Bei „Tichys Einblick“: Wolfgang Herles nervt

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Wolfgang Herles, 2019 in der "Demokratie-Fata Morgana-Show" von Sandra Maischberger - Foto: Imago

Die Stunde der staatstragenden Besserwisser aus dem durchaus merkelkritischen Lager hat geschlagen. Was doch die USA im Vergleich zur BRD für eine tolle Demokratie seien, heißt es. Den aktuellen Spitzenvogel schießt Wolfgang Herles ab. Die Medienkritik.

von Max Erdinger

Die große Angst schleicht um unter den langjährig Etablierten des bundesdeutschen Politmedien-Establishments. Wolfgang Herles ist ein alter Hase in diesem Geschäft. Nachdem ich bei „Tichys Einblick“ seinen Artikel zur Demokratie im allgemeinen und den Vorzügen der amerikanischen im Vergleich zur deutschen im besonderen gelesen hatte, mußte ich erst einmal innehalten. Der arme Herles. Ich sah ihn vor mir, wie er mitten in der Nacht von einem Albtraum wachgeworden war und sich schweißgebadet im Bett aufrichtet. Er hatte geträumt, vom Medien-Mainstream als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet worden zu sein. Obwohl er sich doch alle Mühe gegeben hatte, keine extremen Standpunkte zu vertreten. Das ist eine Attitüde, die man nicht nur bei Herles vorfindet. Sie sieht ungefähr so aus: Mögen die äußeren Umstände noch so extrem sein, – mir steht die Pose des Bedachtsamen am besten. Wenn ich behaupte, die Fata Morgana namens „Demokratie“ sei keine, sondern Demokratie sei real, dann bin ich schon deswegen auf der sicheren Seite, weil die Schleifer der Demokratie selbst nicht zugeben können, daß sie keine Demokraten sind. Wenn man diese Attitüde mit dem Thermometer mißt, zeigt es „lauwarm“ an. Klaus Kelle macht´s vor auf seinem Blog „Denken erwünscht“. Sein Slogan: „Bahn frei für gesunden Menschenverstand und ein bißchen mehr Freiheit.“ Wer tatsächlich über einen gesunden Menschenverstand verfügt, sucht im Duden sogleich nach dem „Bißchenfreiheitskämpfer“.

Aber gut: Das Plädoyer für den Mittelstand, den Mittelstreifen und die goldene Mitte gilt in Deutschland seit jeher nicht als Ausweis einer gewissen Verzagtheit, sondern als Ausweis von Zurückhaltung, weisem Überblick und Vernunft. Und zwar ganz egal, wie extrem das Pendel zuvor ausgeschlagen hat. Der größte Vorteil ist, daß man mit einem Plädoyer für das Mittelmaß selbst auf der sicherdeutschen Seite ist. Man würde ja gerne in Zukunft auch noch welche halten.

Man nennt es Demokratie

Mit „Man nennt es Demokratie“ betitelte Herles seine Betrachtungen zur US-Wahl, um dann zu den Vorzügen der amerikanischen Fata Morgana im Vergleich zur deutschen Fata Morgana zu kommen. Daß die eine Fata Morgana ein deutlicheres Bild von Demokratie vorgaukelt als die andere, ändert jedoch nichts daran, daß es sich um zwei Fata Morganen handelt. Den Satz, daß es sich bei der Demokratie sowohl in den USA als auch in Deutschland um Trugbilder handelt, wird man bei einem Herles nicht lesen. Zu unsicher.

Sicherheitshalber geht Herles erst einmal auf Distanz zu Donald Trump. Partei für die Demokratie zu ergreifen, indem man bei offensichtlichem Wahlbetrug zum Nachteil der amerikanischen Wähler für Donald Trump Partei ergreift, kommt nicht in die Tüte. Da hängt man sich lieber beim sicheren Mainstream an und unterstellt Trump selbst, er operiere mit Verschwörungstheorien. Abgesehen davon, daß es die Verschwörungstheorie als Begriff gar nicht gäbe, wenn die Verschwörung als solche unbekannt wäre, was sie aber nicht ist: Um selbst keinesfalls als Verschwörungstheoretiker bezeichnet zu werden, empfiehlt es sich, das Lager derjenigen aufzusuchen, welche Verschwörung und Theorie immer bei den anderen vorfinden. Das alte „Haltet-den-Dieb-Prinzip“ eben.

Für Karl Popper ist Demokratie bekanntlich nicht die Herrschaftsform der Besten„, schreibt Herles. Der Leser weiß jetzt, daß Herles weiß, was für Karl Popper die Demokratie nicht gewesen ist. Und Herles glaubt, daß solches ein geeignetes Fundament darstellt, um darauf eine brillante Betrachtung zum gegenwärtigen Zustand der US-amerikanischen Fata Morgana zu gründen. Aber gut, merken „wir“ uns, daß Wolfgang Herles weiß, was für Karl Popper die Demokratie nicht gewesen ist. Wen´s interessiert: Für mich ist Karl Popper nicht der beste Denker zum Thema Trugbilder. Wolfgang Herles übrigens auch nicht. Sicher ist: Karl Popper hat die amerikanische Verfassung nicht geschrieben.

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Herles: „Der Wille der Mehrheit ist weder von höherer Einsicht noch von höherer Moral getragen. Das Beste an der Demokratie ist vielmehr der gewaltfreie Wechsel der Herrschenden.“ Anders ausgedrückt: Wenn schon die Demokratie nicht die Herrschaft der Besten ist, dann ist das beste an der Demokratie, daß sich die Mittelmäßigen beim Herrschen abwechseln. Vorausgesetzt, daß es sich wirklich um Mittelmäßige handelt und nicht um verbrecherische Verwahrloste. Weiter: „Trumps Versuch, die Macht auf dem Rechtsweg zu verteidigen, ist legitim, selbst wenn er mit Verschwörungstheorien operiert.“ Um daraus einen wahren Satz zu machen, müsste man ihn umformulieren – und zwar so: Trumps Versuch, die Macht auf dem Rechtsweg zu verteidigen, wäre selbst dann legitim, wenn er mit Verschwörungstheorien operieren würde.“

Der beobachtende Selberdenker läßt sich ungern von einem Herles erklären, was er gefälligst als Verschwörungstheorie zu begreifen hat. Wie oben schon angedeutet, überlegt sich der Selberdenker stattdessen, welche Motive jemand haben könnte, dem anderen das Wort „Verschwörungstheoretiker“ auf die Stirn zu pichen. Herles: „Zu glauben, die von Trump ausgewählten Richter des Supreme Court würden ihm automatisch folgen, ist selbst eine Verschwörungstheorie. Trump kann nicht putschen. Er kann nicht einmal das Amt beschädigen, nur noch sich selbst.“ – Die Schlüsselworte zur Verschleierung der Absicht: „automatisch“ und „putschen“. Läßt man das Wort „automatisch“ weg, dann ist natürlich denkbar, daß die Richter des Supreme Court dem Präsidenten Trump der Gesetzeslage wegen folgen, und zwar ungeachtet der Tatsache, daß er die Richter selbst ausgewählt hat. Die Richter mussten ja nach der Auswahl durch Trump auch erst noch bestätigt werden. Sie müssten also nach Herles auch „automatisch“ bestätigt worden sein. Das wiederum würde bedeuten, daß Herles von den Vorzügen einer amerikanischen Demokratie redet, die er selbst unmöglich für eine Demokratie halten kann. Schließlich hätte sich der US-Senat dann an Trumps „Putsch“ beteiligt. Per Bestätigung der ausgewählten Richter. Er behauptet aber, daß er die demokratische Fata Morgana für eine Demokratie hält. Das beißt sich einfach.

Und dann haut er gleich noch richtig daneben, der Wolfgang Herles bei „Tichys Einblick“: „Dass er Fakten und Fake systematisch vertauscht, macht ihn lächerlich, nicht die Demokratie. Er kann die Auszählung nicht stoppen. Seine Betrugsbehauptung ist unlogisch.“ – Ach? Hat Trump tatsächlich gesagt, er könne die Auszählung stoppen? Nein, hat er nicht! Er hat verlangt, daß Gerichte die Auszählung stoppen sollen, weil nach einer mysteriösen Verlangsamung des Auszählungsprozederes in sechs demokratisch regierten Bundesstaaten auch noch eine historisch ungewöhnliche Auszählungspause eingelegt worden war, die dazu genutzt worden sein könnte, den Stimmenpool mit weiteren Stimmzetteln aufzufüllen, obwohl die Frist zur Stimmabgabe bereits abgelaufen war. Daß der Pool mit Bidenstimmen aufgefüllt worden sein könnte, dafür spricht der ungewöhnliche Auszählungsverlauf, welcher nach der Pause einsetzte. Sein „Stop the count“-Tweet kam erst nach seiner Forderung „Stop the voting“ – und war die logische Folge aus der ersten Forderung. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder Herles weiß nicht, was eine Verschwörungstheorie – Betonung auf „-theorie“ ist, oder er ignoriert bewußt real existierende Ungereimtheiten und Fragezeichen, um „uns“ Karl Popper, Putsch, Automatik und Trumps Selbstbeschädigung auf die Pupillen schmieren zu können. Nicht mit mir. Trumps Betrugsbehauptung ist auch nicht unlogisch, sondern absolut logisch.

Herr Herles mag den Herrn Trump eben nicht

Trump benimmt sich wie ein kleines Kind, das die Mensch-Ärgere-Dich-Figuren vom Spielbrett wischt und wütend abdampft, weil es nicht verlieren kann.“ Wäre ich ein kleines Kind, dann würde ich Herles jetzt vors Schienbein treten – und zwar in echt, und so, daß es ihm richtig weh tut. Die entscheidende Frage ist nicht, wie Trump sich benimmt und wie Herles zu behaupten beliebt, daß ihm Trump vorkomme, sondern die einzige Frage von Relevanz ist die, ob Trump mit seinen Behauptungen recht hat. Wenn er recht hat, und wenn ihm der Supreme Court deswegen folgt, weil er recht hat, dann wird Herles´ Kommentar bei „Tichys Einblick“ für eine weitere Medienkritik meinerseits herhalten müssen – und zwar stellvertretend für alle anderen, die lieber über Trumps Persönlichkeit, seine Motive, seine Umgangsformen und die Analogien räsonieren, die ihnen im Kopf herumspuken, wenn sie an Trump denken, anstatt sich auf das zu konzentrieren, was tatsächlich im Raum steht: Der womöglich größte Wahlbetrug der neueren Geschichte. Ob es sich um einen solchen handelt oder nicht, wird sich noch herausstellen, und zwar unabhänging von der Frage, wie einem Wolfgang Herles Trumps Benehmen vorkommt. Für Karl Popper war Wolfgang Herles bekanntlich … – oder so.

Herles: „Und selbst, wenn Trump die Wahl verblüffender weise doch noch für sich entscheiden könnte, müsste er spätestens in vier Jahren gehen, unwiderruflich. Die amerikanische Demokratie würde auch das überleben – nur hierzulande würden manche das Ende des Abendlandes ausrufen.“ – Das ist einfach grotesk. Wenn Trump jetzt nicht Präsident bleibt, dann wird es in vier Jahren seit vier Jahren keine „Demokratie“ mehr gegeben haben, die irgendetwas überleben könnte. Wir hatten gerade US-Präsidentschaftswahlen, keine Vizepräsidentschaftswahlen. Biden wäre schneller zum dementen Grüßaugust degradiert, als ein Herles „Papp“ sagen kann, und die in ihren Folgen reale Präsidentschaft läge bereits bei Kamala Harris, noch bevor der alte Joe ins Sanatorium umziehen muß. Die große Einflüsterin im Schatten von Kamala Harris wäre Hillary Clinton – und die ist schon 2016 nicht gewählt worden, geschweige denn 2020. Welche Agenda mit der Maßgeblichkeit einer Kamala Harris durchgezogen werden würde, hätte mit „amerikanische Demokratie“ rein gar nichts mehr zu tun, mit einer Unterordnung der „amerikanischen Demokratie“ unter eine ökosozialistisch-größtkapitalistische neue Weltordnung hingegen alles. Samt Entwaffnung der amerikanischen Bürger.

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Aber „unser“ Herles: „In vier Jahren …“ – Wahnsinn. Die Stärke jener Fata Morgana namens „amerikanische Demokratie“ gegenüber dem deutschen Einbildungskonstrukt ist momentan noch die, daß die US-Bürger Waffen ausdrücklich auch wegen des Verfassungsgedankens haben, sie sollten dazu in der Lage sein, sich gegen eine ökosozialistische oder jede andere Tyrannis verteidigen zu können, die ihr Haupt erheben könnte.

Währenddessen in Deutschland: Besonders klug dünkt sich, wer seinen Zeitgenossen erklären kann, daß der Grundgesetz-Artikel 20 ein Fata-Morgana-Artikel innerhalb der Fata Morgana ist, weil man nicht wissen könne, wann denn alle anderen Mittel ausgeschöpft seien, die erst einmal ausgeschöpft sein müssen, ehe man daran denken dürfte, unbewaffnet den Tyrannen zu stürzen. Wenn hierzulande analog zur Geschichte von des Kaisers neuen Kleidern jemand ausriefe „seht her, wir haben gar keine Demokratie, sondern die despotische Herrschaft einer Autokratin!“, dann wäre Herles vermutlich der erste, der gedankenschwer ausführen würde, daß man solche Ansichten in der Demokratie äußern dürfen müsse. Den Spruch, daß die „amerikanische Demokratie“ auch weitere vier Jahre Donald Trump überlebe, hat er ja gerade vom Stapel gelassen. Für Leute wie Herles scheint Demokratie das zu sein, wovon man in jedem Fall auszugehen hat, weil das haltungsmäßig – irgendwie – so ein vernünftiges Mittelmaß darstellt.

Korrekt

Zu Herles´ Ehrenrettung muß man allerdings sagen, daß seine Beschäftigung mit der deutschen Fata Morgana („Demokratie“) in Kapitel III seines Kommentars ein Treffer ist. So sieht es tatsächlich aus in Deutschland. Und recht hat er, die gänzlich unsubstantiierte Arroganz jener deutschen Politquassler aus dem Medien-Mainstream und der politischen Klasse aufs Korn zu nehmen, die sich dennoch in dem Wahn suhlen, sie seien die vom Demokratengott Auserwählten, den Amerikanern demokratische Lehrstunden zu erteilen. Das ist aber eine alte deutsche Krankheit. Egal, worum es geht: Wer in Deutschland etwas zu melden hat, weiß es automatisch immer besser als der Rest der Welt. „Wir müssen“, „wir brauchen“, „wir dürfen nicht“ usw.usf. – Planet, Menschheit, Weltklima …

Es ist nur so: Daß in den USA kein Präsident länger als acht Jahre im Amt bleiben kann, wohingegen man in Deutschland inzwischen von einer ganzen Merkel-Epoche reden muß, ist nicht exclusiv das, woran sich Existenz oder Nichtexistenz von Demokratie festmacht. Demokratie ausschließlich an der Wechselhäufigkeit erkennen zu wollen, ist – typisch deutsch – deutlich zu kurz gegriffen. Nur, um das noch einmal klarzumachen: Hitler wurde demokratisch gewählt. Genauso würde es sich mit Kamala Harris verhalten. Von Joe Biden redet allenfalls noch, wer nicht versteht, was wirklich gespielt werden soll. Harris wäre also ebenfalls per demokratischer Wahl installiert worden, wenn Donald Trump per Wahlbetrug abgesäbelt werden würde.

Ob ein Wahlbetrug vorliegt oder nicht, das allein ist die Frage – und nicht, wie sich Donald Trump benimmt, wie einem sein Benehmen vorkommt oder was man überhaupt so von Donald Trump hält. Niemand will wissen, ob Wolfgang Herles den Herrn Trump mag oder nicht. Alle wollen hingegen wissen, ob er mit einer gefakten Wahl aus dem Amt geputscht werden soll. Und dafür, daß das so sein könnte, mehren sich stündlich die Indizien. Wer wissen will, was momentan in den USA läuft, darf keine Sekunde an den deutschen Medien-Mainstream verschwenden, der ihm tagsüber, dann, wenn Amerika schläft, die verbogenen News präsentiert, die er verbogen hat, während Amerika schläft. Wer wissen will, was in Amerika gerade abläuft, der muß die deutsche Nacht zum Tag machen und nächtens nachschauen, was tagsüber in Amerika berichtet wird. Bis er nämlich aufsteht, der Deutsche, haben Twitter, Youtube, Facebook und Co. bereits alle relevanten Informationsspuren beseitigt. Die „bessere amerikanische Demokratie“ nach Herles: Ein privater Messengerdienst namens Twitter löscht und zensiert die Tweets des amerikanischen Präsidenten. Das ist Wahnsinn! Kein Mensch hat einen Jack Dorsey oder einen Mark Zuckerberg gewählt. Kein Wort von Herles dazu.

Weigerung

Ich habe keine Lust, mir von demokratischen Vollversagern die Vorzüge der „amerikanischen Demokratie“ gegenüber der deutschen erklären zu lassen. „Demokratie“ – Fata Morgana hüben wie drüben. Donald Trump würde in den kommenden Jahren die Reinstallierung einer Demokratie fortsetzen. So schaut´s aus. Und weil das so ist, wäre mir persönlich, der ich nicht von der momentanen Existenz einer Demokratie irgendwo überzeugt bin, nolens volens absolut jedes Mittel recht, das dazu geeignet wäre, Donald Trump weitere vier Jahre zu verschaffen.

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Wo es nämlich keine Demokratie gibt, braucht sich auch niemand über undemokratische Mittel beschweren, die zur Anwendung kommen, um eine Demokratie zu reetablieren. Das ist Logik und sonst gar nichts.

Zum Titelbild: Es zeigt Wolfgang Herles im Jahr 2019 als Talkshowgast bei Sandra Maischberger. Es war im Jahr 2019 bereits -zigfach bewiesen, daß diese und ähnliche Talkhows schon über die Gästeauswahl zu grotesken Debattensimulationen geraten. Zwar hätte ich es gern anders, aber es ist nun einmal so: Wer sich an diesen propagandistischen Showveranstaltungen beteiligt und dabei so tut, als wolle er einen Beitrag zur Wahrheitsfindung leisten, bei dem ist klar, worum es ihm geht. Diese ganzen  Mainstream-Kollaborateure sind durch die Bank nicht mehr zu ertragen, auch wenn sie punktuell etwas Wahres beizusteuern haben.

Herles. Herles fällt auf„, ziert als Spruch neben seinem Autoren-Konterfei den Herles-Artikel bei „Tichys Einblick“. Und schon das ist nur die halbe Wahrheit, also gelogen. Herles fällt nämlich unangenehm auf. Mir aus den Augen!

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