Dschihadisten – Wehe, wenn sie wieder freigelassen werden!

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Foto: Von Yuriy Seleznev/Shutterstock

Schlechte Nachrichten für alle, die glauben, den Islam-Terror in Europa im Griff zu haben:

Der Terrorismusexperte Peter R. Neumann vom Kings College in London rechnet nach den jüngsten islamistischen Terroranschlägen in Frankreich, Deutschland und Österreich sowie dem Streit um die Mohamed-Karikaturen mit weiteren Anschlägen in Europa. „Die große Gefahr ist derzeit, dass in Europa in den kommenden Monaten hunderte Dschihadisten aus Gefängnissen kommen“, sagte Neumann dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Die meisten von ihnen wurden nach 2010 verurteilt, allerdings meistens zu relativ kurzen Strafen. Hunderte von ihnen kommen in nächster Zeit frei, und nicht alle sind de-radikalisiert“, warnte er. „Auf diese Herausforderung haben sich nur wenige Staaten vorbereitet. Diese strategische Lücke muss rasch geschlossen werden.“

Sowohl der Attentäter von Dresden als auch der Attentäter von Wien waren bis vor Kurzem inhaftiert. Neumann fügte hinzu: „Die islamistische Szene war nach dem Niedergang des `Islamischen Staates` (IS) demoralisiert und zerstritten. Durch die Konfrontation mit den Ereignissen in Frankreich und dem neuen Streit um die Mohamed-Karikaturen hat sie ein neues Thema, das mobilisiert und nun zu Anschlägen führt.“

Die verübten Anschläge seien dazu gedacht, weitere Anschläge anzustoßen, so der Experte. „Das bedeutet: Der islamistische Terrorismus ist (vielleicht) nicht so gefährlich wie vor fünf Jahren. Aber er ist gefährlicher als vor einem Jahr, weil in der Szene eine neue Grundspannung entsteht.“

Gefährlich sei ein neuer Motivationsschub für potenzielle Täter, so Neumann: „Viele Mitglieder der Szene denken: Jetzt passiert wieder was. Deshalb wird es in den nächsten Monaten überall in Europa gefährlich bleiben“, sagte er dem RND.

Die Schläfer, die dank der katastrophalen Migrationspolitik der Kanzlerin auch in Deutschland Unterschlupf finden durften, sind wieder erwacht und bereit zuzuschlagen. Keine Sicherheitsbehörde ist in der Lage, sie ausfindig zu machen, geschweige denn, in ihre Köpfe hineinzugucken.

Auch Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) fürchtet weitere islamische Anschläge in Deutschland, kann aber nichts anderes als leere Formeln von sich geben. „Die schrecklichen Taten in Wien und davor in Frankreich und Dresden mahnen uns, weiter wachsam zu sein und gegen jede Form von Extremismus zu kämpfen“, sagte Reul der „Bild“ (Mittwochausgabe). Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) kündigte an, mögliche Anschlagsorte von Islamisten in Sachsen „werden gegenwärtig auf Hinweise überprüft“.

Denn auch in Deutschland herrsche eine „ernstzunehmende Bedrohung durch den Islamismus und Terrorismus“. Der CSU-Innenexperte Michael Kuffer mahnte höchste Wachsamkeit in ganz Deutschland an. Kuffer sagte „Bild“, es wäre „unverantwortlich, wenn sich unsere Behörden nicht auf solche Terror-Szenarien vorbereiten würden“.

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Und weiter: „Wir müssen unserer Verantwortung jetzt durch beherztes Handeln gerecht werden.“

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz fordert ebenfalls von Europa mehr Anstrengungen im Kampf gegen den politischen Islam. „Ich erwarte mir ein Ende der falsch verstandenen Toleranz und endlich ein Bewusstsein in allen Ländern Europas, wie gefährlich die Ideologie des politischen Islams für unsere Freiheit und für das europäische Lebensmodell ist“, sagte Kurz der „Welt“ (Mittwochausgabe). „Die Europäische Union muss den Kampf gegen islamistischen Terrorismus, aber insbesondere auch gegen die politische Basis dahinter, also den politischen Islam, mit aller Entschiedenheit und Geschlossenheit führen.“

Kurz fügte hinzu: „Ich bin dazu schon in Kontakt mit Emmanuel Macron und vielen anderen Regierungschefs, damit wir uns innerhalb der EU verstärkt abstimmen.“ Österreichs Regierungschef kündigte in diesem Zusammenhang an, den europaweiten Kampf gegen den politischen Islam „definitiv“ zum Thema bei den kommenden EU-Gipfeln zu machen. Österreich sei mit dem sogenannten Islamgesetz 2015 Vorreiter in Europa gewesen, sagte Kurz. „Jetzt ist es wichtig, dass wir den Kampf entschlossen fortführen.“

Mittlerweile hätten bereits weitere EU-Länder das Gesetz teilweise übernommen oder sie diskutierten, Regelungen daraus zu übernehmen, wie beispielsweise Frankreich. „Aber dieser Anschlag im Herzen unserer Hauptstadt zeigt, dass wir wachsam und entschlossen sein müssen“, betonte Kurz. Er dankte neben dem französischen Präsidenten auch namentlich Kanzlerin Merkel und Bayern Ministerpräsident für ihre Solidaritätsbekundungen.

Angela Merkel selber aber hält sich bei diesem Thema bedeckt. Kein Wunder, wird sie doch von vielen als Mitschuldige für viele islamische Terroranschläge betrachtet. (Mit Material von dts)

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