Weit und breit angeblich keine islamische Bedrohung an deutschen Schulen

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Deutsche Schule - (Symbolfoto: Durch Tolga Sezgin/Shutterstock)

NRWs Schulen scheinen ein Hort des Religionsfriedens zu sein. Während der Bundesvorsitzende des Deutschen Lehrerverbands vor einem „Klima der Einschüchterung“ bei Lehrkräften durch muslimische Schüler und Eltern warnt, will der NRW-Landesvorsitzende der linkspolitisch aufgestellten „Bildungsgewerkschaft“ GEW und weitere Lehrerverbände noch nie von solchen Fällen gehört haben. 

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Lehrerverbands (DL), Heinz-Peter Meidinger, warnte kurz nach der Ermordung des französischen Lehrers Lehrers Samuel Paty am 16. Oktober durch einen Muslim, es gebe Versuche, „Lehrer bei ihrer Aufgabe, Werte und Demokratie zu vermitteln, zu behindern“. Eingeschüchterte Lehrer spürten Druck von muslimischen Schülern und Eltern, erklärte der DL-Präsident.

Im Gespräch mit der „Passauer Neuen Presse“ beklagte Meidinger, dass der „Druck“ vor allem in Brennpunktschulen mit einem „hohen Anteil von Schülern mit einem entsprechenden Migrationshintergrund“ sehr hoch sei. Politisch-korrekt vermied Meidinger, das Wort Islam in den Mund zu nehmen und klar auszusprechen, welche Gruppierung nicht nur an französischen, sondern auch an deutschen Schulen ein Klima der Angst etabliert hat. Meininger nennt Beispiele: Das Lehrpersonal werde beispielhaft dazu aufgefordert, Themen wie den Nahostkonflikt oder Israel nicht im Unterricht zu behandeln. „Lehrkräfte trauen sich an manchen Schulen nicht mehr, einen Film wie ,Schindlers Liste‘ zu zeigen. Sie bekommen Druck von den Eltern, aber auch von Schülern.

50 Lehrkräften berichten binnen kürzester Zeit von ihrem „islamisierten“ Unterrichtsalltag

Diesen brandgefährlichen, von einer verantwortungslosen Migrations- und Toleranzpolitik erzeugten islamischen Realität an Schulen ging auch die Bundessprecherin des Netzwerks säkularer Sozialdemokraten, die SPD-Politikerin Lale Akgün, kurz nach der Ermordung von Paty, auf Facebook nach. Sie wollte wissen, ob es diese Bedrohungslage auch in Deutschland gibt. Kurz nach der Veröffentlichung des Facebookposts gingen binnen Stunden von über 50 Lehrkräften erschütternde Bericht von ihrem „islamisierten“ Unterrichtsalltag ein.

Akgün schreibt – in besten, sozialdemokratischem Genderdeutsch: „Nach meinem gestrigen Post hinsichtlich der Ermordung eines Geschichtslehrers in Frankreich durch einen fanatischen Islamisten haben mich viele Reaktionen erreicht“. Akgün, die sich für das auf ganzer Front gescheiterte Projekt „liberaler Islam“ stark macht, erklärt weiter:

„Jenseits der Frage, ob diese Tat in die rechte Ecke gehört (meiner Meinung nach erfüllen die Islamisten alle Merkmale eines faschistischen Denkens), ist etwas eingetreten, was mich sehr nachdenklich macht. Es haben mir viele Lehrer*innen geschrieben, die von Ihrer Angst vor Klassen mit bestimmtem Jugendlichen berichten. Jugendliche, die mit verbaler Gewalt Meinungsvielfalt im Klassenzimmer unterdrücken wollen; die den Lehrer*innen offen oder verdeckt drohen und ihre Weltanschauung unwidersprochen im Klassenverband durchsetzen wollen. Lehrinhalte werden in Frage gestellt, Lehrer und Lehrerinnen beschimpft, Mitschüler*innen mundtot gemacht. Dabei geht es wohl schon los, wenn ein Lehrer in kurzen Hosen vor der Klasse erscheint und angeblich die Schamgrenzen der Schüler verletzt und es setzt sich fort bei Fragen der Gleichberechtigung und Pluralität. Diese Jugendlichen sind durch und durch geprägt von einem patriarchalen Weltbild, das sie dann mit religiösen, in diesem Fall mit islamischen Argumenten untermauern wollen“.

Die Hilflosigkeit des Lehrpersonals angesichts dieser patriarchalen Wucht, die auch bei männlichen Lehrern vertreten sei, empfindet die SPD-Politikerin als traurig und gefährlich zugleich. Die Lehrkräfte seien in einer „Sandwichposition“:“Von unten werden sie von den Schülern und Schülerinnen beleidigt und eingeschüchtert und von oben von der Schulleitung beschwichtigend zum Stillhalten gebeten. Einige Argumente der Schulleitung: „wir wollen die Kinder nicht in eine Konfliktsituation zum Elternhaus bringen“, „wir müssen andere kulturelle Werte respektieren“, „wir sollten unsere Schule nicht in einem schlechten Licht dastehen lassen“, „wir wollen uns nicht die Finger verbrennen“, „wollen Sie als Rassist dastehen?“.

Akgün schreibt weiter, dass es sie sehr interessiere, ob die rund 50 Lehrer die ihr geschrieben haben, die Ausnahme seien oder an Ausnahmeschulen arbeiten, oder ob dieses oben beschriebene Phänomen viel mehr Lehrkräften bekannt ist als „uns lieb sein sollte“. Wenn dieses Phänomen wirklich verbreitet sein sollte, wäre es an der Zeit, den Mund öffentlich aufzumachen, so die türkischstämmige Politikerin.

Keine Probleme mit islamischer Einschüchterung – nirgends!

Alles Mumpitz, alles gar nicht so schlimm. Das erklären laut der Welt sämtliche Lehrerverbände in NRW auf eine Anfrage der Zeitung. So teilt der Vize-Landesvorsitzender der zum linkspolitisch dominierten Gewerkschaftsbund DGB gehörende Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit, ihm sei „kein Fall bekannt, in dem eine Lehrkraft aus NRW sich vor islamistischen Schülern fürchten würde“. Wenn sich solche Fälle ereigneten, würden würde die GEW schnell davon erfahren, so die Beteuerung. Und auch die beiden Lehrerverbände VBE und Lehrer NRW teilten auf Anfrage mit, sie nähmen keine derartigen Einschüchterungen wahr. Keine einzige Bedrohung bei 414.00 muslimischen Schüler allein in NRW? Wirklich?

Auch die Islamfunktionärin Havva Yakar, eine sogenannte Islam-Expertin und „Fachleiterin für Islamlehrer bei der Bezirksregierung Köln“ verkündete, dass sie noch nie einer Lehrkraft begegnet sei, die von islamistischen Schülern eingeschüchtert wurde. Ganz im Gegenteil. Alles ist viel, viel toller als es vor zehn Jahren war. Denn: Muslime öffnen sich! Muslimische Schüler seien heute viel mehr bereit über heikle Themen zu sprechen.

Die Lehrergewerkschafter weisen zudem darauf hin, diese 50 Lehrer hätten sich ja aus ganz Deutschland gemeldet. 50 von bundesweit über 900.000 Lehrern – das entspreche gerade einmal 0,005 Prozent. Also handelt es sich bei den 50 Lehrkräften um mutmaßlich „rechte“ Hysteriker. Einmal mehr zeigt sich, dass deutsche Funktionäre Glauben machen wollen, man hätte das brandgefährliche Thema Islam besser im Griff als alle anderen.

Auch wenn der Kopf einer Lehrkraft, die das Verbrechen begangen hat, den Islam im Schulunterricht beleidigt zu haben, über einen deutschen Schulhof rollt, selbst dann darf vermutet werden, dass hiesige Funktionäre nicht zu einem Umdenken bereit sich. (SB)

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