Wie im Dritten Reich: Kritischen Ärzten drohen Berufsverbote

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Ein gemischtes Team der Region Attika und der ISA Ärztekammer von Athen führt epidemiologische Probenahmen im Hafen von Rafina für ankommende Reisende durch, die auf das griechische Festland zurückkehren. Probenahmen in Rafina *** A mixed team from the Attica region and the ISA Medical Association of Athens shall carry out epidemiological sampling in the port of Rafina for arriving travellers returning to mainland Greece Sampling in Rafina PUBLICATIONxNOTxINxGRE ANE5130524

Der Wahn verselbständigt sich: Eine offene wissenschaftliche Debatte über Corona fehlte von Beginn an, doch jetzt erreicht die Kriminalisierung und Sanktionierung von abweichenden Meinungen zum Thema eine neue Qualität: Ärzten, die Corona „verharmlosen oder gar leugnen“, drohen Geldbußen und Berufsverbote. Mit diesen beiden Begriffen ist praktisch die gesamte Bandbreite denkbarer Kritik an den politischen Maßnahmen abgedeckt.

Nur noch abstoßend ist in diesem Zusammenhang die Berichterstattung der Systemmedien zu nennen, vor allem der gebührenfinanzierten Anstalten. Der Spartenkanal des Westdeutschen Rundfunks, „WDR1„, betätigte sich gestern, statt die Bedenklichkeit dieser Entwicklung kritisch zu hinterfragen, als Herold dieser neuerlichen Attacke auf die Meinungs- und Gewissensfreiheit: „Das Wort eines Arztes hat Gewicht. Vor allem für einen (langjährigen) Patienten. Und dann passiert das: Der Mediziner wiegelt im persönlichen Gespräch ab. Das Coronavirus? Das sei doch keine wirklich große Bedrohung, meint er….Ein anderer Mediziner findet das Tragen einer Maske unsinnig und sogar gesundheitsschädigend – und setzt unter dieser Aussage auf Flyern, die unter anderem in Düsseldorf kursierten, seinen Namen. Solche und andere Aussagen sind hochgefährlich.“

Nun ist es so, dass objektiv und nach den hier einzig relevanten Zahlen, so statistisch geschönt und dramatisiert diese bereits sind, Corona objektiv keine „große Bedrohung“ ist, sofern man darunter eine Bedrohung versteht, die schon immer und weiterhin bestehende Krankheiten und Gesundheitsgefahren übertrifft. Das ist bei Corona NICHT der Fall. Und ferner ist es Tatsache, dass es weit mehr wissenschaftliche Belege für die Schädlichkeit des Maskentragens gibt als für ihren angeblichen Nutzen gegen Sars-CoV.

Unterwürfige Standesvertreter

Fortan jedoch dürfen Ärzte, die nicht den Verlust ihrer Approbation riskieren wollen, solche Einwände nicht mehr erheben – nicht einmal im unter besonderem Vertrauensschutz stehenden Patientengespräch. Weil (dringend gebotene) Skepsis gegenüber der völlig verranten und Corona-Politik bei Patienten für „Ratlosigkeit“ sorgte, seien die Standesvertretungen von Medizinern entsetzt, behauptet der WDR. Eine noch größere Ratlosigkeit freilich hinterlassen die völlig willkürlichen und inkonsistenten Corona-Maßnahmen – doch wer mit der Mehrheit trottet und treu zur Regierung steht, dem droht kein Unbill.

Besonders schäbig: Die staatshörigen Ärztekammern betätigen sich – wie einst zu Zeiten der Gleichschaltung – an der Denunziation ihrer eigenen Berufskollegen. Im Bezirk Nordrhein seien nach Angaben einer Sprecherin „17 Fälle bekannt, in denen Mediziner das Coronavirus verharmlosen oder gar leugnen„. Zwar sei es „positiv“, dass „die meisten Mediziner das Coronavirus als eine ernstzunehmende Gefahr für die Bevölkerung anerkennen“. Doch, so der WDR: „einige wenige ‚Götter in Weiß‘ missbrauchen ihren beruflichen Status, um ihre persönliche Anschauungsweise legitim erscheinen zu lassen – zum Nachteil von Patienten.“

„Zum Nachteil von Patienten“? Hier werden viel eher diejenigen, denen es ums seelische und auch körperliche Wohl von Patienten geht in einer „Pandemie“, deren Bekämpfung mehr Nebenwirkungen als Nutzen hat, zu neuen Volksschädlingen gestempelt – deren fachliche und persönliche Einschätzung nur solange legitim ist, wie sie auf Linie der Politik ist. Die Ärztekammer liefert dazu eine Begründung, die sich auch in jeder beliebigen Diktatur nicht anders anhören würde: „Patienten dürften aufgrund der persönlichen Weltanschauungen des Arztes keinesfalls Schaden erleiden.“

Angst vor der falschen „Weltanschauung“

Hier wird wieder, wie schon die Pauschalierung der Vorwürfe „verharmlosen“ und „leugnen“ zeigt, unterscheidungslos jeder, der eine realistische Risikobewertung des Virus vornimmt und den Sinn diverser Maßnahmen zu seiner Eindämmung hinterfragt, auf dieselbe Stufe Spinnern gehievt, die bereits die Existenz des Virus bestreiten. Diese „reductio ad absurdum“ ist bewährtes Mittel, um Kritiker zu desavouieren – und hat sich bereits zur Diffamierung der Corona-Demonstranten im August bewährt.

Allmählich bekommt man eine Vorstellung davon, wie es in voraufklärerischen Zeiten in Mitteleuropa zuging, als der Glaube an die Existenz von Hexen und des Antichrists nicht nur im Volk verwurzelt, sondern akademischen Rang hatte und von den gebildetsten und gelehrtesten Zeitgenossen als unstreitig-real betrachtet wurde – und es gar zur wissenschaftlichen Disziplin brachte. Der Wahn war institutionalisiert in weltlichen und geistlichen Inquisitionsbehörden: Wer sich gegen das Dogma stellte, spielte mit seinem Leben. Heute spielt derjenige mit seiner Existenz. (DM)

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