Wer hätte das gedacht: Syrer begehen am häufigsten Gewalttaten

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Ausländische Gewalt (Symbolfoto:Von LightField Studios/shutterstock)

Im vergangenen Jahr waren 37,5 Prozent aller verdächtigen Gewalttäter Ausländer. Im Deliktsbereich „Gewaltkriminalität“ begangen in Deutschland Syrer mit sagenhaften 12,2 Prozent die meisten Gewalttaten. Dies geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner und Marin Hess zur Kriminalitätsentwicklung im Zeitraum von 2009 bis 2019 in ausgewählten Deliktsbereichen hervorgeht. Klar ist: „Merkel und ihre Unterstützer haben im Zuge der Asylkrise mitnichten Fachkräfte ins Land geholt, sondern viele tausend Gewalttäter und Kriminelle“. 

Aus der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 19/21806 ging bereits hervor, dass sowohl die absolute Anzahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen sowie zugleich auch ihr prozentualer Anteil an der Gesamtzahl aller Tatverdächtigen durchgängig in allen abgefragten Deliktsbereichen in dem Zeitraum von 2009 bis 2019 angestiegen ist. Unklar war hingegen, welche Staatsangehörigkeiten in der Gruppe der nichtdeutschen Tatverdächtigen am häufigsten vertreten waren und wie hoch jeweils ihr prozentualer Anteil an der Gesamtzahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen gewesen ist.

Dies sollte mit der Kleinen Anfrage der der AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner und Marin Hess  mit der Kleinen Anfrage Drucksache 19/22913 in Erfahrung gebracht werden. Das Bundesinnenministerium stellt in der dann erfolgten Antwort (19/23520) dar, dass jene Ausländer, die in Deutschland Gewalttaten begehen, am häufigsten syrischer Herkunft sind.

Lag die Zahl der verdächtigen Syrer 2009 noch bei 0,9 Prozent, so stieg der Anteil dieser Tätergruppe zwischen 2015 und 2016 sprunghaft an. Die Zahl hatte sich von 3,6 Prozent (2015) auf 9,8 Prozent nur ein Jahr später erhöht und lag im Jahr 2019 bei 12,2 Prozent.

PKS-Schlüssel 892000 „Gewaltkriminalität“ nichtdeutsche Tatverdächtiger

Anteil syrischer Verdächtiger bei Tötungen seit 2010 verzehnfacht

Auf Platz zwei landeten 2019 Türken mit zwölf Prozent. 2009 hatte ihr Anteil unter ausländischen Verdächtigen noch bei 34,1 gelegen. Tatverdächtige aus Afghanistan belegten 2019 sodann mit 7,5 Prozent Platz drei. Auch bei dieser Tätergruppe ist der Sprung von 2015 auf 2016 am größten und erhöhte sich von 3,0 auf 6,5 Prozent.

Bei „Tötungsdelikten“ und „Gefährliche und schwere Körperverletzung“  belegten Türken, Syrer und Afghanen ebenfalls die vorderen drei Plätze unter den nichtdeutschen Verdächtigen. Der Anteil an Syrern hat sich seit 2010 verzehnfacht, der türkischer Beschuldigten ging seit 2013 jedoch kontinuierlich zurück.

Als Begrünung für den hohen ausländischen Anteil an Gewalttaten führte die Bundesregierung die Unterschiede bei den Sozialstrukturen an. Die sich in Deutschland aufhaltenden Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft seien im Vergleich zur deutschen Bevölkerung im Durchschnitt jünger und häufiger männlichen Geschlechts. Sie
lebten eher in Großstädten, gehörten zu einem größeren Anteil unteren Einkommens- und Bildungsschichten an und seien zudem häufiger arbeitslos.

Merkel und ihre Unterstützer haben viele tausend Gewalttäter und Kriminelle ins Land geholt

AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner nannte diese Begründung gegenüber der JF „lächerlich und peinlich“. In der aufgelisteten Gewaltkriminalität stammten 31,7 Prozent der nichtdeutschen Tatverdächtigen allein aus den drei muslimisch geprägten Ländern. „Dass die Bundesregierung die Zahlen mit kruden Ausreden beschönigen wolle, komme einer Realitätsverweigerung gleich. „Merkel und ihre Unterstützer haben im Zuge der Asylkrise mitnichten Fachkräfte ins Land geholt, sondern viele tausend Gewalttäter und Kriminelle“, so die Feststellung des AfD-Politikers.

Eine aktuelle Meldung untermauert die Aussage Brandners: In Berlin hat die Polizei am Mittwoch sechs Wohnungen wegen des Verdachts von Verbrechen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz durchsucht. Dabei wurden mehrere Schusswaffen sichergestellt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Drei Männer syrischer Staatsangehörigkeit im Alter von 22 bis 25 Jahren stehen demnach im Verdacht, Maschinenpistolen und weitere Schusswaffen besessen und mit ihnen posiert zu haben. Die Beweismittel wurden zunächst noch ausgewertet und die Schusswaffen auf Echtheit untersucht, so die Behörden weiter. (SB)

 

 

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