Unsere neue Zukunft: Nach dem Lockdown ist vor dem Lockdown

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Gefängnis (Symbolbild: shutterstock.com/Von sakhorn)

Nachdem sich die von Angela Merkel (genauer: ihren Ratgebern) für bis Weihnachten prognostizierte „Zahl der Neuinfizierten“ von 19.000 pro Tag dank effizienter Testausweitungen und ungeheuerlicher methodischer Taschenspielertricks schon viel früher einstellen wird, rückt auch der nächste Lockdown in greifbare Nähe. Dass nicht genau diese Entwicklung seit langem geplant war, fällt immer schwerer zu glauben. Es scheint sich das Programm zu erfüllen, das womöglich schon bei den „Öffnungen“ im Mai feststand.

Jedes Jahr um diese Zeit gehen die Erkältungszahlen nach oben, füllen sich die Krankenhäuser und Intensivbetten mit atemwegserkrankten Risikopatienten. Dieses völlig banale Erkältungsgeschehen fällt dieses Jahr aus, stattdessen gibt es jetzt nur noch Corona. Was die Positivtests wirklich besagen, ist dabei völlig unerheblich – solange der Krankenanteil weiterhin derart gering ist, dass er nicht einmal an die Hospitalisierungszahlen heranreicht, die in schweren Grippejahren schon viel früher eintraten.

Diesen Herbst jedoch stehen die Zeichen gut, dass die noch vom ersten Lockdown im Frühjahr gebeutelte deutsche Volkswirtschaft ein weiteres Mal in künstlichen Stillstand versetzt wird. Markus Söder, Karl Lauterbach und das notorische Panikorchester an Profilneurotikern, Wichtigtuern und Besessenen sind fast am Ziel ihrer Träume. Die Frage ist nur noch, ob der Lockdown 2.0 zentral von der Regierung verhängt wird, oder ob man noch solange wartet, bis in jedem Landkreis die höchste „Alarmstufe“ gilt und der Flickenteppich einfarbig dunkelrot ist – um dann ganz Deutschland als ein großes „regionales Risikogebiet“ erneut lahmzulegen.

Söder fast am Ziel seiner Träume

Die Entkoppelung von Krankheitsgeschehen/Sterblichkeit und „Infektionsausbreitung“ hat schon jetzt ganze Arbeit geleistet – niemand stellt sich mehr die zentrale Frage nach der Verhältnismäßigkeit oder wirft einen Blick darauf, wie es eigentlich in all den Jahren zuvor in Kliniken und Arztpraxen aussah. Der Wahn ist zur Vollendung gebracht.

Und jetzt erfährt die Politik auch noch Rückendeckung von höchster ärztlicher Instanz. Weltärztepräsident Frank-Ulrich Montgomery gibt heute höchstselbst die Zielvorgabe aus: „Bei 20.000 Infektionen droht ein zweiter Lockdown.“ Für Söder & Co. mit Sicherheit eine Aufforderung, beim gänzlich anlasslosen Massentesten nochmal eine Schippe draufzulegen. Wir schaffen das! (DM)

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