Von wegen Bildung geht vor: Bundesweit 165 Schulen pandemiebedingt geschlossen

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Foto: Abgeschlossenes Schultor (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Um das Virus „besiegen“ zu können, müsste man jeden Menschen dieser Welt für längere Zeit komplett isoliert zu Hause einsperren, sozusagen Einzelhaft für die gesamte Menschheit verhängen. Alles andere ist Stückwerk und wird uns aus dem Lockdown-Karussell nicht herausholen.

Das heißt auch: Irgendwann muss den Bürgern verboten werden, arbeiten zu gehen, oder die Kinder in die Schule zu schicken. Schon jetzt mussten in Deutschland aus Infektionsschutzgründen aktuell mindestens 165 Schulen komplett geschlossen werden. Das hat eine Umfrage der „Welt am Sonntag“ unter den 16 Kultusministerien der Bundesländer ergeben. Am höchsten ist die Zahl mit 135 in Bayern.

In Hessen findet derzeit in sechs Schulen kein Präsenzunterricht statt, in Mecklenburg-Vorpommern sind es vier, in Schleswig-Holstein zwei. Baden-Württemberg kam zum letzten Stichtag vor den Herbstferien auf geschlossene 15 Schulen. Jeweils eine Schule ist in Rheinland-Pfalz, Sachsen und Brandenburg geschlossen.

In einer Reihe von Ländern ist derzeit keine Schule vollständig außer Betrieb, nämlich in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Thüringen, Berlin, Hamburg und Bremen. Wie in den anderen Ländern auch befinden sich hier aber ebenfalls teils viele Schüler und Klassenverbände in Quarantäne.

Und das ist erst der Anfang, denn die Schulen wurden ja aus dem Lockdown herausgehalten, außerdem sind in einigen Bundesländern gerade Herbstferien. Da man die Jungen nicht von den Alten trennen kann, wird man irgendwann sämtliche Schulen wieder schließen müssen. (Mit Material von dts)

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