Superspreader sind kein Problem, solange über Trump-Niederlage gejubelt wird

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Social Distancing Fehlanzeige: Linke feiern den Sieg von Biden/Harris vorgestern Abend in Pittsburgh (Foto:Imago/ZUMAWire)

In ihrem animalischen Begeisterungsfuror über den Wahlsieg des (faktisch unter politischer Betreuung der eigentlichen „Frau der Stunde“ Kamala Harris stehenden) neuen US-Präsidenten Joe Biden zeigt sich die gesamte Schizophrenie der politischen Linken: Wie schon bei „Black Lives Matter“ heiligt der Demonstrationszweck alle Mittel – und so spielen massenhafte Verstöße gegen Corona-Auflagen, Abstandsregeln, Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen plötzlich keine Rolle mehr, wenn der Ekstase über Trumps Abwahl freien Lauf gelassen wird.

Und genau in dieser Nullreaktion des Mainstreams auf „Regelverstöße“ durch Aktivisten und Demonstranten aus dem „guten“ Lagers zeigt sich dann im Umkehrschluss auch die Unglaubwürdigkeit und Verlogenheit der ganzen Corona-Politik, egal ob in den USA oder hierzulande. Es ist immer dieselbe Litanei seit Monaten, und sie lassen nur ein Fazit zu: Wir werden hier in einem galaktischen Ausmaß verscheißert. Denn wenn die Maßnahmen im öffentlichen Raum tatsächlich auf infektiologischen Erkenntnissen fußen und eine unerlässliche Notwendigkeit zur Bekämpfung der Virusausbreitung darstellen, dann kann es nicht sein, dass Verstöße gegen sie mal akzeptabel, mal hochgefährlich sind.

Entweder ist das Virus bei Clan-Beerdigungen, Moscheefeiern, türkischen Hochzeiten, bei BLM- oder Klimaschutzdemos, bei linksextremen Krawallen oder eben bei Biden/Harris-Siegesfeiern GENAUSO ebenso gefährlich wie Anti-Corona-Demos, Protestveranstaltungen von Gastronomen oder Cliquentreffen kartoffeldeutscher Kids in den eigenen vier Wänden – oder eben gar nicht.

Ginge es hier wirklich nur um Corona, dann müsste die öffentliche Empörung in beiden Fällen gleich sein – was sie eben nachweislich nicht ist. Im Gegenteil – und zwar weder seitens der Politik noch der Medien. Weder die „Tagesschau“ noch „n-tv“ noch die irgendein sonstiges deutsches TV-Nachrichtenportal problematisierte auch nur im Ansatz die für jedermann sichtbare Nichtbefolgung von Abstands- und größtenteils auch Maskenregeln bei all den „spontanen“ Kundgebungen und Freudentänzen angesichts Trumps (voraussichtlicher!) Abwahl, über die sie so verzückt und gleichfalls enthusiasmiert berichteten. Bei von der ARD gezeigten Straßenpartys in Dublin, bei Biden-Hurra-Flashmobs in London oder Berlin hatten die AHA-Regeln jedenfalls genauso Pause wie in den USA selbst, wo seit vorgestern landesweit diese Bilder die Stimmung prägten:

Angesichts solcher Szenen (die selbst die weltweiten Victory-Parties über die Kapitulation Nazi-Deutschlands am 8. Mai in den Schatten stellen) hielten auch in Deutschland eingefleischte Trump-Hasser mit ihrer kindischen Begeisterung nicht hinterm Berg, die sonst als erste nach härtesten Strafen gegen „Corona-Leugner“ und Regelverweigerer plärren, – und vergaßen dabei, höchst aufschlussreich, die Pandemie. So frohlockte SPD-Chefin Saskia Esken: „Die Wahl von Joe Biden und Kamala Harris bewegt die Menschen. Sie tanzen auf den Straßen, zeigen ihre Freude und sie weinen vor Erleichterung.

„Sie tanzen auf der Straße“ und verbreiten das Virus – aber hey, what the heck… alles ganz egal, oder? Superspreader, die sich über Trumps Abgang freuen, sind absolut okay! Aber wenn andere, wie am Samstag in Leipzig, für Grundgesetz und Freiheitsrechte demonstrieren, dann sind sie wieder Nazis und rücksichtslose Gefährder. Bleibt alles beim Alten: Corona in Diensten des Linksstaats. An ihren Lügen sollt ihr sie erkennen! (DM)

 

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