Deutschland jubelt: Chebli kann weiter twittern!

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Die Posterin Sawsan Chebli (Bild: shutterstock.com/Von photocosmos1)

Was haben die vielen Chebli-Fans auf Twitter gezittert. Was haben sie gebangt. Kurze Zeit sah es echt so aus, dass ihre Follower in Zukunft auf die erhellenden Ergüsse dieser begabten Vollblut-Texterin verzichten müssen. Aber nun ist es doch anders gekommen:

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller darf sich um das SPD-Direktmandat in Charlottenburg-Wilmersdorf bewerben. Das ist das Ergebnis der Mitgliederbefragung im SPD-Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, die am Mittwoch ausgezählt wurde. Seit dem 17. Oktober hatte die Basis abstimmen dürfen.

Laut der ausgezählten Stimmen erhielt Müller über 58 Prozent Zustimmung, während Mitbewerberin Sawsan Chebli, Staatssekretärin in der Senatskanzlei, über 40 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen konnte. Chebli sieht Charlottenburg-Wilmersdorf als ihren Heimat-Kreisverband, hatte den Landeschef herausgefordert und eine Mitgliederbefragung gefordert. Der Kreisverband zählt über 2.500 Mitglieder.

Das war echt knapp. Aber natürlich hat sich Chebli bei ihrer Fan-Gemeinde bedankt und gleich mal weiter getwittert:

„Macht Euch keine Sorgen um mich. Ich bin enttäuscht, ja, aber ich habe schon einige Niederlagen erlebt und bin aufgestanden. Ich hätte es vor allem meiner Partei gewünscht. Ich habe gekämpft u. alles gegeben u. bin stolz auf das Ergebnis. Bin dankbar für die ganze Unterstützung.

Werde mich weiterhin dafür engagieren, dass die SPD überall mehr junge, mehr Frauen und mehr Menschen mit Migrationsgeschichte an die Spitze und zur Wahl stellt. Denn nur so können wir unserer vielfältigen Gesellschaft gerecht werden u. auch wieder mehr Zustimmung finden.

Ich werde Michael Müller voll unterstützen, damit unser Bezirk wieder von einem direkt gewählten Kandidaten der SPD im Bundestag vertreten wird.

Ich gratuliere Michael Müller zur Nominierung. Ich möchte allen danken, die mir ihr Vertrauen geschenkt und mich in den letzten Wochen so grandios unterstützt haben. Jetzt kommt es darauf an, dass unsere Partei geschlossen und mit großem Einsatz in den Wahlkampf zieht.“

Chebli ist noch jung, vielleicht klappt’s ja beim nächsten Mal. Wenn es die SPD dann noch gibt. Vielleicht aber läuft in ein paar Jahren auch eine Islampartei durch Berlin, die die Bürgermeisterin stellen wird. Ist alles möglich. (Mit Material von dts)

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