USA: Künstliche Hängepartie?

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Die deutschen Qualitätsmedien, namentlich ARD und ZDF, tun gerade so, als sei noch nicht klar, wer die US-Wahlen gewonnen hat. „Trump oder Biden?“, fragte das ZDF scheinheilig. Der klare Blick auf den Sieger ist derzeit lediglich etwas getrübt durch das, was sich wohl als der Versuch eines „demokratischen“ Staatsstreichs entpuppen wird. Die Alternative heißt auch nicht „Trump oder Biden“, sondern „Ein US-Präsident oder kein US-Präsident“. Ein Zwischenkommentar.

von Max Erdinger

Joe Biden wäre der erste US-Präsident, der deswegen Präsident geworden wäre, weil er eben kein US-Präsident sein kann. Wegen augenscheinlich beginnender Demenz. Der Mann verwechselt seine Enkelin mit seinem verstorbenen Sohn und erzählt auch sonst jede Menge schrulliges Zeug. Zum Beispiel, daß er immer nur am Wohl aller interessiert sei, und daß er nie auch nur einen Penny von irgendwem illegal einkassiert habe. Rudy Giuliani, der frühere Bürgermeister von New York und Anwalt von Donald Trump weiß es besser, wie er hier bei RT USA ohne Punkt und Komma sehr eindrücklich unter Beweis stellt. Demnach hat Joe Biden jede Menge Dreck am Stecken. Und zwar im Zusammenhang mit den Machenschaften seines offenkundig noch immer drogenabhängigen Sohnes Hunter in China und in der Ukraine.

Im Staate Wisconsin sind offensichtlich 100.000 Stimmen mehr vorhanden, als es dort registrierte Wähler gibt. In Michigan kam es vergangene Nacht zwischen 3.30 Uhr und 4.30 MEZ zu einem mysteriösen Stimmenzuwachs von über 100.000 Stimmen ausschließlich für Biden. Bei 79 Prozent der ausgezählten Stimmen lag Trump um 5 Prozent vor Biden, bei 89 Prozent der ausgezählten Stimmen dann Gleichstand. Das ist schwer erklärungsbedürftig. In sechs Staaten mit demokratischen Gouverneuren wurde die Auszählung abgebrochen, um eine Pause einzulegen. Das ist zwar zulässig, aber ein Novum in der langen Geschichte von Auszählungen bei amerikanischen Präsidentschaftswahlen. Das alles wird wohl zwingend zu einer Neuauszählung führen müssen. In Wisconsin auf jeden Fall. Zu offensichtlich ist, daß stimmt, was Trump behauptet: Die Demokraten versuchen, die Wahl zu stehlen.

Warum auch nicht?

Für die Demokraten mit ihrem schrulligen Kandidaten für das Amt des Nicht-Präsidenten ist es egal, ob sie als letztes Mittel noch versuchen, die Wahl zu manipulieren oder nicht. Manipulieren sie nicht, ist Trump Präsident. Dann geht´s rund zu ihrem Nachteil und dem ihrer Gönner aus dem internationalen Stiftungs- und NGO-Unwesen – und zwar in vielerlei Hinsicht, vor allem auch in strafrechtlicher. Da macht eine Wahlmanipulation das Kraut nicht mehr fett. Wenn man nichts mehr zu verlieren hat, kann man auch gleich alles setzen. Schreitet der Supreme Court wegen der Ungereimtheiten in Wisconsin und Michigan ein, so daß letztlich neu ausgezählt werden muß – und Trump gewinnt, dann hätte man auf demokratischer Seite wenigstens nichts unversucht gelassen, um die allerletzte Chance auf die US-Nichtpräsidentschaft – mithin also die Neutralisierung des amerikanischen Präsidentenamtes per se – zu wahren. Blöde wäre man gewesen, wenn man nicht bis zuletzt alles versucht hätte, das drohende Unheil abzuwenden. Nur: Das drohende Unheil gilt nicht dem amerikanischen Volk, sondern den Demokraten und ihren Sponsoren. In die Tasche lügt sich jeder, der glaubt, Biden sei die Alternative zu Trump. Die Alternative zu Trump ist nicht ein anderer – , sondern kein Präsident. Der Keinpräsident sieht so aus wie Joe Biden und wäre wegen seines angegriffenen Gesundheitszustandes nicht mehr als eine Marionette.

Die „Washington Times“ berichtete übrigens am 20. Oktober von 1,8 Millionen „Geisterstimmen“. Judicial Watch hatte eine vergleichende Studie veröffentlicht, die erhebliche Diskrepanzen aufzeigte zwischen der Bevölkerungszahl laut Statistiken des „Census Bureau“ und der Anzahl der staatlich registrierten Wähler. Bereits vor zwei Wochen hatten sie daher vor möglichem Wahlbetrug und „schmutzigen Stimmzetteln“ gewarnt. In der Studie heißt es, daß in 352 US-counties in 29 Bundesstaaten 1,8 Millionen mehr Wähler registriert worden sind, als es überhaupt wahlberechtigte Bürger gibt.

Die Rechnung ohne den Wirt gemacht?

Die augenblickliche „Hängepartie“, von der ARD und ZDF reden, ist eine, die nur deswegen so aussieht, weil es noch keine Gerichtsentscheide gibt zu der Frage, wie nun weiter zu verfahren sei. Bis das geklärt ist, „hängt“ es eben etwas bei der Auszählung. Es ist schwer erklärungsbedürftig, warum sich auf einmal, nachdem es „viel zu gut“ für Trump gelaufen war – rauf bis zu Auszählungsquoten von 65 Prozent – die Spreizung zwischen den beiden Kandidaten nicht fortsetzte, sondern in ihr Gegenteil verkehrte. Die untenstehende Grafik stellt im Normalfall eine auszählungstechnische Unmöglichkeit dar.

Sehr merkwürdiger Kurvenverlauf – Foto: Screenshot Twitter

Gut möglich ist, daß innerhalb der nächsten Tage, vielleicht auch nur binnen Stunden, die Auszählung auffliegt als das, was sie wohl ist: Versuchter Wahlbetrug.

Rudy Giuliani bei Twitter: „Trump führt in Pennsylvania mit 51:46 Prozent. Die krumme Philly-Demokraten-Maschine hört auf zu zählen. Alle Stimmzettel sollten eingezogen werden und von unabhängigen Beobachtern gezählt werden, nicht von betrügerischen Politikern.

Giuliani Tweet zu Pennsylvania – Foto: Screenshot Twitter

Deutsche Medien

Derweilen entblöden sich deutsche Medien nicht, die Mär zu verbreiten, Trump habe gefordert, die Auszählung zu stoppen. Das Gegenteil ist wahr. Er bedauerte, daß die Auszählungen in sechs demokratisch regierten Staaten unterbrochen worden sind – und forderte, daß diese ungewöhnliche Pause juristisch abgesegnet wird, ehe die Stimmen anerkannt werden, die erst nach dieser Pause ausgezählt werden sollen. Sein Verdacht ist, daß diese Pause bei der Auszählung genutzt werden könnte, um den Pool mit „frischen Stimmzetteln“ zu vergrößern. Evident sind Stimmzettel ohne die dazugehörigen registrierten Wähler im Spiel.

Eine interessante Theorie ist, daß Donald Trump mit zwei parallel laufenden Sachverhalten spekuliert hat, eben weil ihm klar gewesen ist, daß die Demokraten ohne den Versuch, die Wahl zu manipulieren, bereits verloren hätten – und daß das den Dems ebenfalls bewußt  gewesen ist.

  1. Es reicht nicht, dem amerikanischen Volk zu sagen, daß es sich bei Bidens Truppe und seinen Unterstützern um „Kriminelle“ handelt, sondern man muß die Übeltäter vor des Wählers Augen auf frischer Tat ertappen und vorführen, um später dann jenes Wahlsystem mit großer Zustimmung zu reformieren, welches diesen dann offensichtlichen Betrug ermöglicht hätte.
  2. Durch eine Änderung des Wahlsystems in den USA wäre weit über diese US-Wahl hinaus sicherzustellen, daß zukünftige Wahlen tatsächlich den Wählerwillen widerspiegeln.

Im Augenblick ist es spannend, wie weiter verfahren werden wird. Wenn der Supreme Court einschreiten muß, wird Trump wegen der neuen Mehrheitsverhältnisse bei den Richtern, die nach dem Tod von Ruth Bader Ginsburg und ihrer Ersetzung durch Amy Coney Barrett eingetreten sind, die Wahl gewinnen. Formal zwar noch nicht -, de facto aber sehr wohl dürfte die US-Wahl zugunsten von Donald Trump ausgehen. Es ist allerdings ein Krimi im Wortsinne und dementsprechend spannend.

 

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