Von Merz bis Chebli: Linke Einheitsfront bejubelt Kamala Harris‘ Sieg über die Demokratie

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CNN ernennt Biden zum Präsidenten, dt. Politiker feiern; Foto: © jouwatch
CNN ernennt Biden zum Präsidenten, dt. Politiker feiern; Foto: © jouwatch

Kaum ist Joe Biden – zumindest der finalen Auszählung nach – von den US-Medien zum 46. US-Präsidenten ausgerufen worden, da überschlagen sich auch schon die politischen Vertreter der Anti-Trump-Hassfront in ihren Jubelreaktionen. Die monströse Voreingenommenheit, geballte Antipathie und schattierungsfreie Einförmigkeit hierzulande gegen Donald Trump räumt letzte Zweifel daran aus, dass es so etwas wie Pluralismus, Meinungsvielfalt und -polarität (wie sie für eine gesunde Demokratie selbstverständlich sein müssten) in Deutschland noch gibt.

Früher hätte man derart viel Uniformität wohl „parteiübergreifend“ genannt – doch selbst dieser Begriff ist heute verkehrt, wo es in Deutschland faktisch nur mehr eine Partei gibt, von CSU bis Linkspartei, mit Ausnahme der AfD als einziger Realopposition; und die Exponenten dieses Einheitsbündnisses – Groko plus Blockflöten – bedienen sich nun alle mehr oder weniger derselben undiplomatischen, unsachlichen, anmaßenden und polemischen Phrasen, um ihre Verzückung über das Ende der Ära Trump in die Welt zu tragen und ihre Häme hinter Glückwünschen für dessen präsenilen Nachfolger zu verbergen (oder gerade nicht zu verbergen).

80 Prozent der Deutschen begrüßten es aktuellen Umfragen zufolge bereits vor der Wahl, wenn Trump von der Bildfläche verschwindet. Bei den Politikern der Altparteien waren es wohl eher 110 Prozent oder mehr – mindestens: Von Linksradikalen über Liberale bis hin zu ehedem konservativen Kräften wie der Union: Die Tweets und Verlautbarungen gleichen sich aufs Haar – was einmal mehr beweist, dass von einem Wettstreit unterschiedlicher Positionen, einer Systemdebatte oder auch nur einer Kontroverse zwischen politischen Lagern in diesem Land überhaupt keine Rede mehr sein kann. Seit 1945 war in Deutschland die moralisch überhöhte Volksmeinung nicht mehr so konformistisch und einheitlich wie in diesen Zeiten.

Und eigentlich beklatschen sie ja allesamt gar nicht Joe Biden, der sein Amt in unverkennbarer geistiger Umnachtung antreten wird – sondern seine Vizepräsidentin Kamala Harris, die Hoffnung aller militanten Linken und Systemtransformierer dieses Planeten. Als Runner-Up mit realen Nachrückerchancen (sobald Biden politisch oder physisch „den Löffel abgibt“) ist sie die eigentliche Machthoffnung vor allem der europäischen Linken – und keiner ihrer Claqueure – zumindest die bürgerlichen Lager nicht, weder ein Merz noch ein Lindner – scheint zu realisieren, was Europa und der freien Welt eigentlich blüht, wenn diese Frau im Weißen Haus das Sagen hat; China, die Islamofaschisten dieser Welt, die globalistischen Zentralisten und Bürokraten und die Strippenzieher einschlägiger NGO’s – sie alle wetzen nicht ohne Grund bereits Messer und Gabel.

Mit einem an Idiotie nicht zu überbietenden Tweet, der angesichts der gerade erst anlaufenden, mit ungewissem Ausgang behafteten Klagewelle des Trump-Lagers mehr als ignorant daherkommt (vor allem mit Blick auf die auffällig rasch „geflippten“ Stimmergebnisse in republikanischen Hochburgen und dem schlussendlichen Biden-Triumph in Pennsylvania), biederte sich SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil beim Deep Left State an:

Wohlgemerkt: Hier ist mit  „Demokratie“ das gemeint, was die SPD darunter versteht. Doch Klingbeil legte noch nach:

Fast identisch das Statement von Cem „The Masked Spinner“ Özdemir, der für die Grünen unterstrich, dass der linke Mainstream dies- und jenseits des Atlantiks gleich tickt:

Nicht zu vergessen natürlich die Einlassung jener SPD-Hinterbänkler und Twitter-Krakeeler, die schon seit Monaten die Abwahl Trumps als persönliche Lebensaufgabe begriffen zu haben schienen – allen voran natürlich Pöbel-Ralle und die Staatssekretärin für Dingsbums:

Und auch aus der politischen Gosse schallten Jubelrufe der Hass-und Hetzfraktion herauf: Twitter-Stürmer Ruprecht Polenz nutzte die Gelegenheit wieder einmal für Übertragung und Projektion zulasten der AfD, gegen die die US-Amerikaner natürlich eigentlich gestimmt haben:

Und welche Folgen die Monolithisierung der Meinung in Deutschland sogar in der „Veröffentlichkeit“ zeitigt, wird spätestens dann klar, wenn Nikolaus Blume und die „ZDF heute-show“ ins selbe Horn blasen…

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