Unfassbar! Söder holt 100 „Moria-Flüchtlinge“ ins Hochrisikogebiet Bayern

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Markus Söder (Bild: shutterstock.com/Von photocosmos1)

Während deutschlandweit und in besonders rigidem Maße in Bayern zum angeblichen Schutz des Lebens Restaurants und Hotels geschlossen, Weihnachtsmärkte abgesagt und die Bürger zuhause eingesperrt haben, deportiert Ministerpräsident Markus Söder (CSU) 100 hilflose „Moria-Flüchtlinge“ in die Todeszone Bayern und setzt diese Menschen einer unfassbaren Gefahr aus. Wo sind die ganzen NGOs, Menschenrechtsgruppen und Flüchtlingsunterstützer, die verhindern, dass diese armen Menschen von Söder in einem unerträglichen Maße gefährdet werden? Hilfe jetzt!

Am Donnerstag teilte das Innenministerium in München mit, dass in der nächsten Woche 100 „Flüchtlinge“ aus dem abgefackelten griechischen Migrantenlager Moria im Corona-Hochrisikogebiet Bayern erwartet werden. Diese werden sodann in den kommenden Tagen auf München, Ingolstadt, Passau, Straubing, Regensburg, Bayreuth, Hof, Erlangen, Fürth, Schwarzenbruck, Würzburg, Aschaffenburg, Augsburg, Lindau sowie Aichach-Friedberg verteilt.

Lebensgefährlich für die armen „Flüchtlinge“, da Flüchtlingszielorte wie beispielhaft Augsburg oder der Landkreis Aichach-Friedberg auf Söders Corona-Ampel mit Knallrot markiert ist. Hier droht den Hereingeretteten wegen massiver Überschreitung des Inzidenzwertes besondere Corona-Todesgefahr.

Wie bedrohlich die Corona-Lage – insbesondere in Bayern ist – zeigen die von Corona-Bekämpfer Horst Seehofer erlassenen Notstandsverordnungen, die in Bayern in weiten Teilen strenger gefasst sind, jedoch offensichtlich nur für die „Bürgerinnen und Bürger“ dieses Landes gelten:

  • Die Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale touristische Tagesausflüge.
  • Übernachtungsangebote im Inland soll es im November nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke geben.
  • Der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit wird nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes – insgesamt maximal zehn Personen – gestatten sein. Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen sollen die Ordnungsbehörden sanktionieren. Darüber hinausgehende Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen gelten als inakzeptabel.
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden einen Monat lang untersagt. Profisportveranstaltungen dürfen nur ohne Zuschauer stattfinden.
  • Theater, Opern- und Konzerthäuser, Museen, Messen, Kinos, Freizeitparks, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Bordelle, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Nicht erlaubt ist auch der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen.
  • Restaurants und Lokale, Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen müssen zu bleiben. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen.
  • Schließen müssen auch Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physio-, Ergo- und Logotherapien sowie Fußpflege bleiben weiter möglich. Auch Friseursalons können öffnen.
  • Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet – ein großer Unterschied zum umfassenden Lockdown im Frühjahr. In den Geschäften darf sich nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmetern Verkaufsfläche aufhalten.

Weshalb also setzt Markus Söder dieses armen Menschen solch einer Gefahr aus? Wo sind die ganzen NGOs, Menschenrechtsgruppen und Flüchtlingsunterstützer? Diese sind dringend dazu aufgerufen, das Leben dieser armen „Flüchtlinge“ zu retten, indem sie verhindern, dass Söder diese Menschen in das Hochrisikogebiet Bayern deportieren kann und somit ihre Leben gefährdet. „Hilfe jetzt!“ (SB)

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