Jouwatch aktiv: Der Corona-Fragebogen ist fertig!

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Es kann losgehen. Dank der Hilfe unserer Leser haben wir nun einen Fragebogen entwickeln können, der die wichtigsten der vielen noch offenen „Baustellen“ beim Thema „Covid-19“ auflistet.

Diesen werden wir an das Bundesgesundheitsministerium, an das RKI und die Charité senden und uns auf die Auskunftspflicht berufen (Presserecht).

Sie, liebe Leser, können sich den Fragebogen aber auch herunterladen und an „Ihre“ Bundestagsabgeordneten, Gesundheitsämter und Abgeordneten in den Landesparlamenten versenden. Das erhöht den Druck. 

Sobald Antworten vorliegen, werden wir diese hier veröffentlichen. Falls Sie Antworten erhalten, senden Sie uns diese bitte an [email protected] zu.

Corona vs. Grippe/Influenza

Ist es möglich, gleichzeitig oder kurz hintereinander an Influenza und Covid-19 zu erkranken?

– Wenn ja: Konkurrieren die Viren miteinander, welche Viren „setzen“ sich in diesem Fall im Körper eher „durch“?

– Bilden sich Antikörper, die dann auch Einfluss auf die jeweils „konkurrierenden“ Viren haben?

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Wurden auch Menschen wegen Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, die einen Grippeimpfschutz hatten?

– Wenn ja: Wie viele waren das (die Zahlen liegen Ihnen vor), und warum wurde dies bislang nicht veröffentlicht?

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Wird jetzt, in der aufkommenden Influenzasaison, parallel zum Sars-CoV-2-Test auch ein PCR-Test auf Influenza durchgeführt?

– Wenn nein: Wäre dessen Durchführung sinnvoll oder nicht, und weshalb?

– Könnten Sars-CoV-2-Test und Influenza-Test bei ein und demselben Patienten positiv ausfallen?

– Wie würde ein Patient, der sowohl Corona- also auch Influenza-positiv getestet wurde, dann statistisch eingestuft – als Corona- und/oder Influenza-Fall

– Wie genau kann Influenza differentialdiagnostisch von Covid-19 abgegrenzt werden, und ist diese Abgrenzung klinisch überhaupt relevant?

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Wieso wird bei Covid-19 nicht statistisch ebenso verfahren wie bei einer „normalen“ Influenza, und die Zählung nicht mit Beginn der neuen Saison ab Oktober bei 0 begonnen, mit der Folge, dass alle Fälle seit Beginn der Pandemie auf unbefristete Zeit immer weiter aufaddiert werden?

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Wieso wurden und werden Grippetote nicht genau so gezählt wie Corona-Tote (d.h. jeder, bei dem zum Zeitpunkt des Todes Influenza-Viren nachgewiesen werden oder der schon einmal im Leben erkältet / an Influenza erkrankt war, müsste dann als „an und mit“ bzw. „in Verbindung mit“ Grippe / Influenza Verstorbener geführt werden)?

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In welchem Umfang wurden in den letzen 30 Jahren an Grippe Erkrankte auf Influenza getestet?

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Ist der für den Corona-Infektions-Nachweis verwendete PCR-Test in der Lage, SARS-Cov-2 eindeutig nachzuweisen, und kann er zwischen SARS-Cov-2, diversen anderen SARS-Erregern und Influenza eindeutig unterscheiden?

Testmethodik und veröffentliche Zahlen

Wieso werden nach jedem neuen Test alle dabei positiv Getesteten zu den Neu-Infizierten hinzugerechnet, obwohl der Test ebenso gut eine vor Wochen/Monaten durchlaufene Infektion anzeigen könnte?

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Wenn aus verschiedenen Gründen in einem Kreis weniger getestet wird (etwa wg. Laborausfall, Streik/Quarantäne des medizinischen Personals oder weil die Behörden vor Ort weniger Tests durchführen), sinken zwangsläufig die Fallzahlen; umgekehrt lassen sich diese durch Testausweitungen steigern. Wie soll verhindert werden, dass so die Schwelle zum „Risikogebiet“ nicht künstlich unter- oder überschritten wird, je nach Bedarf?

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Wieso werden nach wie vor keine regelmäßigen Tests in einer repräsentativen Stichprobe der Gesamtbevölkerung durchgeführt und deren Resultate sodann zur Beurteilung der Infektionsdynamik herangezogen?

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Wieso werden vor allem gesunde, symptomfreie Personen getestet, obwohl die Tests eigentlich nur für Menschen mit Symptomen zugelassen sind?

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Wieso werden seit Wochen die „Genesenen“ nicht ordnungsgemäß aus der Statistik herausgerechnet? (Hintergrund: In einzelnen Landkreisen explodieren die Zahlen, was zur Ausrufung von „Risikogebieten“ führt, doch die „Genesenen“ werden nicht oder nur marginal berücksichtigt, so dass der Eindruck entsteht, dass alle einmal als neue Fälle geführten „Infizierten“ nach 6-8 Wochen, also weit über die maximale Inkubationsdauer hinaus, noch immer als „Infizierte“ gelten, während die Belegung der Krankenhäuser praktisch unverändert gering bleibt).

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Seit kurzem zugelassene Antigen-Schnelltests sollen „zuverlässige“ Testergebnisse binnen 15 Minuten liefern. Müssen diese Testergebnisse an das RKI übermittelt werden? Werden die Schnelltests gleichrangig wie PCR-Tests behandelt? Wer einen Schnelltest absolviert hat, soll anschließend per PCR-Test nachgetestet werden. Werden beide Resultate – Schnelltest und PCR-Test – demnach doppelt gezählt?

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Da sich positiv Getestete zumeist mehrfach testen lassen: Wird jeder dieser neuen Tests, solange er positiv ausfällt, den „Neuinfektionen“ zugerechnet?

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PCR-Tests sind eigentlich gar nicht zur Diagnostik von Covid-19 zugelassen. Wieso sind sie dann dennoch Hauptstandard der Testverfahren, und warum werden keine Tests auf T-Zellen (Träger dieser Zellen sind immun gegen Corona) durchgeführt?

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Auf Grundlage welcher Kriterien wurde der Grenzwert von 50 bzw. 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz) festgelegt?

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Warum werden jeden Tag nur Zahlen der „Neuinfizierten“ gemeldet? Warum werden nicht die mit Blick auf politische Maßnahmen entscheidungsrelevanten Informationen genau aufgeschlüsselt, wie viele von diesen überhaupt symptomatisch sind und wieviele gänzlich symptomlos, bzw. wie viele davon im Krankenhaus behandelt werden und wie viele auf der Intensivstation liegen?

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Wieso wird das gehäufte Auftreten von Hot-Spots und Masseninfektionen in Soziotopen und Ballungsgebieten mit hoher Migrationsdichte (Großfamilientreffen, Trauerfeiern, Hochzeiten mit hunderten von Gästen) nicht politisch thematisiert

Impfungen

Können Sie gefährliche Nebenwirkungen oder Folgeschäden bei den für den Einsatz in Deutschland vorgesehenen Corona-Schutzimpfungen ausschließen?

– Falls nein: Wer übernimmt die Haftung für etwaige Folgeschäden (Bundesregierung, Industrie, Krankenkassen)?

– Können überhaupt etwaige juristische Schadenersatzansprüche gegen Folgeschäden einer Covid-19-Impfung geltend gemacht werden, und, falls ja, gegen wen?

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Bei von COPD- oder anderen Atemwegserkrankungen betroffenen Patienten wird alljährlich nicht nur zur Grippe-, sondern auch zur Pneumokokken-Impfung geraten. Wie viele der an Covid-19 Erkrankten und insbesondere der Verstorbenen wurden im Herbst 2019 gegen Pneumokokken geimpft?

 Masken

Wieso wurde in der Vergangenheit bisher selbst bei schweren Grippewellen noch nie zum Tragen von Masken geraten (nicht einmal von medizinischen Masken mit Aktivschutz für den Träger)?

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Welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen seit April vor, die zur Revidierung der zuvor von WHO, RKI und Gesundheitsbehörden vertretenen Überzeugung führten, Masken seien wirkungslos?

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Wie erklären Sie sich den derzeitigen stetigen Anstieg der Positiv-Zahlen, der alle Staaten betrifft, und zwar offenkundig unabhängig davon, ob im öffentlichen Raum eine Maskenpflicht herrscht oder nicht – haben Masken demzufolge also doch keinen messbaren Einfluss auf die Ausbreitung von Viren?

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Warum müssen wir in der Öffentlichkeit eine Maske tragen, Fußballspieler jedoch nicht, obwohl sie sich im Spielfeld auf engstem Raum begegnen, wenn sie einander angreifen?

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Wer trägt die Krankheitsfolgekosten durch die Maske? Welche gesundheitlichen Nachwirkungen durch die Masken sind bekannt (Keimbelastung, Atembeschwerden, besonders bei Kindern: Gefahr von Infektionen im Mundraum, Zahnerkrankungen bis hin zu Hirnschäden)?

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Gibt es seriöse Studien darüber, ob die ausgestoßenen Viren eines an Sars-CoV2-Infizierten durch einen Mund-Nase-Schutz („Alltagsmaske“) tatsächlich zurückgehalten werden, und in welchem Maße dies der Fall ist? Wenn ja: Berücksichtigen diese Studien, dass die Masken regelmäßig mit den Händen angefaßt werden und Erreger anschließend durch Kontamination z.B. von Türklinken, Kugelschreibern etc. weiterverbreitet werden?

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Wurde vor Verfügung der Maskenpflicht untersucht, in welchem Maß sich Viren in dem feuchtwarmen Klima einer Gesichtsmaske vermehren können? Falls ja: Wieso wurde die sich daraus ergebende Gesundheitsschädigung des Maskenträgers zugunsten eines fragwürdigen Schutzes anderer vor Sars-Cov2 für vertretbar gehalten?

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Liegen belastbare wissenschaftliche Zahlen darüber vor, welche Virenlast in der Atemluft mindestens vorhanden sein muss, damit eine Infizierung stattfinden kann? Ist eine solche Virenlast außerhalb geschlossener Räume überhaupt erzielbar? Falls nein: Worin liegt dann der Sinn der Maske, vor allem unter freiem Himmel?

Alternative wissenschaftliche Meinungen

Warum finden Mediziner kein Gehör, die hinsichtlich der Corona-Risikobewertung abweichende Standpunkte und Erkenntnisse vertreten – nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch bei staatlichen Anhörungen (zuletzt im September bei den Anhörungen zur Verlängerung der „epischen Lage nationaler Tragweite“ im Bundestag)?

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Wieso wurden fachmedizinische Kapazitäten wie Prof. Dr. Karina Reiß und Prof. Dr. Sucharit Bhakdi nicht als Berater in dieser Krise angehört?

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Wie qualifiziert sind ein Veterinärmediziner als RKI-Präsident und ein gelernter Bankkaufmann als Gesundheitsminister in einer Pandemie historischer Tragweite?

Tragweite und Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen

Warum hält die die Bundesregierung die „epidemische Lage nationaler Tragweite“ weiterhin aufrecht, angesichts von einer vergleichsweise geringen Sterberate von unter 1 Prozent und „nur“ rund 10.000 Toten?

– Wieso kam es in der Vergangenheit nie zur Ausrufung einer solchen Lage bei Infektionskrankheiten, die deutlich mehr Opfer jährlich fordern (Lungenentzündung, multiresistente Erreger)?

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Was verbirgt sich hinter der Zahl der belegten Intensivbetten – wie viele der betroffenen Patienten sind älter als 70 Jahre? Wie viele haben Vorerkrankungen vorzuweisen?

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Was verbirgt sich hinter der Zahl der „Corona-Toten“ –  wie viele von diesen sind tatsächlich ursächlich an Covid-19 gestorben?

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Wie lange und wie viele der in den letzten beiden Wochen „an“ Covid-19 Verstorbenen lagen bereits seit längerem (evtl. seit Februar oder März) in einem Krankenhaus bzw. auf einer Intensivstation?

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Wie viele der insgesamt in der BRD an Covid-19 Verstorbenen sind vor ihrem Tod invasiv beatmet worden?

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Wie viele der in den letzten beiden Wochen ermittelten „Neuinfizierten“ sind aktuell mit eindeutigen Covid-19-Symptomen hospitalisiert?

– Wie viele von diesen wiederum liegen auf Intensivstationen?

– Wie viele von diesen wiederum werden invasiv oder nicht-invasiv beatmet?

– Wie ist die Altersverteilung dieser Personen?

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Jährlich infizieren sich jährlich in Deutschland rund 600.000 Menschen mit multiresistenten Keimen im Krankenhaus. Schätzungen des RKI vom November 2011 zufolge sterben jährlich über 20.000 Menschen daran. Warum wurde bzw. wird hierauf nicht politisch reagiert, bzw. warum wird hier nicht jeden Tag berichtet und gewarnt?

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Woran sind die bisher ca. 10.000 „Corona-Toten“ gestorben? Sind diese ursächlich bzw. direkt am Corona-Virus oder mit dem Corona-Virus gestorben? Wie ist die Altersverteilung der Verstorbenen?

Lockdown

Wieso betreffen die Maßnahmen (ob nun regional in Risikogebieten oder flächendeckend als zweiter Lockdown) alle Bürger, und nicht nur die vulnerablen Gruppen?

– Warum wurde das Konzept des Risikogruppen-Splittings nicht weiterverfolgt, besonders betroffene Gruppen separat zu schützen und für die kaum gefährdete Bevölkerungsmehrheit das Wirtschafts- und Sozialleben uneingeschränkt weiterlaufen zu lassen?

– Wenn die Einschränkungen für alle dieselben sind, sowohl für die geringer Gefährdeten wie auch für die Risikogruppen: Was haben Letztere davon, wenn das öffentliche Leben für alle heruntergefahren wird – abgesehen vom Gefühl der „Solidarität“, dass es dann keinem besser geht als ihnen (was mit immensen wirtschaftlichen und sozialen Kollateralschäden bezahlt werden muss)?

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Warum wird es in dieser Pandemie Menschen verwehrt, die der sogenannten Risikogruppe angehören, selbstbestimmte Eigenverantwortung für ihr Leben zu übernehmen?

 

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