Typisch Weichei: Innenminister Seehofer stimmt Studie zu Rassismus in der Polizei zu

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Horst Seehofer (Bild: shutterstock.com/Von photocosmos1)

Die klare Absage des Bundesinnenministers Seehofers an eine reine Polizei-Untersuchung bzgl. angeblichem Rassismus schert den SPD-Funktionär Olaf Scholz einen feuchten Kehricht. Am Dienstag kündigte er überraschend an: „Studie zu Rassismus bei der Polizei kommt doch!“. So geht man mit Wendehälsen und Waschlappen um. Man ignoriert ihr Geplapper.

„Eine Studie, die sich ausschließlich mit der Polizei und dem Vorwurf eines strukturellen Rassismus innerhalb der Polizei beschäftigt, wird es mit mir nicht geben“, verkündete Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) noch Ende September. Man habe kein strukturelles Problem mit Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern. Wie so vieles, was der rückgratlose CSU-Mann in den letzten Jahren von sich gegeben hat, wird auch dies keinen Bestand haben.

Auch dieses Mal wirft der 71-Jährige seine angeblichen festen Positionen über den Haufen. Am Dienstag wurde ihm die Wurst von Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) vom Ministerbrot genommen. Der Sozialdemokrat mit Ambitionen auf die Kanzlerschaft verkündete: „Es wird doch eine Studie geben!“. Laut dem WDR überlege man in den sozialdemokratischen Reihen nur noch, wie man das Ding nennt. Hierzu tausche sich Scholz jeden zweiten Tag mit Seehofer – der noch vor einem Monat behauptete, solch eine Studie werde es mit ihm nicht geben – aus.

Das „richtige Institut“ für diese Studie wird – mit tatkräftiger SPD-Unterstützung – mit Sicherheit schnell gefunden werden. Leuchttürme der Demokratie wie die „Amadeu-Antonio-Stiftung“ bieten sich hier an. Die Polizei wird durch einen rückgratlosen Minister nun unter Generalverdacht gestellt und somit zum endgültigen Abschuss freigegeben. (SB)

 

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