Erst Frankreich, dann Deutschland: Das Problem ist der Islam, nicht der Islamismus!

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Weltweite Proteste gegen Frankreich (Foto:Imago/PPA)

Die Reaktionen der muslimischen Welt auf die Geschehnisse in Frankreich müssen auch dem Letzten die Augen öffnen: Der Terror im Namen Allahs hat nicht nur „mit dem Islam zu tun“, sondern ist ein Teil des Islams. Die hierzulande zur Staatsdoktrin erhobene künstliche Differenzierung zwischen „gemäßigtem“, „friedfertigem“ Islam und „Islamismus“ ist eine Illusion.

Überall in der gesamten muslimischen Hemisphäre, von Kuala Lumpur bis Mogadischu, von Dhaka bis Teheran, gehen seit fast zwei Wochen aufgebrachte Menschenmassen auf die Straßen –  nicht etwa, um die im Namen ihrer Religion verübten Gräueltaten zu verurteilen, sondern um noch viel mehr Terror und Blutvergießen einzufordern. Der Zorn richtet sich nicht mehr alleine gegen die „Prophetenbeleidigung“ durch ein Satiremagazin, sondern gegen die Reaktionen des französischen Staates, der – wenn auch Jahre zu spät – aus seiner Blindheit erwacht ist und nun versucht, die Verfassungswerte der Fünften Republik durch entschlossenes staatliches Handeln noch irgendwie zu retten.

Dass der türkische Despot und Schützling der Bundesregierung, Recep Tayyip Erdogan, hier noch Öl ins Feuer goss und sich in den Kanon der Macron-Anfeinder einreihte, indem er die Antiterrormaßnahmen als gegen alle Muslime gerichtete Repressalien verleumdete, zeigt, wie groß selbst der politische Rückhalt von barbarischen Dschihadisten, Fundamentalisten und Feinden der Freiheit ist. Im Prinzip stellte sich Erdogan in eine Reihe mit dem ehemaligen malaysischen Premierminister Mahathir Mohamad, der diese Woche getwittert hatte, Muslime hätten das Recht, „Millionen Franzosen zu töten„.

Die türkischen Reaktionen auf den Spott von „Charlie Hebdo“ selbst über Erdogan wären vor nicht allzu langer Zeit noch ein Kriegsgrund gewesen; heute sieht sich der französische Präsident sogar innerhalb der EU alleine gelassen: Vor allem in Deutschland betrachtet man den (noch) diplomatischen Zwist als „Clinch“, als „Privatfehde“ zwischen Erdogan und Macron. Die regierungsnahe Presse, allen voran der „Spiegel„, brachte es sogar fertig, Macrons entschlossenen Anti-Islamismus-Kurs als undiplomatische Provokation der Muslime anzuschwärzen.

Auch die deutsche Politik setzt weiter auf Appeasement; eine scharfe Positionierung von Steinmeier, Merkel oder Außenminister Maas (der dafür umso vollmundigere Töne gegen den in Bayern residierenden Thai-König spuckte) blieb natürlich aus. Soviel zum Thema „europäische Solidarität“. Und selbst jetzt, da evident ist, wie lichtjahrweit sich diese Türkei von sämtlichen europäischen und westlichen Grundwerten entfernt hat, denkt die Deutschland nicht daran, endlich die EU-Beitrittsverhandlungen final und für alle Zeiten zu begraben. Fakt ist: In Deutschland fürchtet man die neuen Herren längst, und sucht das Heil in präventiver Unterwerfung. Anbiederung statt harte Grenzziehung des Rechtsstaats, auf diese Devise setzen die Kreidefresser und multikulturellen Speichellecker des Islams in Deutschland weiter unverdrossen.

Man hat nicht realisiert, wie wenig uns eigentlich von den Zuständen in Frankreich trennt. Die Islam-Versteher und islamophilen Staubwälzer reden sich die Verhältnisse schön und begreifen nicht, dass die „Gefährderszene“ in Deutschland nur deshalb weitgehend still hält, weil ihr die Laschheit des deutschen Staates und vor allem der deutschen Justiz das ideale Biotop bietet, das sie die Bundesrepublik als Dreh- und Angelpunkt der europäischen Islamisierung, als Plattform des Dschihadismus benutzen lässt.

Fatales Appeasement

Ahmad Mansour hat kürzlich darauf hingewiesen, dass das Hauptproblem des Islams in Europa ist, dass dieser hier nicht historisch gewachsen ist. Seine Forderung: „Wenn Fatwahs von Saudi-Arabien, Katar oder der Türkei Einfluss auf die Muslime hier haben, dann müssen wir uns unabhängig machen von diesem Islam„. Genau dies geschieht nicht, und es wäre auch ein vergeblicher Versuch – denn der Geist ist aus der Flasche und lässt sich nicht mehr einfangen. So bitter es ist: Auch die meisten sich noch so gemäßigt gebenden Muslime bei uns – weder Sunniten noch Schiiten –  haben an einem unabhängigen, europäischen „Reformislam“ überhaupt kein Interesse.

Die wirklich „integrierten“ Muslime, von denen tatsächlich keine latente Sicherheitsbedrohung ausgeht, sind nicht von ungefähr just die, die ihre Religion gar nicht ausleben – und somit, aus Sicht der Streng-/“Spreng-„Gläubigen, eigentlich schlechte Muslime sind. Doch von allen anderen, dem großen Rest, sind die meisten – ob sozial, politisch oder kulturell bedingt – sehr wohl  empfänglich für Fernsteuerung aus dem Ausland; manche bereits niederschwellig, andere erst ab einem gewissen „Provokationsgrad“, doch sie sind gegen externe Einflussnahme nicht gefeit – ob sie nun über Moscheevereine, Mullahs, Muslimbrüder oder nationaltürkische Agenten erfolgt. 

Und deshalb kann die Stimmung sich auch jederzeit blitzschnell wenden, wenn diese Komfortzone – wie derzeit in Frankreich – in Frage gestellt wird. Dann droht exakt dasselbe hier wie bei unserem Nachbarland: Dann zeigt sich bei zu vielen Muslimen, dass ihre wahre Zugehörigkeit und Loyalität nicht den sie beherbergenden Gesellschaften und ihren Verfassungen gilt, sondern dem Koran und seinen Anhängern. Wie groß die Sympathien mit der Bestie sind, die den Lehrer Samuel Paty für dessen fortschrittlichen und aufgeklärten Unterricht auf offener Straße köpfte, dazu genügt ein Blick auf die tausenden einschlägigen deutschen Foren, Gruppen und in die Kommentarspalten der sozialen Medien. Tweets wie dieser sind keine Seltenheit (und man beachte die Likes):

Screenshot:Twitter

Und wer den Schuss noch immer nicht gehört hat, dem verhilft ein Blick ins Shithole Nr. 1 der Republik: Berlin (das sich diesbezüglich als Zeitmaschine und Blaupause für die künftig überall in Deutschland zu erlebenden Zustände eignet), wo gestern vor der französischen Botschaft die „angry young men“ unserer Zeit protestierten – junge Muslime, wie sie sonst in Werbespots für Buntheit, Diversität, Weltoffenheit und Toleranz auftauchen.

Wie wenig diese verkappten Allhau-Akbar-Milizionäre in Wahrheit hier zuhause sind – wiewohl die meisten von ihnen sogar wohl  „Deutsche“ sind – und wie grandios die Lüge der Integration gescheitert ist: Das stellten sie unter Beweis, indem sie nicht etwa gegen die Folgeattentate von Nizza und Avignon und die sich weltweit häufenden Übergriffe auf Franzosen protestieren, sondern gegen die Beleidigung Mohammeds aufbegehren – und damit zeigen, das sie vom Wertekanon des Grundgesetzes NICHTS verinnerlicht haben. Die gänzliche Nichteinhaltung von Masken und Abstandsregeln ist auch hier wieder nur eine Nebenpointe, die die gänzliche Missachtung hier geltender Regeln durch diese Gegengesellschaften ebenso zeigt wie die gänzliche Ohnmacht der Polizei, die hier natürlich NICHT einschreitet (umso entschlossener geht sie dafür gegen Corona- Demonstranten und deutsche Rentner vor).

Man darf sich nichts vormachen: All diese sind Trojaner, die im Zweifelsfall keine Sekunde zögern würden, in den unverbrüchlichen Reihen der globalmuslimischen Umma für Mohammed in den Krieg zu ziehen – auch gegen das Land, das ihnen Freiheit, Wohlstand und all die Chancen geboten hat, die ihnen in keinem einzigen islamischen Staat dieser Erde offengestanden hätten. Der Kulturkampf steht in Wahrheit erst am Anfang, und es ist erschütternd, wie wenig man dies hierzulande begriffen hat. Die Frage ist nur, wieviel Anschläge es dazu noch braucht. Auf der „Achse des Guten“ schreibt Chaim Noll: „Die einen praktizieren ihre Religion, indem sie in ihre Kirche gehen, um still zu beten – die anderen, indem sie, Allahu Akbar brüllend, über sie herfallen und ihnen den Kopf abschneiden. Es ist wohl so simpel und brutal, wie es hier steht.“

Tatsächlich wird es nicht nur in Frankreich, sondern auch in Großbritannien und schließlich dann auch hier in Deutschland auf eine historische Klimax hinauslaufen, eine echte Krise (im Wortsinne der Entscheidungssituation), in der sich final herausstellen wird, wozu sich dieser Kontinent entwickeln wird: Entweder weiter zu einem islamisch dominierten Territorium – oder wieder zurück zu einem freiheitlichen, aufgeklärten Kulturraum.

Die „große Entscheidung“ ist unvermeidbar

Man muss in diesem Zusammenhang, auch wenn der Kontext ein anderer ist, allmählich an Lincolns historische Rede „A House Divided Against Itself Cannot Stand“ erinnern: Ein in sich gespaltenes Haus hat keinen Bestand. Darin sagte Lincoln, am Vorabend des US-amerikanischen Bürgerkriegs, über den Antagonismus zwischen industriellem, sklavereifeindlichen Norden und den agrarischen sklavenhaltenden Süden, sinngemäß: Wenn eine Gesellschaft zwischen zwei völlig widersprüchlichen Grundordnungen zerrissen ist, kann sie auf Dauer nur weiterexistieren, indem sich eine der beiden Seiten durchsetzt.

Tatsächlich zwingt uns der kulturzersetzende Wahnsinn der Linken genau zu dieser Entscheidung: Je länger wir auch hier – so wie die Franzosen es zu lange taten – die Augen verschließen, desto heftiger droht der unvermeidliche Endkampf zu werden; es sei denn, ihm kommt die Totalkapitulation zuvor; dies wäre das von Michel Houllebeq in seinem Roman „Unterwerfung“ beschriebene Szenario. Doch wenn uns dämmert, was auf dem Spiel steht, ist ein Bürgerkrieg nicht mehr abwegig.

Und an dessem Ende wird in Europa entweder der Islam verboten sein, werden Remigration und Abschiebung und ein Ende der muslimischen Zuwanderung stehen; man wird die abendländischen, westlichen Werte wieder achten und ein robustes Frühwarnsystem installieren, das die Feinde unserer in schmerzhaften blutrünstigen Geschichte teuer erkämpften Freiheit gnadenlos bekämpft. ODER: Der politische Islam obsiegt und die Alte Welt wird endgültig Opfer der neuen islamischen Expansion. Die demographische Entwicklung, aber auch die feige Unterwürfigkeit unserer Politiker lassen kaum etwas anderes vermuten als die zweite Variante. (DM)

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