauen – was sonst?!“ Einige wollen sogar erkennen, dass Orbans Vorhaben ein „Schlag gegen die Dummheit, aber ganz sicher nicht gegen Homosexuelle ist“.

„Ja, eine Mutter ist eine Frau und der Vater ein Mann, und ja bei der Geburt kann man mittels simpelster Biologie ein Geschlecht feststellen. Inwiefern dass gegen mich als Homosexuellen gerichtet ist, bleibt das Geheimnis von Aktivisten und ideologisch verblendeten Sendern.“ Ungarn schreibe die Realität in die Verfassung, so die in links-grünen Hirnwindungen bereits seltsam klingende Ansage. (SB)

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