Kulturkampf: Frankreich konfrontiert die islamischen Hassprediger mit westlichen Werten

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Kulturkampf: Frankreich konfrontiert die islamischen Hassprediger mit westlichen Werten; Foto: © jouwatch
Kulturkampf: Frankreich konfrontiert die islamischen Hassprediger mit westlichen Werten; Foto: © jouwatch

Davon können wir im seit 15 Jahren völlig verkorksten Merkelland nur träumen. Klare Kante, klare Ansage, auf Krieg folgt Krieg und kein Konfetti der „Vielfalt“. Nicht nur Merkel, sondern auch tief hinein bis in die radikale Linke steht hier eine Meinungsfront im Lande, die jegliche kritische Betrachtung des Islams in all seinen Ausprägungen unter totalitären Generalverdacht stellt. Islamkritik ist in Deutschland quasi verboten, die Botschafter des Hasses bei Ditib und Muslimbrüdern haben es sich hierzulande längst bequem gemacht und marschieren durch die Institutionen. Ein Lehrer wird von radikalen Muslimen bei den Franzosen geköpft? Schweigen.

Von Hans S. Mundi

Es sind frustrierende Déjà-vu-Erlebnisse. Gerade hatte der SPD-Politiker Kevin Kühnert wieder einmal die Debatte angestoßen, ob die politische Linke in Deutschland im Umgang mit problematischen Islam-Auslegungen vor lauter Identitätspolitik und Anti-Rassismus-Anliegen ein Auge zu viel zudrückt. Eine Debatte, die eigentlich schon wieder versandet ist. Da stehen französische Produkte schon wieder im Visier von Boykottaufrufen aus Staaten mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung – wegen der klaren Ansagen von Präsident Emmanuel Macron zum Thema Freiheit und Islam; Pakistan beruft den französischen Botschafter ein, Türkeis Präsident beleidigt Macron.“

Kanzlerin Merkel verhindert in der EU Sanktionen gegen den türkischen „Osmanofaschisten“ Erdogan, Bupräsi Steinmeier empfängt radikale Abgesandte des iranischen Mullah-Regimes, in Berlin dürfen immer wieder Anhänger der radikalsten Palästinenserfraktionen antijüdische Grossdemonstrationen auf die Strasse bringen. Deutschland taktiert sich innen- wie außenpolitisch um Kopf und Kragen, wer dem Terror und seinen Strategen die Hand reicht, der bringt das ganze Land und seine Bevölkerung in Gefahr. Die Franzosen können ein Lied davon singen. Ohne Kopf gewissermaßen.

Aber es ist auch frustrierend, wie schweigsam Deutschland mit den Angriffen auf Macron und den „Sanktionen“ umgeht. Macron hat keinen Zweifel daran gelassen, dass die Meinungsfreiheit in Frankreich auch die Mohammed-Karikaturen umfasst. Vereine wurden verboten, Moscheen geschlossen. Die Botschaft: Null-Toleranz gegenüber radikalem islamistischem Gedankengut. Der französische Staat will genau hinschauen. Das ist richtig und mutig.“

Es ist empörend, wie das sich ständig über „Rrrrrächtz“ empörende Land der politisch korrekten Aufsichts-Empörer wegduckt, wenn es allen Anlass zur Empörung gäbe – nämlich gegenüber einem importierten Djihad-Islam, der sich hier wie die Made im Speck ernährt, hofieren und subventionieren lässt, dessen Anhänger hier von und mit dem Staat gut versorgt sind und uns dennoch als Ungläubige verachten und hassen und nicht einmal ansatzweise respektieren. Eine Politik der quasi-romantischen Dritte-Welt-Blauäugigkeit durch eine geistig völlig auf den Hund gekommene linksliberale Szene in Politik, Gesellschaft und Medien hat jede ernsthafte Sicht auf Bedrohungen und reale politische Gefahren verlernt. In der Wohlfühlblase der allerbesten „Gutmenschen“ ist kein Platz für Selbstreflektion und unvoreingenommenes kritisches Denken, die Welt ist ein von Ideologie verseuchtes Terrain, man blickt durch halluzinogene Eine-Welt-Utopien und fröhnt alten Hippie-Träumen.

Ja, auch die Laizität nimmt manchmal fetischhafte Züge an. All das ist politischen Streit wert. Aber es ist auch richtig, mit aller Härte, die die Gesetze hergeben, gegen derart vergiftendes Gedankengut vorzugehen. Und es ist mutig angesichts der vorhersehbaren virulenten Reaktionen – und der politischen Instrumentalisierung à la Erdogan. „Wir sind Paty“ reicht als Solidaritätsadresse nicht mehr aus. „Wir sind Macron“, müsste es heißen. Er verteidigt mit seinen klaren Ansagen auch die Freiheit in anderen westlichen Ländern, in denen man sich lieber wegduckt.“

Dank an den Tagesspiegel, der in diesen finsteren deutschen Medienzeiten so etwas wie Ehrenrettung für ein unter Merkel schwer beschädigtes Genre der freien Publizistik und des Journalismus geliefert hat. Danke.

 

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