Tödlicher Angriff auf Touristen in Dresden – Polizei nimmt Syrer fest – Es ist ein IS-Terrorist!

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Tatort (Symbolbild: shutterstock.com/Von Corepics VOF)

Sachsen/Dresden – Anfang Oktober wurden zwei Touristen aus NRW in der Dresdner Altstadt von einem „jungen Mann“ angegriffen und schwer verletzt. Einer der beiden Opfer verstarb später im Krankenhaus. Die Polizei nahm am Dienstagabend einen Verdächtigen fest. Es handelt sich dabei laut Staatsanwaltschaft um einen 20 Jahre alten – na, wer errät’s? –  Syrer.

Bei den beiden Männern, die am 4. Oktober in der Altstadt der sächsischen Landeshauptstadt angegriffen und schwer verletzt worden waren, handelte es sich um Touristen aus NRW. Ein 55-Jähriger, aus Krefeld stammender Mann überlebte die Messerattacke nicht und verstarb später im Krankenhaus. Ein 53-Jähriger aus Köln hat den Angriff überlebt. Am Tatort war ein Messer gefunden worden.

Der Verdächtige sei bei der Spurenauswertung in den Fokus der Ermittlungen geraten, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. DNS-Spuren konnten am Tatwerkzeug –  einem Küchenmesser – gesichert werden, die dann zu einem Treffer in der Polizeidatenbank führte. Der mutmaßliche Täter befinde sich in Polizeigewahrsam und soll am heutigen Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Motiv und Hintergründe der für einen der beiden Touristen aus NRW tödlich geendeten Attacke seien weiter unklar und Gegenstand der Ermittlungen, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter. Da er den beiden Opfern keine Wertsachen abgenommen habe, gehen die Ermittler nicht von einem Raub aus. Es wurde deshalb Haftbefehl wegen Mordes beantragt.

Syrer kam 2015 und ist polizeibekannt

Laut Bild-Zeitung sei der 20-jährige Syrer bereits in der Vergangenheit strafrechtlich aufgefallen und der Polizei bekannt gewesen. Der Migrant befinde sich seit 2015 in Deutschland und verfüge über eine Duldung.

Gerade eben hat die „Bild“ ein weiteres interessantes Detail vermeldet:

„Der Strafsenat sah es als erwiesen an, dass H. in seinem Facebook-Profil nicht nur Symbole von ISIS verwendet, sondern über soziale Netzwerke den Dschihad propagiert und Gleichgesinnte zum Kampf als Märtyrer gegen sogenannte Ungläubige aufgefordert hatte.“

Außerdem suchte er im Netz unter anderem nach einer Bauanleitung für einen Sprengstoffgürtel. Der Islamwissenschaftler Dr. Steinberg aus Berlin erstellte 2018 für die Ermittler aus den damals sichergestellten Daten wie Chat, Bildern und Videos ein Gutachten.

Sachsens AfD-Chef Jörg Urban zeigte sich nach der Festnahme erleichtert: „Es war für alle Dresdner in den letzten Wochen eine beklemmende Situation zu wissen, dass der Täter des Messermords frei herumläuft“. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, erwarte Urban ein hartes Urteil mit anschließender Abschiebung. „Der Messermord von Dresden zeigt auf schreckliche Weise einmal mehr, welche Menschen die CDU nach Deutschland hat einwandern lassen“, so der AfD-Politiker in einer Pressemitteilung. (SB)

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