Ständig neue Durchbrüche bei Covid-Medikamenten – doch die Pandemie darf nicht enden

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Corona-Präparate als Hoffnungsträger (Foto:Imago/Itar-Tass)

In schöner Regelmäßigkeit wabern Meldungen durch den Äther – über immer neue erfolgreiche Medikamententests und vielversprechende Ansätze einer Off-Label-Nutzung bereits verfügbarer und frei erhältlicher Präparate aus unterschiedlichsten Wirkstoffkreisen, mit denen in der Covid-19-Therapie Durchbrüche erzielt worden seien oder die zumindest vielversprechend sind. Wieso hören wir dann zumeist nichts mehr davon?

Remdesivir; Chloroquin/Hydroxychloroquin; Lopinavir bzw. Ritonavir; Dexamethason; Heparin; Tocilizumab; aber auch solche Alltagsmittel wie Aspirin oder jüngst das Antidepressivum Prozac: Jedes einzelne dieser Medikamente wirkt unterschiedlich und setzt an anderen Stellen an, um schwere Corona-Krankheitsverläufe zu abzumildern oder gar zu verhindern. Klar ist, dass bisher kein einziges dieser Mittel den einen, großen Durchbruch erbracht hat. Doch diesen wird es, wie auch beim Impfstoff, vermutlich gar nicht geben, da Sars-CoV2 weitermutiert und zudem die Covid-19 zugeschriebenen Symptome so diffus und vielfältig sind, dass sich eine Totalheilung sowieso nie erzielen lässt; genauso wie dies bei Influenza-Viren der Fall ist.

Was uns jedoch so langsam keiner mehr ernsthaft weismachen kann, ist die Behauptung, die geballte wissenschaftliche und vor allem medizinische Intelligenz des Planeten sei in nunmehr fast einem Jahr nicht imstande gewesen, aus dem „Arzneischrank“ der internationalen Pharmakologie zumindest einige Mittel isoliert zu haben, die – passgenau angewandt und in entsprechender individueller Abstimmung verabreicht – eben sehr wohl zumindest die Letalität massiv absenken und bedrohliche Krankheitsverläufe abschwächen können, und zwar so, dass dies nicht nur in Studien, sondern in der Breite Erfolge zeitigt.

Potpourri an medikamentösen Behandlungsoptionen

Zwar kommen in immer mehr Ländern inzwischen entsprechende Antivirenpräpararte wie Remdesivir zum Einsatz; doch man hört von den realen Erfolgen nichts, die es doch aber geben muss, wenn die Studien derart vielversprechend waren. Zumindest muss sich der Effekt statistisch bemerkbar machen – und hier wird wohl in Wahrheit auch ein Grund dafür liegen, dass die Mortalität mit knapp 1 Prozent der Infizierten weit glimpflicher verläuft als diverse sonstige Infektionskrankheiten (deretwegen noch nie die ganze Zivilisation in eine Schockstarre versetzt und die Weltwirtschaft an die Wand gefahren wurde); vor allem aber auch ein Grund dafür, dass die Sterblichkeit nun, in der „zweiten Welle“, deutlich geringer ausfällt als im Frühjahr.

Aber dennoch lesen und hören wir von alledem nichts – und genau dies deckt sich mit dem Eindruck, dass es in Wahrheit gar keine Besserung oder Entwarnung geben soll. Denn durch nichts darf der Fortbestand dieser Pandemie gefährdet werden – schon gar nicht durch Medikamente, die sie gar beenden könnten. Es muss – so soll die Heilserwartung weiterhin lauten – auf den erlösenden Impfstoff hinauslaufen. Und kommt dieser nie, dann bleibt eben auch die Welt ewig im Ausnahmezustand. Wo kämen wir denn hin, wenn ein Virus durch wirksame Medizin statt durch eine synthetische, gentechnisch modellierte Design-Vakzine seinen Schrecken verlöre!

Kleingeredete Hoffnungsschimmer

Und so wird denn auch der neueste Hoffnungsschimmer einer medikamentösen Behandlung wohl bald wieder in Vergessenheit geraten – wetten? -, kaum dass er vermeldet wurde: Der US-Pharmakonzern Regeneron meldete diese Woche äußerst vielversprechende Ergebnisse bei der Anwendung eines neuartigen Corona-Antikörper-Medikamentes namens REGN-COV2, das in zwei klinischen Teststudien – einmal mit 275 Corona-Patienten, dann mit 524 Patienten – überaus erfolgreich getestet wurde. Ein ähnliches Mittel des US-Pharmakonzerns Eli Lilly, das Covid-19-Patienten ebenfalls als Cocktail aus synthetischen Antikörpern gespritzt wird, befindet sich ebenfalls in der Testphase.

REGN-COV2 verringert im Organismus die Menge der Viren dramatisch, entlastet so das Immunsystem und geht folglich „mit einem erheblichen Rückgang des Bedarfs an medizinischer Behandlung“ einher, so das Unternehmen laut „EpochTimes„.  Bei besonderen Risikopatienten –  Betroffenen ab 50 Jahren oder mit Vorerkrankungen wie Fettleibigkeit, Herz-, Lungen- oder Nierenerkrankungen  – nahmen die ärztlichen Kontrollen nach einer Behandlung mit dem Antikörper-Mittel um satte 72 Prozent ab.

„Trump-Präparat“ soll sonst keinen heilen

Es handelt sich übrigens bei dieser – noch als  experimentell eingestuften – Behandlungsmethode von Regeneron um jene, die auch bei der Infektion von US-Präsident Donald Trump zum Einsatz kam – der nach wenigen Tagen topfit die Klinik verlassen hatte (zur Verbitterung und tiefen Enttäuschung deutscher Kampagnenjournalisten übrigens, die es gerne sähen und dies bereits prophezeit hatten, wenn Trump einem Virus erlegen wäre, dessen Gefährlichkeit er angeblich ja immer „geleugnet“ hatte). Tatsächlich wurde Trump dank des Regeneron-Präparats am Ende sogar noch zum Kronzeugen einer ernüchternden Harmlosigkeit von Corona.

Die Frage ist also, wieso – wenn selbst der US-Präsident trotz offenbar anfänglich schweren Verlaufs und Beatmungsbedürftigkeit so schnell geheilt wurde – vor allem hierzulande von der Panikpolitik nicht viel stärker auf diese innovative Forschung als Ausweg aus der Pandemie gesetzt wird, statt mit Lockdowns und Zerstörung von Sozial- und Wirtschaftsleben einen künstlichen Notstand auf unbestimmte Zeit aufrechtzuerhalten? Offenbar geht es hier – ganz im Sinne von  Biotech-Unternehmen, Konsortien und Gates-Impfallianz (an die sich die Politik mit Milliardenhilfen und -aufträgen gebunden hat!) nur noch darum, die Krise zu perpetuieren, bis endlich das ganze Volk an die Nadel gelassen werden kann. Und zwar erst, wenn von den Puppenspielern dieses Gesundheitsregimes die Zeit dazu für reif erachtet wird. (DM)

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