Läuft alles nach Plan: Dank Corona immer weniger Bargeld im Umlauf 

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Foto: Von Robert Kneschke/Shutterstock

Unter den vielen „Systemreformen“, die seit langem von planwirtschaftlich-sozialistischen und supernational-dirigistischen Vordenkern gefordert wurden, für die jedoch vor Corona keine Chance auf Verwirklichung bestand, ist auch der Traum von der Abschaffung des Bargelds: Die Vision grenzenloser Kontrolle und Nachverfolgung von Einnahmen, Ausgaben, Konsumverhalten und Bewegungsprofilen der Bevölkerung durch lückenlosen digitalisierten Zahlungsverkehr rückt in greifbare Nähe – der geschürten Virusangst sei Dank.

Während mancheiner auch dies wieder in der Rückwärtsbetrachtung als ein weiteres Indiz für eine „Plandemie“ wertet, was allerdings einem logischen Fehlschluss folgt (nämlich „post hoc ergo propter hoc“ in Verbindung mit „cui bono„), so handelt es sich in jedem Fall um die hochwillkommene Instrumentalisierung von Corona für eine weitere Teilagenda der großen Transformation hin zum gläsernen Weltbürger, nach chinesischem Vorbild, von dem aus es dann nur ein kleiner Schritt zu totalitären Echtzeitüberwachung inklusive „Social Scoring“ ist.

Bereits jetzt zahlen in der gesamten EU weit Weniger mit Münzen und Scheinen als noch im Vorjahr – auch im Bargeld-affinen, diesbezüglich behäbigen Deutschland ist dieser Trend deutlich. „Die Pandemie beschleunigt den Wandel“, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung„. Durch die – objektiv haltlosem aber unbewusst verinnerlichte – Sorge vor „Voren-Überträgern“ hat die germanische Vorliebe für Bargeld in einem ähnlichen Maße abgenommen, wie dies sonst wohl nur in einer ganzen Generation möglich gewesen wäre, fasst eine gestern veröffentlichte Umfrage der ING-Bank zusammen, die im Mai in 13 europäischen Ländern durchgeführt wurde.

Vor allem jüngere machen sich gerne gläsern

Mehr als die Hälfte der befragten Deutschen zahlen inzwischen noch bar, in den übrigen Staaten Europas sind es sogar mehr als zwei Drittel. Nicht nur beim täglichen Einkauf, auch bei Beförderungs- und Verkehrsmittel sind Kleingeld und „Bares“, das einst als Wahres galt, auf dem Rückzug – vor allem bei den Jüngeren, von denen nur noch ein Viertel cash bezahlt. Bei den Älteren sind es immerhin noch 40 Prozent. Also sind keineswegs mehr nur größere Käufe, bei denen aus Geldwäsche- und Sicherheitsgründen schon länger die elektronische Bezahlung praktiziert wurde, sondern zunehmend auch geringfügige Transaktionen potentiell in den Netzen nachzuverfolgen und die Handelspartner somit gläsern. Und genau darum geht es im globalisierten postmodernen Herrschafts- und Wirtschaftssystem, für das Corona wie ein Brandbeschleuniger wirkt.

Da trifft es sich gut, dass die Europäische Zentralbank (EZB) derzeit die Entwicklung eines „digitalen Euros“ prüft und dies damit begründet, dass die Verbraucher während Corona – aufgefordert durch die jeweiligen Unternehmen – ja sowieso überwiegend mit Karte oder Handy bezahlen. Also nimmt man – mutmaßt die „Welt“ – in Frankfurt wohl an, hieraus einen Vertrauenszugewinn ableiten zu können. Technisch würde ein solcher digitaler Euro dem Bitcoin ähneln, der dann – anders als die blockchain-basierte Kryptowährung – unter Aufsicht der EZB stünde, womit er natürlich umso besser steuerbar wäre. Der tiefere Zweck dabei ist ganz offenkundig neben umfassender Kontrolle der, dass die EZB so ihre fehlgesteuerte, destruktive Geldpolitik ungehindert fortsetzen kann. (DM)

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