Nina Monecke bei ze:tt: „Islamisten und Rechtsextreme brauchen einander“

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Es gibt aber auch Fotos!? - Foto: Imago

Frau Nina Monecke schreibt bei „Ze.tt“, Islamisten und Rechtsextreme seien aufeinander angewiesen. Wenn das stimmt, dann handelt es sich um eine gute Nachricht. Man müsste nämlich nur die paar Rechtsextremen unschädlich machen – und schon könnten die Islamisten nichts mehr tun. Die Mädch … Medienkritik.

von Max Erdinger

„Ze.tt“ ist eine Publikation, die als „Partner*in von ZEIT-Online“ auftritt. Ausgerechnet rechts oben kann man es auf der Seite von „ze.tt“ lesen, nicht links unten. Wenn man den Namen der Autorin Nina Monecke anklickt, erfährt man auch gleich, worüber Frau Monecke am liebsten schreibt. Es handelt sich um – Obacht: „Feminismus, Ostdeutschland und Rechte Umtriebe„. Folgende Rubriken gibt es bei „ze.tt“: erstens „Liebe & Sex“, zweitens „Selbstfindung & Psyche“, drittens – na egal. Die zweite Rubrik ist wahrscheinlich die, derentwegen Frau Nina Monecke bei „ze.tt“ überhaupt etwas schreibt. Allerdings sollte sie dann doch eher „Selbstfindung & Psycho“ heißen. Weil Frau Nina Monecke mit Psycho mehr am Hut hat, als mit Psyche. Das glauben Sie nicht? – Ich bin ja auch noch nicht fertig.

Der Terroranschlag in Wien am Montagabend reiht sich ein in eine Serie von Attentaten der vergangenen Wochen: der tödliche Messerangriff auf ein homosexuelles Paar in Dresden, die Enthauptung des Lehrers Samuel Paty bei Paris, der Angriff in einer Kirche in Nizza. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz sprach von einem „Anschlag auf unsere freie Gesellschaft“. Es sind Worte, die Politiker*innen auch nach den antisemitischen und rassistischen Anschlägen in Halle und Hanau wählten. Wenn wir eine freie, pluralistische Gesellschaft bewahren wollen, in der Menschen egal welcher Herkunft und Religion zusammenleben, müssen wir erkennen, wer Hass säht und wie verschiedene Ideologien ineinandergreifen, sagt die Politikwissenschaftlerin und pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank, Saba-Nur Cheema.„, schreibt Frau Nina Monecke.

Sofort fragt sich der geneigte Leser, was das ist. Es handelt sich um einen Suchtext. In Suchtexten muß man ein bestimmtes Wort suchen, das dort gar nicht vorkommt. „Serie von Attentaten“, „tödlicher Messerangriff“, „Enthauptung des Lehrers“, „Angriff in Kirche“ – zefix! Wo hat sich das Wort „islamistisch“ versteckt? Nach „islamisch“ wollen wir ja gar nicht erst suchen! Was finden wir stattdessen? „Antisemitisch“ und „rassistisch“. Und zwar in welchem Zusammenhang? – Bingo: Halle und Hanau. Frau Nina Mohnecke hat also zuverlässig, wie man das von zeitgeistig verpeilten, regierenden und schreibenden Vrouwenspersonen auch gar nicht mehr anders erwartet, erst einmal ihre objektive Lauterkeit unter Beweis gestellt. Jedenfalls, soweit das solchen Vrouwenspersonen möglich ist. Ein bißchen geht schon. Viel ist es nie.

Immerhin hat sie „Angriff in Kirche“ geschrieben und nicht „Vorfall in Südfrankreich“. Mit „islamisch motivierte Morde an Christen in abendländischer Kirche“ war sie glasklar überfordert. Die armen Frauen. Mit dem Schreiben ist es eben wie beim Sport. Es gibt Fußball und es gibt Frauenfußball. Das Wort „Frauenfußball“ ist eine beschönigende Umschreibung für den Umstand, daß es auch richtigen Fußball gibt. Oder anders ausgedrückt: Wenn man Angela Merkel neben Melania Trump hinstellt, gilt derjenige Lügenbeutel als besonders charmant, der von Frau Merkel als der zweitschönsten Frau schreibt. Wenn ich jetzt schreibe, daß Frau Nina Monecke ungefähr mittelschön ist, dann nicht, weil mir das wegen irgendeiner Schönheits-Skala wichtig wäre, sondern weil ich weiß, daß Frauen wie Nina Monecke sofort darauf anspringen, in politkorrekte Wuschigkeit verfallen, auch äußerlich einen roten Kopf bekommen – und „gräßlicher Sexist“ schreien. Wenn ich es noch schaffe, die Frauen – immer Feministinnen – denen gegenüber ich meine tief sitzende Abneigung nicht überwinden kann, auf den höchsten Punkt der Palme zu bringen, finde ich das seelisch sehr befriedigend. Ich lache eben gern.

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Aber zurück zum eigentlichen Thema. Vermutlich, weil Frau Nina Monecke selbst nicht so gut erklären kann, warum Islamismus und Rechtsextremismus einander brauchen, hat sie eine andere Vrouw dazu befragt, nämlich Frau Saba-Nur Cheema. „Im Interview erklärt sie, warum wir dafür jetzt nicht nur Islamismus, sondern auch Rechtsextremismus in den Blick nehmen müssen. Denn die beiden Ideologien haben nicht nur einiges gemeinsam, sondern begünstigen einander sogar„. – Da ist die linksfeministische Vaginakratie wieder ganz unter sich. Mann darf zuschauen. Übrigens: In Parkhäusern sind schon Wegweiser gesehen worden, die mit „Frauen & Behinderte“ beschriftet waren. Mich regt das auf. „Feministinnen & Behinderte“ hätte es heißen müssen. Frauen können nämlich überall parken.

Frau Nina Monecke fragt: „Frau Cheema, nach Dresden, Paris und Nizza nun ein mutmaßlich islamistischer Anschlag in Wien. Was erleben wir da gerade?“ – Hmmm, schwierige Frage. Islamistische Anschläge, vielleicht? – Halt, halt, Moment! Wir haben es hier mit zwei sich für klug haltenden Vrouwenspersonen zu tun. Da gelten die einfachen Antworten nichts. Es muß komplizierter sein, damit sich die Mädels während ihres Gesprächs auch wirklich superklug vorkommen können. Wegen der Befindlichkeit, der wichtigen.

Antwort von Frau Saba-Nur Cheema: „Wir können beobachten, wie eine Spirale aus islamistischer und rechtsextremer Gewalt schreckliche Ausmaße annimmt. Es ist ein Schock, aber es ist gleichzeitig auch keine Überraschung. Wir haben es beim Islamismus und Rechtsextremismus mit zwei Ideologien zu tun, die in den vergangenen Jahren verbreitet wurden und das auch sehr erfolgreich.“ – Sensationell. Der erste Schock, der keine Überraschung ist.

Meinereiner findet es schon überraschend in seiner ganzen Schockigkeit, daß sich für klug haltende Vrouwenspersonen nicht einmal Links- und Rechtsextremismus auseinanderhalten können. Ob es wohl stimmt, daß es Rechtsextremisten von der „Rechtsradikalen Armee Fraktion“ (RAF) gewesen sind, die sich in den Siebziger Jahren von islamischen Sprenggläubigen an der Waffe und im Nahkampf haben ausbilden lassen? War Joschka Fischer als junger Mann NPD-Mitglied, als er an einem PLO-Kongreß teilgenommen hat? Ist der Ex-Chef der britischen Labour-Party, Jeremy Corbyn, wegen rechter Umtriebe aus der Partei entfernt worden? Oder sind ihm antisemitische Umtriebe vorgeworfen worden? Waren es unmarxistische Volksmujahedin, die 1979 den Schah von Persien vertrieben hatten, um im Gegenzug den Ayatollah Khomeini aus dem französischen Exil zu importieren? – Volksmujahedin waren das auf jeden Fall. Und dumme dazu. Aber rechtsextrem? Schauen wir nach bei Wikipedia – et voilá: „Die Frage der ideologischen Ausrichtung der Volksmudschahedin führte zu heftigen Konflikten zwischen den Führungsmitgliedern. Während Ahmad Rezai eine Synthese von Marxismus und Islam, den sogenannten Islamischen Sozialismus, vertrat, favorisierten andere Führungskader, wie Taghi Schahram, eine streng marxistische Linie. Nachdem sich 1975 die Vertreter der streng marxistischen Linie durchgesetzt hatten, wurden Abweichler wie Madschid Scharif Vaghefi, die eine Abspaltung des islamisch orientierten Flügels und die Gründung einer eigenen Organisation planten, liquidiert„. – Das muß man kurz erklären: „Liquidieren“ ist einer der zahlreichen Euphemismen der Linken, die sie verwenden, wenn sie etwas Unschönes tun wollen, ohne es selbst als unschön begreifen zu müssen. Jemanden zu „liquidieren“ heißt, ihn zu ermorden. Wenn Braunlinke recht unschön viele Menschen ermorden wollen, dann wird selbst die Liquidierung durch ein „Massen“ vor -liquidierung unschön, weswegen der Braunlinke von der „Massenliquidierung“ rhetorisch lieber zur „Endlösung“ wechselt.

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Verwechslungen sind überhaupt so eine linke Mädchenspezialität. Einen Mann zum Beispiel können sie nicht von einem beischlafbettelnden Punzenfiffi unterscheiden. Was die beiden sich für klug haltenden Vrouwenspersonen hier als „Rechtsextremismus“ verstanden wissen wollen, ist natürlich „Braunlinksextremismus“. Die Extremsten unter den Braunlinken nennt man „Nationalsozialististen„. Analog ist es bei den Internationalsozialisten. Extrem extremistische Rotlinksextremisten heißen „Internationalsozialististen„. Aber zugegegeben: Es ist schon seltsam, daß der Islamist nicht Moslemist heißt. Besonders soziologiekritische Biologen sind übrigens „Biologisten“. Jedenfalls ist das so, seit sich die Bundesrepublik in eine rotgrünliche Freiluftklapse verwandelt hat, die von Soziologisten bevölkert ist. „Da ich ja sowieso gewinn´, weil ich ein Mä-hä-hä-hä-dchen bin„: Islamismus und Rechtsextremismus begünstigen einander also. Pippi Langstrumpf macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt.

Aber es kommt noch besser: „Islamistische und rechtsextreme Bewegungen sind sich in ihren Strategien sehr ähnlich: Sie kreieren ein neues Wirgefühl, indem sie Integrationsangebote machen und die Gefühle derer aufnehmen, die sich nicht zugehörig und anerkannt fühlen.“ – Nein! – Doch! – Ooohh! Am Wirgefühl erkennt man das? Da muß ich doch gleich einmal bei Google nachschauen, wieviele islamistische Rechtsextremististen es gibt. Moment, ich tippe mal den Suchbegriff „wir müssen“ ein … WOW! 720 Millionen Ergebnisse in 0,44 Sekunden. Wos a Wirgefühl! Daß es schon so schlimm ist mit den Rechtsextremististen und den Islamisten hätte ich nicht für möglich gehalten. Und dann noch diese ganzen rechtsextremististischen Integrationsbeauftragten in der Bunten Republik Deutschland! Regelrechte Integrativisten!

Wer weiß, wo „wir“ noch landen würden, wenn „wir“ nicht klugfeministische Vrouwenspersonen hätten, denen „wir“ dabei zusehen dürfen, wie sie Frage & Antwort spielen. Vermutlich wären „wir“ völlig verloren in unserer toxischen Männlichkeit. Gut, daß es Mädchen gibt, die sich für kluge Vrouwenspersonen halten und vor lauter Objektivität und Aufrichtigkeit nur so erstrahlen im Glanz ihrer Weisheit. Nicht.

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