Umfrage wird abgebrochen: Maskenpflicht an Schulen unbeliebter als erwünscht

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Maske im Unterricht (Symbolbild: shutterstock.com/Von Syda Productions)

Eine Onlineumfrage zur Maskenpflicht, initiiert durch den Corona-gläubigen Vorsitzenden im Landeselternbeirat der Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein, musste abgebrochen werden. Der Vorwurf: Die Abstimmung sei von Maskengegnern manipuliert worden. CDU-Bildungsministerin Prien gibt sich zutiefst geschockt, nennt die Vorgänge „absolut inakzeptabel“ und warnt vor einer „aggressive Minderheit, die gegen die Alltagsmasken agitiert“. Eine Umfragemanipulation im August zugunsten einer Maskentragepflicht für Schüler rief indes nicht den Hauch einer Entrüstung hervor. 

„Bist du für eine Verlängerung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht?“, hieß es auf dem Online-Fragebogen. Mit „Ja“, „nein“ oder „Ist mir egal“ konnten Nutzer die Verlängerung der Maskentragepflicht im Unterricht an staatlichen Schulen im Bundesland Schleswig-Holstein bewerten.

Die von Thorsten Muschinski, Vorsitzender des Landeselternbeirates der Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein (LEB GemS SH) initiierte Umfrage ging am 23.10. online. Geplantes Ende war jedoch wegen zeitlicher Begrenzung Dienstag, der 27.10. Am Wochenende habe er wegen massiver Manipulation die Umfrage vorzeitig beendigen müssen.

Auf der LEB GemS SH-Internetseite ist hierzu zu lesen:

Muschinski erklärt gegenüber dem Spiegel, er und seine Familie sei wegen der Umfrage in sozialen Medien, per E-Mail und am Telefon massiv beleidigt und bedroht worden. Zudem hätten einige Menschen 20 bis 30 Mal abgestimmt, das sei an den IP-Adressen zu erkennen gewesen. Anzumerken hier: Selbst die einfachsten Umfragetools sind heutzutage in der Lage, Mehrfachabstimmungen zu erkennen und zu bereinigen.

Karin Prien (CDU), Schleswig-Holsteins Bildungsministerin zeigte sich entsetzt: Die Vorfälle und die versuchte Manipulation der Umfrage zeige, welch „aggressive Minderheit gegen die Alltagsmasken agitiert“. Beleidigungen und verbale Angriffe gegen einen Landeselternbeiratsvorsitzenden, der durch eine Onlineumfrage zur Meinungsbildung beitragen wollte, seien „absolut inakzeptabel“.

Weniger bis überhaupt nicht empört, geschweige denn entsetzt, zeigte sich Bildungsministerin Prien im August. Das von der linkspolitisch ausgerichteten Robert Bosch Stiftungs-GmbH betriebene „Deutsche Schulportal“ führte ebenfalls eine Umfrage  zur Maskenpflicht im Unterricht durch. Mehrere 100.000 Mal wurde dort binnen kürzester Zeit automatisiert zugunsten der “Ja”-Stimmen, die eine Maskentragepflicht für Kinder im Schulunterricht befürworten, manipuliert. Die Umfrage wurde ebenfalls abgebrochen. Von der Kritik an einer „aggressiven Minderheit die für die Alltagsmasken agitierten“, von einer „sinnbefreiten Gruppe“, die „eine demokratische Meinungsfindung verhindert hat“, war nichts zu hören. Nun ja- es hatten offensichtlich die „Richtigen“ in die „richtige“ Richtung manipuliert. (SB)

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