Bereicherung der Infektionsstatistik: Kreis Vechta neuer Super-Hotspot – dank jesidischer Trauerfeier

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Jesidische Trauerfeier (Archivbild / Foto:Imago)

Seltsamerweise reflektiert der deutsche Michel weiterhin nicht den sonderbaren Umstand (und offenkundigen Widerspruch), dass es trotz seiner tapferen Regeltreue, trotz AHA-konformer Alltagsplanung, ordentlichem Maskentragen, Abstandswahrung und bravem Hinterlassen persönlicher Daten bei jedem Anlass nun doch zum fatalen Ausbruch von Corona kam. Dass er selbst dafür womöglich gar nicht die Ursache war, mag ihm vielleicht dämmern – doch die Angst, sich den Mund zu verbrennen, zwingt ihn in die Schweigespirale.

Doch zum Glück gibt es ja freie Medien wie JouWatch, die kein Problem damit haben auszusprechen, was jedem nicht völlig mit Blindheit Geschlagenen ohnehin klar ist: Die Haupttreiber dieser Pandemie sind in Deutschland vor allem jene Soziotope, die ein enges (Groß-)Familienleben und personenstarke Zusammenkünfte kulturell-traditionell höher halten als die ordnungshörigen, versingelten Biodeutsche, die zwar demographisch auf dem absteigenden Ast, jedoch einstweilen noch in der Mehrheit sind.

Wo immer die Fallbeispiele für lokale Hotspots ausbrechen, sind es praktisch nie autochthone, einheimische Fälle von kollektiver Leichtfertigkeit – sondern praktisch ausnahmslos Personengruppen mit afrikanischem oder arabisch/orientalischen Migrationshintergrund, die (nicht erst seit Corona) auf geltende Regeln des deutschen Staates pfeifen und damit den „schon länger hier Lebenden“ den nächsten Lockdown einbrocken – auch wenn dieser diesmal nicht „par ordre de Mutti“ aus dem Berliner Hinterzimmer und flächendeckend kommt, sondern über die Hintertür regionaler „Risikogebiete“ (die bald schon das ganze Bundesgebiet bedecken werden).

Clans und Großfamilien als Treiber

Die Sozialstruktur generationenübergreifender Großfamilien ist Hauptfaktor dieser Pandemie, und sie erklärt nicht nur die augenfällige regionale Kongruenz eines gehäuftem Auftretens von Corona (selbst ungeachtet aller Testunregelmäßigkeiten) mit hohem migrationsstämmigen Bevölkerungsanteil in Deutschland – sondern übrigens auch die weit höheren Inzidenzen in (vor allem Süd-)Frankreich, wieder Italien oder auch Spanien.

So ist denn auch wieder der brandaktuelle neueste Corona-Cluster von „sprunghaft angestiegenen Neuinfektionen“ (so der „Norddeutsche Rundfunk„) im niedersächsischen Lohne, Landkreis Vechta, auf eine große Trauerfeier zurückzuführen – in diesem Fall der strenggläubigen jesidischen Minderheit. Noch ist laut dem Sender zwar unklar, wie viele Personen sich dort genau infiziert haben – doch es sollen „etliche Gemeindemitglieder“ betroffen sein. Alleine im Landkreis Vechta wurden so binnen von 24 Stunden insgesamt 66 Neuinfektionen registriert, was die „Sieben-Tage-Inzidenz“ von 108 auf über 138 pushte.

Mit dem Ergebnis auch hier, dass durch drohende Lockdownmaßnahmen dann die gesamte lokale Wirtschaft weiter ruiniert wird, weil ein klar abgegrenzter Personenkreis bestehende Auflagen missachtete. Aus der Logik jener, die an die Sinnhaftigkeit der Ampeln, Grenzwerte und „kritischen Schwellen“ glauben, sollte dies ein absolutes Unding sein. Doch es ist erstaunlich, wie wenig Differenzierung hinsichtlich der Ursachen vorgenommen wird. (DM)

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