Bayern will Österreicher am Grenzübertritt hindern

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Grenze zwischen Österreich und Bayern; Foto: © jouwatch
Grenze zwischen Österreich und Bayern; Foto: © jouwatch

Kennt noch jemand die EU? Hat schon mal jemand was vom grenzenlosen Verkehr innerhalb Europas gehört? Diese Zeiten sind dank Corona nun vorbei. Die faschistische Söder-Republik macht es gerade vor, wie die Zukunft der EU wieder aussehen könnte:

Der Freistaat sorgt sich darum, dass Österreicher am Montag in Massen über die Landesgrenze kommen. Am 26. Oktober ist Nationalfeiertag in der Alpenrepublick und den Nutzen die Österreicher traditionell zum Einkaufsbummel auf der deutschen Seite. „Auch wenn wir unsere österreichischen Nachbarn unter normalen Umständen gerne bei uns haben – grenzüberschreitender Reiseverkehr nur für den Einkaufsbummel ist bei der derzeitigen Corona-Infektionslage keine gute Idee und daneben nicht erlaubt„, sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Sonntag.

Nach der geltenden Einreise-Quarantäneverordnung ist jeder, der sich länger als 48 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten hat und nach Bayern einreist, verpflichtet, in Quarantäne zu gehen. Österreich gilt mit Ausnahme des Bundeslandes Kärnten sowie der Gemeinden Jungholz, Mittelberg und Kleinwalsertal als Corona-Risikogebiet. „Ein Einkauf, und sei er noch so kurz, bildet keine Ausnahme“, sagte Huml.

Lediglich ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, kann von der Quarantänepflicht befreien.

Ob Söder die Bundeswehr anfordert oder seinen Grenzschützern einen Schießbefehl erteilt, ist natürlich noch offen. (Mit Material von dts)

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