Grausam: Asylbewerber müssen im Schwarzwald wohnen

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Foto: Collage

Wissen Sie eigentlich, wie schlecht es vielen der zu uns hereingeflüchteten jungen Männern geht? Wissen Sie, dass diese armen, armen Menschen stellenweise fast isoliert, mit bis zu 25 Gehminuten zur nächsten Bushaltestelle im Schwarzwald untergebracht sind? Nein? Dann schauen Sie sich die erschütternden Bilder der Fotografin Sibylle Fendt an, die das Grauen dokumentiert hat. 

„So gut wie keine anderen Häuser. Isoliert und ausgegrenzt. So lebt es sich in einer Geflüchteten-Unterkunft. 25 Minuten bis zur nächsten Bushaltestelle“. Mit diesen kurzen, ebenso markanten wie erschütternden Sätzen ist das Projekt der Fotografin Sibylle Fendt betextet. Mitten im Schwarzwald – umgeben von Wäldern und Wiesen – müssen alleinreisende männliche Asylbewerber in einer ehemaligen Pension ein menschenunwürdiges Leben fristen.

Drei Jahre lang begleitete Fendt diese armen jungen Männer und dokumentierte ihr Leben unter härtesten Bedienungen. Ihr Warten. Und ihre Hoffnungen. Ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben. Das öffentlich-rechtliche Kunstmagazin WestART liefert Ihnen dieses Unrecht, dass dank ihrer Beitragszahlungen dokumentiert werden konnte:

Viel Kommentatoren können das Leid kaum ertragen und formulieren ihre Betroffenheit:

„Kann mich an Erzählungen der Alten nach dem Krieg erinnern. Diese mussten oft ein, bis eineinhalb Stunden zu Fuß, oder mit Fahrrad zur Arbeitsstelle laufen, bzw. fahren. Danach gearbeitet. Nach Feierabend wieder zurück. Sechs Tage die Woche. Und ich soll nun ernsthaft Mitleid mit Personen haben, welche 25 Minuten zur nächsten Bushaltestelle haben, rundum versorgt sind und nach ihrem „Gewaltmarsch“ von 25 Minuten nicht arbeiten müssen. Ernsthaft?“

„Scheint in ihren Herkunftsländern alles super zu sein, wenn sie diese Unterbringung kritisieren. Dann auch noch 25 Minuten zur Bushaltestelle laufen zu müssen , unglaublich. Wenn sie tatsächlich vor Krieg geflohen sind, sollten sie froh sein, eine ruhige und sichere Unterkunft gefunden zu haben.“

„Die Häuser und Autos die man ihnen versprochen hatten ,müssen ja erst gebaut werden…nur Geduld!!“

„Ist das euer Ernst? Ab nach Hause wenns denen langweilig ist….eine wunderschöne Landschaft und dann haben sie ja schließlich Schutz vor Mord und Totschlag. Frechheit der Beitrag und dann noch von isoliert zu sprechen..“

„So würde ich gerne freiwillig leben. Ist doch geil ! Umsonst im Schwarzwald und alles bezahlt bekommen „

„Drei Jahre als ausgebrannte alte Frau hängt sie im Flüchtlingsheim für Männer ab. Und es sind ja teilweise fast schon erotische Fotos von ausländischen, jungen Männern, welche Sibylle Fendt da gemacht hat. Hatte sie da auch sexuelle Kontakte? Könnte man annehmen. Die Seriösität von Sibylle Fendt steht da in Frage. Und ich möchte mal wissen was die hier erzeugen will? Was sollen die Deutschen noch alles tun? Sich Entschuldigung, dass die ausländischen erwachsenen Männer Heimweh haben. Entschuldigung, dass die Deutschen sie gerettet haben. Und Entschuldigung, dass die in einer Pension im Schwarzwald wohnen müssen, wo der nächste Bus 25 Minuten weit weg ist. Das ist keine Kunst, dass ist eine Verhöhnung.“

„Oh mein Gott, mitten im Schwarzwald, also da, wo die bösen Deutschen Urlaub machen, auch noch in einer Pension und unglaubliche 25 Minuten von der nächsten Haltestelle entfernt, nix zu Pimpern weil nur Männer da sind – die haben es wirklich schwer, schwer getroffen. Diese armen Menschen, rette sie doch jemand, bitte!!!“

 

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