Kampf gegen „Verschwörungsmythen“: CDU macht Reklame für Linksextreme

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CDU? - Um Gottes Willen! - Foto: Collage

Dass die CDU unter Merkel einen historischen Linksruck durchlaufen hat, der sie nicht nur programmatisch komplett entwurzelt, sondern inhaltlich kastriert und moralisch korrumpiert hat, pfeifen die Spatzen hierzulande von allen Dächern. Mit wem sich diese einstige Volkspartei inzwischen jedoch tatsächlich gemein macht, das ist nicht nur die linksgrüne Medienszene – sondern mustergültige Linksextremisten und neosozialistische Propagandaseiten.

In einem Tweet, der tief blicken lässt, teilte die CDU am Wochenende mit, wer aus ihrer Sicht als seriöser medialer Gegenpol zu Verschwörungstheoretikern gelten kann. Die darin enthaltene angehängte Aufzählung liest sich wie ein Who-is-Who der selbsternannten Streiter für die sogenannte „Zivilgesellschaft“ – vor allem was die öffentlich alimentierte, von Facebook zur monopolistisch gesteuerten Meinungspflege engagierten „Faktenchecker“ betrifft.

(Screenshot:Twitter)

Die ihrem Geschäftsmodell und Wesen nach antifreiheitliche Institution „Correctiv“ nämlich betreibt Diffamierung und Zensur durch die Hintertür, indem sie sich anmaßt, mit absolutem Wahrheitsanspruch zu beurteilen, was „Fakten“ und „Wahrheit“ sind, und dabei vor allem in ihrem wohldotierten Wirken für Facebook & Co. darauf achtet, dass nicht mehr Artikel 5 Grundgesetz, sondern sogenannte „Gemeinschaftsstandards“ zum Maß der Redefreiheit werden.

Noch schlimmer ist die unreflektierte Empfehlung von „Volksverpetzer“. Dabei handelt es sich um eine linksradikale agitatorische Plattform, die nicht nur eine parteiische Hetze gegen alles betreibt, was irgendwie „rechts“ ist, d.h. nicht stramm auf pro-sozialistisch, pro-migrantisch und pro-staatshörig, sondern ironischerweise unzählige Male gegen CDU und vor allem CSU geschossen hat. Auf Twitter sorgte daher vor allem diese Verlinkung für einigen Spott:

(Screenshot:Twitter)

Diesen offenkundigen Widerspruch versuchte die zuständige CDU-Social-Media-Stelle mit einer launigen Rechtfertigung aufzuheben („Alle mal bitte tiiieeef durchatmen… Danke“), in der es hieß, man wisse, dass „Volksverpetzer“ & „Correctiv“ zwar „…nicht die größten Fans“ der Union seien und dass Widersprüche darüber bestünden, „was gute Politik ist“. Trotzdem seien die genannten Seiten „eine gute Quelle für den wichtigen Kampf gegen Verschwörungsmythen„. Welche „Verschwörungsmythen“ hier eigentlich gemeint sind, wird selbstverständlich nicht näher ausgeführt; man darf wohl annehmen, darunter fällt alles zum Thema, was vom Merkel-Söder’schem Alarmismuskurs abweicht.

Der Kampf gegen real existierende Verschwörungstheoretiker in allen Ehren (nicht jedoch gegen jene, die als solche verleumdet werden, weil sie Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Verhältnismäßigkeit staatlicher Maßnahmen in einer angeblichen Pandemie anmahnen!): Dass die CDU jedoch, deren Gründer das Grundgesetz im Parlamentarischen Rat einst mit aus der Taufe hoben, heute ernsthaft jene Kräfte als Referenzen für mediale Glaubwürdigkeit empfiehlt, die pausenlos Axt an das Grundgesetz legen, ist kennzeichnend für die Schizophrenie dieser rückgratlos gewordenen Partei. (DM)
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