Lockdown-Willkür trifft Arbeitnehmer: Droht ein Generalstreik?

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Massenstreiks in Italien - demnächst auch bei uns? (Foto:Imago/ZUMA-Wire)

Nachdem die Bundesregierung unter Komplizenschaft der gleichgeschalteten Landesfürsten wieder einmal am Parlament vorbei ihre quasi-kriegsrechtliche Entscheidung zur erneuten Stilllegung des Landes durchgesetzt hat, beginnt es im Volk langsam, aber sicher zu brodeln – und zwar nicht nur in den hauptbetroffenen Branchen Gastronomie, Kultur und Freizeit (Tourismus, Sport und Unterhaltung). Zu offensichtlich ist, zu wessen Lasten dieser völlig unlogische, auf allen Ebenen schädliche neue Lockdown geht: Der arbeitenden Bevölkerung.

Offensichtlich erwartet die Politik von der werktätigen Bevölkerung des Landes, dass sie weiterhin brav von früh bis spät zur Arbeit dackelt, nonstop unter der Maske drinnen wie draußen. Stets begleitet vom Risiko, sich anzustecken, was weniger wegen des – in 95 Prozent mild oder gar symptomfreien – Virus zum Problem wird, als vielmehr wegen der dann fälligen 14-tägigen Quarantäne. Und als „Bonus“ dürfen später noch zwischen 34 und 55 Prozent des erwirtschafteten Lohns oder Einkommen an Steuern abgedrückt werden – um jenen Politikern das Auskommen zu sichern, die den Lockdown zu verantworten haben. Und als dessen Folge winkt die jederzeit mögliche Arbeitslosigkeit.

Die Motivation der zu Arbeitssklaven degradierten Deutschen wird zusätzlich gegen Null getrieben, indem ihnen dank Lockdown wirklich ausnahmslos alles verwehrt bleibt, was ihr Privatleben lebenswert macht: Treffen mit Freunden. Café- oder Restaurantbesuche. Fitness, Wellness, Sauna oder Sport. Kino oder Kulturveranstaltungen. Steuer zahlen dafür, dass man nicht mehr in Urlaub, nicht mehr feiern, sich nicht mehr treffen darf – und nicht einmal mehr ein Feierabendbier in der Eckkneipe genießen kann.

Opfer der Arbeitsklaven

All diese Opfer sollen die regeltreuen Untertanen eingedenk der fulminanten Regierungslogik erbringen, dass zwar der gemeinsame Aufenthalt mit Freunden in einer Gaststätte mit Hygienekonzept verboten ist, die Zusammenarbeit in einem überfüllten Großraumbüro mit Maskenzwang, aber ohne jegliche Hygienemaßnamen hingegen nicht. Oder dass Kinder und Jugendliche, wenn auch selbst nicht Covid-gefährdet, in den weiterhin geöffneten Kitas und Schulen tagtäglich als Infektionsträger fungieren und für muntere Virusverbreitung sorgen, auch zuhause, womit alle übrigen Lockdown-Beschlüsse Makulatur sind.

Und dass nicht nur in Schulbussen, sondern auch in Zügen für Pendler auf dem Weg zur Arbeit eine Virusexposition existiert, wie sie in keiner der jetzt in den Ruin getriebenen, dichtgemachten Branchen überhaupt erreicht wird. Die Volksverdummung, das Virus würde zwischen für verzichtbar gehaltenen und „systemrelevanten“ Einrichtungen unterscheiden, ist wahrlich beachtlich.

Es wird spannend sein zu erleben, ob sich die moralisch fast gebrochenen Deutschen mit all diesen Widersprüchlichkeiten und auf gänzlich unsinnigen Voraussetzungen gründenden Schikanen auch diesmal wieder ohne großes Murren abfinden – oder ob sich jenseits der beschwichtigenden Systemmedien ein neuer, bislang unbekannter Protest formiert. Dieser könnte, ja: könnte sich schlimmstenfalls in einem Generalstreik niederschlagen, der das gesamte Land lahmlegt. Diese Gefahr scheint durchaus real. Und noch nie hat es der Staat seinen Bürgern so einfach gemacht, diesen Schritt zu gehen: Die Möglichkeit zu telefonischen Krankschreibungen und die Behauptung einer möglichen Infektion können hier schnell zum Alibi für subversive Arbeitsniederlegungen en masse werden.

Sicher jedenfalls ist: Dieser Lockdown funktioniert gerade solange, wie sich die daran halten, die dem Virus weiterhin ausgesetzt sind – ohne den geringsten freizeitlichen Ausgleich, ohne Entspannung, und ohne Lebensfreude. (DM)

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