Das gefährlichste Virus ist die Politik: Immer mehr Nikotin- und Alkoholmissbrauch als Folge der Corona-Maßnahmen

0
Saufen in der Pandemie (Symbolbild:Imago/photothek)

Zu den unzähligen Leiden, Folgeschäden und tödlichen Nebeneffekten nicht des Corona-Virus, sondern der zu dessen Eindämmung ergriffenen Maßnahmen kommen immer weitere hinzu – nun auch solche, die erst mit einigem zeitlichen Abstand sichtbar wurden: Wie befürchtet, sind der Konsum von Alkohol und Tabak in der Corona-Krise deutlich gestiegen. Dieser Trend korreliert mit der bedenklichen Zunahme von psychiatrischen Erkrankungen, Stressyndromen und Angst- sowie Panikstörungen seit Beginn der Krise.

Unbegreiflicherweise führt die Bundesregierung – wie eine AfD-Anfrage an das Gesundheitsministerium von Anfang September erbracht hatte – keinerlei Aufzeichnungen darüber und interessiert sich auch offenkundig nicht, wie sich die Zahl der Selbstmorde seit Corona verändert hat. Berichte von Lokführern, von Seelsorgern und von Einsatzkräften, die zumeist nicht namentlich genannt werden wollen und sich nur hinter vorgehaltener Hand dazu äußern, deuten auf eine massive Zunahme von Suiziden hin.

Dazu passt, wie sich die Verhaltensanpassungen unter all denen darstellen, die irgendwo in der Zwischenzone zwischen einem glücklichen und weitgehend sorgenfreien (soweit man vor der Krise hiervon sprechen konnte) Leben und dem Freitod wandeln: Etliche kommen mit der Situation nur noch durch massiven Drogenkonsum zurecht, vor allem Trinker und starke Raucher nahmen seit Beginn der Krise überhand – wie eine im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) vom Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführte Umfrage ergab: Die regelmäßigen Gewohnheitstrinker steigerten ihren Alkoholkonsum seit März um rund ein Drittel.

Bei den Rauchern zeigt sich, so die „dts Nachrichtenagentur“, ein ganz ähnliches Bild: Jeder neunte regelmäßige Raucher greift seit der Pandemie häufiger zur Zigarette. Betroffen sind vor allem Jüngere zwischen 16 und 29 Jahren – hier gab jeder Dritte an, seit der Krise mehr zu rauchen. Zigaretten sind mit 71 Prozent dabei am beliebtesten. Jeder sechste in der Altersgruppe raucht Shisha, jeder zwölfte konsumiert illegale Drogen wie Cannabis. Ein „gesteigerter Coolness-Faktor“ sowie Stress und Langeweile seien mit die häufigsten Gründe, warum gerade junge Menschen trinken und rauchen, so ein KKH-Sprecher.

Korrelation mit psychischer Extremsituation

Da jährlich in Deutschland alleine zwischen 100.000 und 110.000 Menschen an Lungen-, Mund-, Kehlkopfkrebs und sonstigen direkt mit dem Rauchen assoziierten tumorösen Erkrankungen sterben, wirkt sich dieser Anstieg mittel- bis langfristig massiv auf die Sterberaten aus. Hinzu kommen die sonstigen, „normalen“ Lungenkranken – und ein unvermeidlicher Anstieg von Alkoholtoten, die aufgrund der nur indirekt messbaren Vielseitigkeit der Folgeschäden des übermäßigen Trinkens schwer abzuschätzen sind: Leberzirrhose, Diabetes, Kreislaufkrankheiten, Demenz und vieles mehr nehmen proportional zum Alkoholkonsum zu.

Die Folge sind alleine durch diese Effekte der Corona-Politik verschuldete und billigend in Kauf genommene Tote in einer Größenordnung, die alles übersteigt, was selbst in den Worst-Case-Szenarien zur Pandemie zu befürchten wäre. Die komplette Unverhältnismäßigkeit des staatlichen Umgangs mit dem Sars-CoV2-Virus und die selektive Reduzierung des staatlichen Schutzauftrags nur auf die (zum Scheitern verurteilte) Ausbreitungsverhinderung dieser Infektion haben schon jetzt Kollateralschäden bewirkt, die nur ein Fazit erlauben: „Operation gelungen, Patient tot.“ (DM)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram