„Nordkorea-Markus“ außer Rand und Band: Wünscht sich Söder das 3. Reich zurück?

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Markus Söder als Imperator; Foto: © jouwatch Collage
Markus Söder als Imperator; Foto: © jouwatch Collage

Die größte Katastrophe in diesem Land ist nicht das Corona-Virus, sondern mittlerweile Markus Söder – der sich von Beginn an zielstrebig und mit zunehmender Penetranz an die Speerspitze der Bewegung gesetzt hat, die Corona unbedingt zur Folie für einen permanenten Ausnahmezustand machen will, einhergehend mit diktatorischen Vollmachten für die Exekutive. Vor allem Söder ist es, der seine Ministerpräsidentenkollegen und auch die Bundesregierung vor sich hertreibt, indem er ständig mit Alleingängen bei neuen Verschärfungen vorprescht und quasi die „Benchmarks“ setzt, denen früher oder später Merkel und die anderen Bundesländer folgen.

So wie er mit Berchtesgarden den Lockdown auch diesmal wieder ebenso frühzeitig probte wie im Frühjahr mit dem Landkreis Tirschenreuth, ehe dieser dann bundesweit kam, so reichen ihm jetzt natürlich die selbstzerstörerischen Wahnsinnsbeschlüsse der Bundesregierung wieder nicht – weshalb er schon den nächsten Schritt geht. Natürlich werden zunächst einmal die undemokratisch gefassten Beschlüsse des faktischen „Corona-Kriegskabinetts“ da, wo sie es nicht schon sind, in Bayern „Eins zu Eins“ umgesetzt – vom Verbot des gesamten Amateur- und Breitensports bis hin zur Dichtmachung sämtlicher Unterhaltungs-, Freizeit-, Kultur- und Gastronomieangebote im allerwertesten Sinne.

Doch Söder wäre nicht Söder, wenn nicht in Bayern ab dem 2. November auch nochmals deutlich strengere Kontaktbeschränkungen gelten würden als von Bund und Ländern gestern beschlossen. Diese sollen nämlich explizit auch in Privaträumen gelten; heißt: auch zu Hause dürfen sich nicht mehr als Menschen zweier Hausstände treffen.

Jede staatliche Regel ist nichts wert, wenn sie nicht durchgesetzt wird – und weil es sich hier um eine für den intimsten und persönlichen, strikten Privatbereich geltende (und somit ohnehin verfassungswidrige) Rechtsvorschrift handelt, kann ihre Einhaltung zwangsläufig nur überwacht werden, indem die verfassungsrechtlich geschützte Unverletzlichkeit der Wohnung ausgehebelt wird.

Lauterbachs Vollstrecker bei verfassungswidrigen Planspielen

Damit ist die bayerische Landesregierung dann genau bei dem Tabubruch angelangt, den durchgeknallte Gesundheits-„Coronazis“ wie Karl Lauterbach geistig schon längst vollzogen haben – nämlich bei der Kontrolle der Bürger in ihren Privatwohnungen. Es geht immer von einem Dammbruch zum anderen – was kommt als nächstes? Schutzhaft für Corona-Leugner? Zwangsinternierung von Bürgern in Wohnvierteln unter Polizeiaufsicht? Aufhebung der Habeas-Corpus-Bestimmungen?

Wohl um erwartbare Widerstände zu brechen, fährt die bayerische Landesregierung daher bereits das nächste schwere Geschütz auf: Wie die „Welt“ berichtet, könnte in Bayern zeitnah gar der „Katastrophenfall“ ausgerufen werden. Begründung Söders: „Wir sind in einer sehr, sehr ernsten Situation“. Das allerdings waren wir in der Gedankenwelt dieses Giga-Alarmisten schon immer, auch wenn die (allein anhand fast regelmäßig und in erheblichem Maße fehlerhafter Labortests, nicht durch evidente Krankheitsfälle ermittelten) „Fallzahlen“ zeitweise nicht so recht „mitspielen“ wollten und im Sommer an den Rand der Nachweisbarkeit absanken.

Doch durch alljährliche, saisonale Zunahme von Atemwegserkrankungen, Infektionen und im Herbst die vor allem von Söder inflationär aufgeblasene Zunahme gänzlich ziel- und anlassloser Massentest gelang es schließlich, die Zahlen wieder der Panikmache anzunähern – ein ähnliches Phänomen nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Der Schönheitsfehler, dass die Entwicklung der schweren Verlaufsfälle erfreulich hinter jener der „Inzidenzen“ zurückbleibt, wird propagandistisch verbrämt oder geleugnet.

„Katastrophenfall“ als nächster Alarmmissbrauch

So nutzt Söder zum Beweis einer angeblich „dramatischen Entwicklung“ wieder einmal die um diese Jahreszeit schon immer zunehmende Intensivbettenbelegung; in Bayern habe sich diese „in den vergangenen neun Tagen verdoppelt“, in einigen Regionen drohten in den kommenden Tagen „bereits Kapazitätsengpässe“. Kein Wort davon, dass es solche Engpässe noch in jedem Jahr infolge des Grippegeschehens gab, und aus gutem Grund natürlich keine Detailangaben, welche Patientengruppen dies betrifft, wie sich ihr Alter und ihre Vorerkrankungsgeschichte darstellt.

Die Ausrufung des „Katastrophenfalls“ stellt angesichts des tatsächlichen Sachverhaltes selbst in Bayern, das trotz Söders Hardliner-Politik stets die schlechtesten Ergebnisse in der Corona-Bekämpfung aufweist und die anteilig meisten Neuinfektionen verzeichnet, einen völlig aberwitzigen Missbrauch einer staatlichen Notfallprozedur dar, die für reale Gesundheitsbedrohungen der Gesamtbevölkerung reserviert sind. Wieviele Fehlalarme will dieser Mann seinen durch Angst auf Linie gehaltenen Bürgen eigentlich noch zumuten?

Was Söder hier betreibt, ist die Zerstörung der Gesellschaft von innen: Seine auf Angst und Panikmache gründenden Beschlüsse fördern Denunziation, Misstrauen, Verdächtigungen und einen sozialen Unfrieden, wie es ihn in der BRD-Geschichte noch nie gab. Dieser Mann muss gestoppt werden, sofort – ehe zu spät ist, für Bayern und ganz Deutschland. (DM)

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