Toter bei Impfstoff-Studie: Werden Risikopatienten zu Versuchskaninchen?

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Die Impfung naht - um welchen Preis? (Foto:Imago/FutureImage)

Vertrauenswürdig ist anders: Die beunruhigenden Meldungen bei der Impfstoff-Entwicklung gegen Sars-CoV2 bzw. Covid-19 reißen nicht ab. Ausgerechnet bei der klinischen Corona-Impfstoffstudie des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca in Brasilien ist nun ein Proband gestorben – wobei derzeit noch unklar ist, ob der Todesfall tatsächlich kausal in Verbindung mit der getesteten Vakzine steht, denn laut brasilianischen Medien soll der Teilnehmer in einer Kontrollgruppe gewesen sei und den Impfstoff nicht erhalten haben. Dennoch soll er aber „an Komplikationen einer Covid-19-Erkrankung“ gestorben sein.

Bei AstraZeneca, das eng mit der Universität Oxford kooperiert, handelt es sich um einen der bereits feststehenden pharmazeutischen Vertragspartner der Bundesregierung: Bereits im Juni hatte Gesundheitsminister Jens Spahn dort per Vorvertrag 400 Millionen Impfdosen bestellt, von denen vergangenen Monat rund 54 Millionen „bereits gesichert“ waren. Auch wenn, wie „RTL“ berichtet, neben der brasilianischen Behörde nun auch unabhängige Kontrolleure zur Fortsetzung der Studie rieten, die eben den von Spahn millionenfach für seine deutschen Pandemie-Schutzbefohlenen organisierten Impfstoff zum Gegenstand hat: Der Zwischenfall ist Wasser auf die Mühlen jener, die dem neuen Impfstoff mit großer Skepsis und Argwohn begegnen; schon deshalb, weil die für Impfstoffe üblicherweise vorgeschriebenen Testläufe und Genehmigungsverfahren von 10-15 Jahren im Falle von Corona binnen weniger Monate durchgepeitscht werden.

Außer in Brasilien führt AstraZeneca klinische Studien mit seinem Präparat auch in Großbritannien, Südafrika, Indien und Japan durch. Allerdings kam es auch dort schon zu Komplikationen: Bei einem Probanden kam es zu Transverser Myelitis, einer lebensgefährlichen akuten Rückenmarksentzündung. Kurz darauf erkrankte noch eine weitere Testperson daran. Der Pharmariese unterbrach deshalb seine Testreihen, vor allem was geplante Studienreihen in Amerika anlangte. Der Konzern hoffte eigentlich darauf, dass ihm die US-Gesundheitsbehörde FDA für klinische Studien in den USA grünes Licht geben würde; der Todesfall dürfte dies zunächst verhindern.

Alte als Versuchskaninchen?

Abgesehen davon, dass es sich bei den vermeldeten Fällen nur um die „Testunfälle“ handelt, die an die Öffentlichkeit gelangten: Dass der unter solchen Bedingungen bestenfalls fahrlässig kurz angetestete Impfstoff – laut Jens Spahn -zu allererst den doch eigentlich „gefährdeten“, älteren Bürgern zur Verfügung gestellt wird, legt den bösen Verdacht nahe, dass man im Zweifel zuerst den Alten und Vorerkrankten den „Vortritt“ lassen will, weil diesen im Falle von Komplikationen sowieso kein schlimmeres Schicksal droht, als sie es ohnehin in absehbarer Zeit erleiden müssten.

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Sollen hier etwa die Risikogruppen als Versuchskaninchen fungieren? Und wer haftet eigentlich, wenn der Impfstoff am Ende doch größere Gesundheitsrisiken für alle birgt, als es uns beschleunigte und womöglich geschönte klinische Studien weismachen wollen? Ungute Fragen über Fragen – und das bei einem Präparat, der von der angstgeschurigelten Weltbevölkerung so sehnlichst herbeigewünscht wird wie Heroin für Fixer auf Turkey. (DM)

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