Das Imperium schlägt zurück: Hausdurchsuchungen und Lehrauftragsentzug für Corona-Kritiker Haintz und Schiffmann

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"Berliner Luft" in Corona-Zeiten: Verhaftung von RA Markus Heinz am Sonntag in Berlin (Screenshot:Youtube)

Mit harten Bandagen, die eher an DDR-Gepflogenheiten oder „weißrussische“ Praktiken erinnern als an bundesdeutsche, scheinbar rechtsstaatliche Maßstäbe, bekämpft der deutsche Corona-Staat seine Gegner, und er geht dabei immer radikaler und unerbittlicher ans Wert. Wer die Widerrede gegen die par Ordre de Mufti bzw. Mutti Corona-Dogmen wagt, lebt gefährlich. Aktuelle Beispiele sind der „Querdenken“-Anwalt Markus Haintz sowie der prominente HNO-Arzt Dr. Bodo Schiffmann.

Der im Netz aktive Kritiker der Maßnahmen und unermüdliche Streiter gegen Pandemie-Notstandsregime, gängigen PCR-Testmodus sowie insbesondere Maskenzwang bekanntgewordene Schiffmann erhielt am Montag unangekündigten Besuch der Staatsanwaltschaft Heidelberg, die eine schikanöse und offenbar als Einschüchterungsversuch gedachte Durchsuchung seiner Praxisräume vornahm. Anscheinend hatte die Anklage nun endlich einen passenden Vorwand gefunden, um diese Strafaktion durchführen zu können: Wie beim österreichischen Arzt Dr. Peer Eifler soll, so der „Wochenblick„, Schiffmann Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausgestellt haben, ohne die Patienten zu untersuchen.

Zuvor hatten bemerkenswerterweise sowohl die zuständige örtliche Ärztekammer als auch die Approbationsbehörde regelrecht bedauernd mitgeteilt, sie hätten keine fachliche oder rechtliche Handhabe gegen Schiffmann (was alleine schon zeigt, wie verzweifelt nach einer solchen gesucht worden sein muss). Schon einmal hatte die Berufsärztekammer zudem ein standesrechtliches Verfahren gegen Schiffmann wegen angeblich ungerechtfertigter Maskenbefreiungs-Atteste eingestellt, und musste öffentlich einräumen, dass es keine Anhaltspunkte dafür gäbe, Schiffmann habe keine sorgfältige Prüfung der Fälle durchgeführt.

Dass es der Staatsanwaltschaft trotzdem gelang, einen richterlichen Durchsuchungsbefehl zu erwirken, ist für eine weisungsgebundene und somit von der Politik kontrollierte Behörde zwar wenig überraschend – aber doch verstörend, weil offenkundig der zuständige Richter hier einem bereits widerlegten Anfangsverdacht Glauben schenkte und damit die regelrechte Inquisition der Staatsanwaltschaft gegen Schiffmann erst weiter ermöglicht. Taktischer Sinn dahinter ist wohl der: Solange gegen Schiffmann weiterhin Ermittlungen laufen, gibt dies der Ärztekammer – zumindest theoretisch – die Handhabe, die ärztliche Approbation zwangsweise ruhen zu lassen. Genau dies scheint man zu beabsichtigen.

Politisch gesteuerte Anklagebehörde

Und um auf Nummer Sicher zu gehen, wird gegen Schiffmann in Heidelberg – nach dem Motto „doppelt hält besser“ – zudem noch wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ermittelt, weil der Arzt regelmäßig auf Demonstrationen von „Querdenken“ und ähnlichen Organisationen auftritt, allerdings stets mit dem klaren Anspruch, die Teilnehmer sachlich und fundiert über seine medizinische Sichtweise zur Corona-Krise aufzuklären – insbesondere wenn es um den seiner Meinung nach auch für junge Menschen schädlichen Maskenzwang geht.

Dies sind Methoden, mit denen Dissidenten und Oppositionelle ruhig gestellt werden sollen, nachdem sie bereits von den Mainstream-Medien von Beginn dieser Krise an totgeschwiegen und diffamiert worden waren. Es ist ein neuer McCarthyismusm, bei dem jedoch – anders als beim „Original“ der 1950er Jahre – Intellektuelle und Intelligenzja nicht auf Seiten der Opfern sondern heute der Täter und Mitläufer stehen.

Diese Erfahrung musste auch der Rechtsanwalt Markus Haintz machen. Der Ulmer Jurist war bundesweit durch seine Unterstützung der „Querdenken“-Bewegung bekannt geworden und betrachtet sein Engagement gegen die überbordenden Coronamaßnahmen der Bundesregierung schon aus seinem Berufsverständnis heraus als Verpflichtung.

Erfolgreiche Denunzierung und Rufmord 

Nicht genug damit, dass Haintz vergangenen Sonntag bei der Berliner „Querdenken-„Demonstration mit brachialer Polizeigewalt in Gewahrsam genommen wurde, was europaweit für Entsetzen gesorgt hatte: Zuvor hatte sich bereits die staatliche Hochschule Biberach (HBC), wo Haintz in seiner Eigenschaft als Fachanwalt für Baurecht bis vor kurzem Dozent war, von ihrem Mitarbeiter distanziert. Die „Nichtverlängerung des Lehrauftrag“ erfolgte – wie die„Augsburger Allgemeine“ berichtet – nach Angaben der Hochschule aufgrund von Haintz „Aktivitäten“ – veröffentlicht auf der Homepage der Hochschule Biberach.

Angeschwärzt worden war Haintz zuvor ausgerechnet von einem Professor derselben Hochschule, der dem Corona-Maßnahmenkritiker „ideologische Verblendung“ vorwarf und den „Hochschulfrieden“ durch Haintz gefährdet sah. Das Denunziantentum innerhalb akademischer Kreise hat in Deutschland leider eine ungute, lange Tradition – und es reckt sein hässliches Haupt empor, wenn es ausgerechnet gegen einen Andersdenkenden geht, der für Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit seine bürgerliche Existenz riskiert

Das an Haintz adressierte Schreiben des zuständigen Hochschul-Professors Prof. Dr. jur. G.A. Balensiefer war zuvor für jeden einsehbar in den sozialen Netzwerken veröffentlicht worden; in dem Schreiben wird Haintz nicht nur massiv beleidigt, sondern offen bedroht – und dennoch führte dies, offensichtlich, zu seiner faktischen Entfernung aus dem Lehrbetrieb der HBC. Nachstehend dokumentiert JouWatch das infame Schreiben:

 

Quelle:JouWatch

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