Der Polizeistaat jagt die Infizierten: Positiv-Getesteter wird zum „Ding aus dem Sumpf“

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Sehen wir hier Corona-Positive nach Verlassen der Quarantäne? (Foto:Imago/ZUMAPress)

Der ganze Wahnsinn dieser Pandemie ließ sich gestern – lehrbuchartig verdichtet wie unter dem Brennglas – einem Artikel der „Mitteldeutschen Zeitung“ entnehmen: Darin wurde über einen „Quarantänebrecher“ berichtet, der „trotz positiven Corona-Tests“ das Krankenhaus „Martha Maria“ in Dölau auf eigene Faust verlassen hatte – und damit einen panischen Polizeieinsatz auslöste. Inzwischen scheint Corona mancherorts so gefährlich wie Ebola zu gelten.

Was Panikmache und Hysterisierung mit Menschen anrichten können, zeigt sich in dieser künstlichen Krise spätestens dann, wenn Szenen reproduziert werden, die man aus Hollywood-Schockern wie „Contagion“ oder „Outbreak“ kennt. Dass es darin um Krankheiten ging, die zwischen 80 und 90 Prozent ausnahmslos aller Infizierten dahinrafften, und somit Sterblichkeiten in einer Größenordnung von mehreren tausend Prozent über jener von Covid-19 darstellten: Geschenkt. Die Begriffe, mit denen wir täglich berieselt werden, sind ebenso wie der verbreitete Alarmismus leider dieselben wie bei echten Seuchenausbrüchen der Geschichte – nur dass die Begriffe hier so grotesk unpassend sind und nicht einmal mehr im Ansatz stimmen.

Doch Sprache generiert ein eigenes Bewusstsein, und deshalb ist die empfundene Gefahr um Potenzen höher als die reale. Da wird dann auch ein selbstentlassener, gesunder, aber eben „infizierter“ Patient zur wandelnden Biowaffe, und bei passendem Dachschaden der sozialen Umgebung bricht da schonmal Panik aus, so wie wenn einst ein Aussätziger aus einer Leprakolonie entlief und durch die Stadt lief.

„Abgeholt und mitgenommen“

Zuerst fuhr der Mann Bus, während die eingeschaltete Polizei „ihre Pflicht erfüllte“. Zuhause trafen die Beamten den Infizierten an, wo er – so wörtlich – „abgeholt und mitgenommen“ wurde. Wie in anderen „Einsatzlagen“ auch, gehe es nicht darum, sich einen Einsatz auszusuchen, schreibt die Zeitung, und zitiert den Oberbürgermeister von Möbeln: „Wer im Einsatz und in der Nähe ist, wird den Einsatz durchführen“ – als ginge es hier um die Ersthelfer nach einem Atomunfall.

So wird in der Provinz aus dem Vorfall ein mächtiger Wirbel gemacht: „In dem Bus, den der Mann nahm, saßen zu der Zeit noch zwei weitere Fahrgäste. Der Oberbürgermeister bat die beiden Personen, die der Stadt noch nicht bekannt waren, während der Pressekonferenz darum, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten und – sollten sie Symptome feststellen – sich bei der Stadt zu melden oder testen zu lassen“, appelliert die Zeitung. Was für ein Bohei, welche irreale Aufregung aufgrund einer nur durch Labortest (!) ermittelten Positivtestung.

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Um das Drama perfekt zu machen, stellte die Stadt „Strafanzeigen gegen Verstöße der Quarantäneauflagen“. Die örtlichen Verkehrsbetriebe trieben das Corona-Affentheater noch auf die Spitze – und stellten den Busfahrer, der den angeblichen „Virusträger“ ein Stückweit befördert hatte, sofort frei – er musste ab zum Coronatest. Doch damit nicht genug: „Der Bus wurde umgehend aus dem Linienverkehr genommen, gereinigt sowie desinfiziert.“ Was die Behörden und Alarm-Politiker dann wohl erst tun, wenn es eines Tages eine wirklich tödliche Pandemie geben sollte? (DM)

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