Corona-Wahnsinn: Bürger sollen sich jetzt selbst isolieren, Berlin wird zur Polizeistadt

0
Corona Knast (Symbolbild: shutterstock.com/Von MarinaP)

Dass die so genannte Kontaktverfolgung absoluter Blödsinn ist, weiß eigentlich jedes Kind, das rechnen kann.

Beispiel: Jemand „infiziert“ sich, bleibt aber symptomfrei. Er trifft sich – sagen wir mal – innerhalb zwei Wochen – mit 50 anderen. Dann wird er eher zufällig getestet. Und ist positiv. Weil er ein braver Bürger ist, gibt er alle seine Kontakte – so er sie denn überhaupt namentlich kennt – an und geht in Isolation. Erst jetzt wird das Gesundheitsamt aktiv – nach zwei Wochen und nachdem diese 50 Kontaktpersonen ebenfalls jede Menge Kontakte hatten, also ebenfalls jede Menge anderer Bürger hätten anstecken können…

Aber Hauptsache, die Verantwortlichen können so tun, als ob sie alles im Griff hätten:

Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Bundesländer und Berliner Gesundheitssenatorin, Dilek Kalayci (SPD) zum Beispiel, will, dass Gesundheitsämter Kontaktpersonen von Coronavirus-Infizierten trotz neuer Rekordwerte weiterhin nachverfolgen. „Strategiewechsel suggeriert, dass man die Kontaktnachverfolgung aufgibt“, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag im ARD-Mittagsmagazin. „Im Gegenteil – die Kontaktnachverfolgung wird weiterverfolgt.“

Auf Grund der extrem hohen Infektionszahlen sei dies aber nicht in jedem Fall zeitnah möglich, ergänzte Kalayci. Das heiße, die Bürger würden stärker in die Pflicht genommen. „Das finde ich auch richtig“, sagte sie.

Das heiße, jeder trage Mitverantwortung. „Zu warten, bis ein Amtsarzt mit einer Anordnung vor der Tür steht, ist aufgrund der steigenden Zahlen nicht mehr der richtige Zeitpunkt.“ Die Bürger seien verpflichtet, sich in Selbstisolation und in Selbstquarantäne zu begeben, so die SPD-Politikerin.

Politiker forderten immer wieder dazu auf, soziale Kontakte wegen des Coronavirus einzuschränken, so Kalayci. „Am Ende steht tatsächlich ein Lockdown in Berlin vor der Tür, aber ich denke auch bundesweit.“ Hotspots in Metropolen abzuriegeln sei nicht möglich, sagte die Berliner Gesundheitssenatorin.

Risikogruppen müssten stärker geschützt werden. „Und da habe ich aus Berlin eine gute Nachricht. Wir beginnen jetzt am Wochenende mit Schnelltests in der Altenpflege.“ Berliner Amtsärzte hatten die Gesundheitssenatorin aufgefordert, die Pandemie anders zu bekämpfen. Gesundheitsämter sollten sich stärker auf Risikogruppen konzentrieren.

Buch Karsten D. Hoffmann - GEGENMACHT - Die Militante Linke und der kommende Aufstand - Kopp Verlag 16,99 Euro
Karsten D. Hoffmann – GEGENMACHT – Die Militante Linke und der kommende Aufstand – Kopp Verlag 16,99 Euro

Aber nicht nur dass. Der Berliner Senat rüstet mächtig auf. Diese Nachricht haben wir per Mail erhalten:

„Die Polizei Berlin wird gemeinsam mit der Bundespolizei die Einhaltung der ab kommenden Samstag geltenden, neuen Infektionsschutzverordnung des Landes Berlins verstärkt kontrollieren. Darauf haben sich Berlins Innensenator Andreas Geisel und Bundesinnenminister Horst Seehofer verständigt.
Die Bundespolizei wird am kommenden Samstag und Sonntag mit jeweils 500 Einsatzkräften gemeinsam mit der Polizei Berlin stadtweit kontrollieren. Circa 500 Einsatzkräfte kommen aus der Polizei Berlin. Damit werden am kommenden Wochenende täglich jeweils ca. 1000 Polizistinnen und Polizisten ausschließlich zur Überwachung der Infektionsschutzverordnung – hier vor allem die Einhaltung der Maskenpflicht und des Abstandsgebots – im Einsatz sein.“

Am besten wäre es doch, man ginge gar nicht mehr aus dem Haus. Diesen Vorschlag hatte ja bereits Angela Merkel gemacht. Noch besser aber wäre es, alle Bürger hielten zur selben Zeit mindestens eine Stunde die Luft an (nicht zur Nachahmung empfohlen). (Mit Material von dts)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram