Katholischer Jugendbund jetzt auch im Boot: Keine schwarz geschminkten Sternsinger

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Sternsinger (Bild: James Steakley; siehe Link; Lizenz 3.0)

Bayern/Bamberg – Ohne Sinn und Verstand beugt sich nun auch der „Bund der Deutschen Katholischen Jugend“ dem linksradikalen Diktat und empfiehlt, beim Sternsingen auf schwarz geschminkte Kinder zu verzichten. Denn: „Das könnte als rassistisch empfunden werden“.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Deutschlands größter Dachverband katholischer Kinder- und Jugendverbände, empfiehlt laut dem BR in Erzbistum Bamberg, beim Sternsingen auf schwarz geschminkte Kinder zu verzichten. „Das könnte als rassistisch empfunden werden“, verteidigt die BDKJ-Diözesanvorsitzende Eva Russwurm das willige Einknicken vor dem linksradikalen Zeitgeist. Zudem gebe es gerade in den USA eine lange und unrühmliche Tradition des Blackfacing. „Davon distanzieren wir uns ausdrücklich“, so die nur noch als devot zu bezeichnende Rechtfertigung der BDKJ-Diözesanvorsitzende in Person von Eva Russwurm.

Die kirchliche Gesellschaftserzieherin fügt, neben der unvermeidlichen Versicherung, man stehe für eine „offene und tolerante Gesellschaft“, dass der alte Brauch, Herkunft und Hautfarbe gleichzusetzen, nicht mehr in die Gegenwart passe. „Kinder und Jugendliche sollten als Sternsinger so gehen, wie sie sind. Das zeigte nach Ansicht Russwurms die „Vielfalt in unserem Erzbistum“.

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Beim Sternsingen war es üblich – bis Gestalten wie Russwurm sich zum willigen Büttel linksradikaler Umformern machten – einen der verkleideten Könige durch Schminke als schwarz darzustellen und so zu symbolisieren, dass die drei Könige aus den früher bekannten drei Erdteilen Afrika, Asien und Europa stammen. Facebook verbietet das seit Anfang Oktober „Blackfacing“ auf seiner Plattform: In den am Dienstag vorgestellten neuen „Community Standards“ wird die Darstellung schwarzgeschminkter weißer Menschen erstmals explizit erwähnt. Wörtlich heißt es: „Karikaturen schwarzer Menschen in Form von Blackface“ gelten als Hassrede.

Das Kindermissionswerk distanziert sich ebenfalls von der Tradition des schwarzangemalten Königs, ohne jedoch  – bislang zumindest – ein Verbot auszusprechen. Insofern wundert es nicht, dass die Kirchen Mitglieder in Rekordhöhe verlieren. 2,1 Millionen Menschen sind zwischen 2015 und 2019 aus einer beiden große Kirchen in Deutschland ausgetreten – davon etwas mehr als die Hälfte aus der besonders links-grünen Evangelischen Kirche, die sich neben ihrer Islamverliebtheit auch im Mittelmeer-Flüchtlingsschleppergeschäft tummelt. (SB)

 

 

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