Antidepressivum gegen Corona wirksamer als Impfstoff – hat die Bundesregierung wieder mal aufs falsche Pferd gesetzt?

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Glückspillen gegen das Virus? (Foto:Imago/Westend61)

Das alleinseligmachende Nonplusultra, das finale Allheilmittel, der Stein der Weisen soll ja der Corona-Impfstoff sein, der uns aus dem Dunkel der Pandemie zurück ins Licht führen soll. Zumindest reden sich das anscheinend die 82 Prozent der Deutschen ein, die weiterhin treu zu einer Politik stehen, die jedes Maß und jeden Kompass verloren hat. Was aber, wenn dieser Impfstoff – so er denn kommt – überhaupt nicht mehr benötigt wird, weil Corona bis dahin durch bereits existierende Medikamente heilbar ist?

Vorab zur Erklärung: Als „Heilung“ sind hier prinzipiell überhaupt nur die schweren Verlaufsfälle gemeint, denn ein Großteil der „Infizierten“ erfährt – bzw. erfuhr) von Corona gar nichts, da sie völlig beschwerde- und symptomfrei waren. Und von denen, die etwas spüren, ist der Anteil schwerer Verläufe offensichtlich eben gerade nicht höher als bei Grippeinfektionen. Wenn also nun dieser minimale Anteil schwer Erkrankter – in den allermeisten Fällen Alte und Vorbelastete – durch bereits vorhandene Medikamente außer Lebensgefahr gebracht oder gar beschwerdefrei gemacht werden können, dann wäre die ihrerseits ja mit unabsehbaren Risiken behaftete Impfung gegen Covid-19 obsolet.

Zu den Medikamenten, die bisher für einen solchen Off-Label-Gebrauch im Gespräch waren (vor allem das Malariamittel Chloroquin oder das antivirale Breitbandpräparat Remdesivir), kommt neuerdings noch ein weiteres hinzu, das laut einer aktuellen Studie sogar noch deutlich vielversprechender ist – und überdies den Vorteil bietet, dass es praktisch ein weltweiter „Kassenschlager“ ist: Die Rede ist vom Antidepressivum Prozac, hierzulande bekannt als „Fluctin“ oder – nach seinem Wirkstoff schlicht Fluoxetin. Das vor 35 Jahren als erster Vertreter der neuen Wirkstoffklasse der sogenannten SSRI (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) gehört längst zu den antriebssteigernden, angstlösenden und antidepressogenen „Volksdrogen“, das in den USA von Managern und gestressten Hausfrauen wie Tic-Tac eingeworfen wird. Legendär wurde Erik Skjoldbjærgs Film „Prozac Nation“ von 2001 mit Christina Ricci in der Hauptrolle.

Kein Milliardengeschäft mit Impfung mehr, wenn Corona so leicht behandelbar ist wie ein milder Schnupfen

Es war eine renommierte Forschergruppe des Zentrums für Molekularbiologie der Entzündung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), das laut „n-tv“ erfolgreich die Möglichkeit untersuchte, Fluoxetin gegen Covid-19 einzusetzen. Die Erfolge waren durchschlagend: Das Forscherteam fand heraus, dass das Medikament offenbar auch effektiv das Sars-CoV-2-Virus hemmen kann, indem es sowohl die Aufnahme der Erreger in die Zellkultur als auch ihre Weiterverbreitung unterbindet, ohne dabei Zellen oder Gewebe zu beschädigen.

Dass die Leitmedien über derartige sensationelle und hoffnungsvolle Entdeckungen nur verhalten oder gar nicht berichten und auch das Robert-Koch-Institut oder das Gesundheitsministerium hierüber kein Wort verliert, ist kein Wunder: Hier gilt es schließlich, die Hysterie weiter aufrechtzuerhalten, die den Impfstoff auf jeden Fall zum großen Durchbruch (und Jahrhundertgeschäft für seine Entwickler) führen und dessen Erfolg, nachdem Milliarden öffentliche Mittel dafür bereits verausgabt wurden, nicht riskieren wollen.

Es wäre ja noch schöner, wenn ein bereits frei am Markt verfügbares, nach damaligen langen Zulassungsreihen seit Jahrzehnten bewährtes und kostengünstiges Allerweltmedikament mehr taugen würde als irgendwelche gen- und biotechnische Wundermittel, mit denen die Gavi-Gates-Impfallianz ebenso wie „Big Pharma“ die Menschheit zu retten wild entschlossen sind. Wenn sich dank Prozac Corona wie ein harmloser Schnupfen kurieren lässt, schauen nicht nur die Katastrophenpolitiker ziemlich dumm aus der Wäsche. Allerdings hat die Regierung in Deutschland ja schon Erfahrung mit aufgrund von alarmistischen Fehlprognosen angeschafften massenhaften Impfstoffen und Präparaten. Man denke nur an die Schweinegrippe zurück… Wiederholung nicht ausgeschlossen. (DM)

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