Entscheiden schwarze Rapper die Wahlen? Lil Wayne stellt sich hinter Trump

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Foto:Von Ted Alexander Somerville/shutterstock

Nur wenige Tage vor der Wahl bekommt US-Präsident Trump Unterstützung von bekannten Musikern. Rapper Lil Wayne twitterte ein Foto, daß ihn bei einem Treffen mit Donald Trump zeigt. Damit ist er nach Ice Cube der zweite schwarze Rapper, der sich als Trump-Fan outet. Bringen sie dem Präsidenten nun die entscheidenden Stimmen aus dem afroamerikanischen Lager?

Rapper Lil Wayne gab bekannt, daß er den  „Platin-Plan“ des Weißen Hauses unterstütze, der Millionen Jobs für Afro-Amerikaner schaffen soll. „Ich hatte gerade ein großartiges Treffen mit @realDonaldTrump @Potus“, so der „Weezy“, der mit bürgerlichem Namen Dwayne Michael Carter Jr. heißt.

screenshot Twitter

„Abgesehen von dem, was er bis mit der Strafrechts-Reform getan hat, wird der Platin-Plan der Gemeinde echte Eigenverantwortung geben. Er hat zugehört, was wir heute zu sagen hatten, und versichert, dass er es schaffen kann und wird“, so der Musiker, dem auf Twitter immerhin 35 Millionen Menschen folgen.

Mit dem „Platin-Plan“ will Trump in seiner nächsten Amtsperiode drei Millionen Arbeitsplätze für die schwarze US-Bevölkerung schaffen. Dafür will er ein Kredite in Höhe von satten 500 Milliarden Dollar bereitstellen und mit seiner Einwanderungspolitik sicherstellen, daß Arbeitsplätze für Amerikaner gesichert werden.

Trump freute sich sichtlich und twitterte zurück: Seine Justiz-Reform habe dazu geführt, dass die Rate der inhaftierten Afro-Amerikaner so niedrig ist wie zuletzt 1995. In jenem Jahr war mit Unterstützung des heutigen demokratischen Herausforderers „Sleepy“ Joe Biden die Kriminal-Reform von Bill Clinton in Kraft getreten, die zehntausende schwarze Männer ins Gefängnis brachte.

screenshot Twitter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tweet des 38-jährigen Rappers Wayne könnte entscheidende Konsequenzen bei der Wahl am 3. November haben, vermutet die Bild. In vielen Staaten würden die Stimmen der Afroamerikaner entscheidend sein und die seien in diesem Jahr in großer Vielzahl im Trump Lager zu finden, so die Bild.

Umfragen im US-Staat Georgia zeigen, daß dort mindestens 11 Prozent der schwarzen Männer für den Republikaner stimmen wollen. Das könnte ihm zum Sieg in Georgia verhelfen.

Lil Wayne „Weezy“ ist in den USA kein Unbekannter: Er hat 12 Alben aufgenommen, die unter die Top Ten der Billboard 200-Charts kamen. Auch sein Kollege, der Rapper und Schauspieler Ice Cube (51, 6 Millionen Follower) unterstützt Trumps „Platin-Plan“ und wurde daraufhin umgehend vom TV-Sender MSNBC als „Opportunist“ abgewatscht.

In seiner Antwort zeigt er sich davon wenig beeindruckt – es gäbe Afro-Amerikaner in beiden Parteien, so Ice Cube. „Ich arbeite mit jedem zusammen, der bereit ist, etwas für unsere Gemeinde zu tun. Wir stellen 13 Prozent der Bevölkerung dar, besitzen aber nicht einmal 0,5 Prozent des Vermögens im Land. Das muss sich ändern.“

Mit den Demokraten will der berühmte Rapper jedenfalls nicht gemeinsame Sache machen: Eine Zoom-Konferenz mit der schwarzen linksradikalen Vizepräsidentschafts-Kandidatin Kamala Harris lehnte als „unproduktiv“ ab. (MS)

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