Deutschland 2020: Merkel und der Hochverrat

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Ist die Pandemie schon so schlimm? - Foto: Collage

Seit etwa zehn Monaten dominiert Corona die Schlagzeilen. In diesen zehn Monaten wurde klar: Das Virus ist absolut und relativ weit weniger schlimm, als eine Regierung, die seine Gefährlichkeit dennoch nicht groß genug an die Wand malen kann. Weil sie das aus Gründen ihres eigenen politischen Überlebens inzwischen tun muß. Eine Betrachtung zum perversen Sinn des Unsinns.

von Max Erdinger

Ein paar Zitate, die umreißen, worum es hier gehen soll.

Ich halte es für eine Zumutung, wenn der Bürger, der kommt, um vom Politiker Auskunft zu erhalten, mit nichtsagenden Floskeln bedient wird.“ – Franz Josef Strauß

Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“ – Napoleon Bonaparte (fraglich)

Was immer auch geschieht, nie sollt ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!“ – Erich Kästner

Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar.“ – Marcus Tullius Cicero

Man kann den Hochverrat nicht schrecklich genug bestrafen.“ – Johann Wolfgang von Goethe

Ein weiteres Zitat, keineswegs falsch, dennoch aber blauäugig angesichts dessen, daß es ein riesiges Problem verniedlicht, stammt von Eric Gujer, dem Chefredakteur der „Neuen Züricher Zeitung“ (NZZ). Am 16.Oktober schrieb er: „Wenn sich die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten treffen und weitgehende Massnahmen ohne Einbezug der Parlamente verhängen, so ist das nicht der Not geschuldet. Es geschieht mit voller Absicht. Die Exekutive nutzt die Krise, um die Gewichte zwischen den Verfassungsorganen zu verschieben. Es ist eine schleichende Form der Amtsanmassung.

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Das ist zwar richtig, doch bleibt die entscheidende Frage ungestellt. Sie lautet: Wozu diese Amtsanmaßung? Die ist nicht etwa mit einem Realitätsverlust der Kanzlerin zu erklären, sondern mit ihrem ausgesprochenen Realitätssinn in Bezug auf Gefahren, die ihr persönlich drohen könnten. Die Frau geht lediglich den Weg aller Autokraten. Denen fehlt seit jeher eine Einsicht, die dem professionellen Schrauber eher früh als spät in Fleisch und Blut übergeht: Nach „fest“ kommt „ab“. Du kannst eine Schraube nicht immer noch fester anziehen, ohne daß sie irgendwann abreißt.

Wann reißt die Lügenschraube ab?

Eine Lüge gebiert die nächste und so weiter. Jede neue Lüge dient dem Verstecken einer alten Lüge. Je mehr alte Lügen es zu verstecken gilt, desto grotesker werden die neuen Lügen, müssen sie doch die stetig wachsende Komplexität von Scheinsachverhalten erklären. Wer jemals versucht hat, über einen längeren Zeitraum sowohl die eigene Ehefrau als auch mehrere Freundinnen mit den individuell für sie passenden Geschichten zu versorgen, kann den Streß nachvollziehen, mit dem jeder zu tun hat, der Scheinrealitäten kreieren muß, um nicht unter die Räder zu kommen. Was privat noch dadurch gelöst werden kann, daß man eines Tages die ganze Lügerei einfach aufgibt, um fortan ungestresst, bescheiden und in größter Seelenruhe mit der einen Wahrheit zu leben, die für alles gilt, ist in politischen Dingen nicht so einfach. Wer wollte schon in Angela Merkels Haut stecken? Würde sie beschließen, dem deutschen Volk endlich reinen Wein einzuschenken und klipp und klar zu sagen, daß sie mit Inbrunst an der Abschaffung der Bundesrepublik Deutschland samt der bürgerlichen Grundrechte gearbeitet hat, um die Nation in ein von ihr für überaus segensreich gehaltenes Globalganzes zu überführen – und daß sie nun einsieht, mit diesem Vorhaben kurz vor dem Scheitern zu stehen – weswegen sie auch aufgeben wolle – dann hätte sie Millionen gegen sich, die derzeit noch glauben, sie täte eben nur ihr Bestes, und daß sie dabei leider-leider etwas unglücklich agiere. Da geht es nicht mehr „nur“ um einen „betrogenen“ Ehepartner und ein paar Galane. Für Angela Merkel wäre die Wahrheit sehr persönlich „tödlich“. Der Gerichtsfeste würde wohl von Hochverrat reden oder zumindest von einem „Staatsstreich von oben“. Weswegen es meinereiner auch ausdrücklich unterläßt. Also: Meinereiner behauptet lediglich, daß es womöglich jemand anderen als ihn geben könnte, der solche Behauptungen aufstellt.

Ganz sicher hätte sich Angela Merkel in ihrer Regierungszeit immer weiter vom Grundgesetz entfernt, sollte sie sich ihm jemals zuvor angenähert haben. Man reibt sich inzwischen betrübt einerseits – erfreut andererseits – das tränende Auge, wenn man mitbekommt, daß es zunehmend häufiger Verwaltungsgerichte sind, die jene Korrekturen vornehmen, derentwegen sie in einem funktionierernden Parlamentarismus früher hätten Feierabend machen können. In Abwandlung eines legendären Bill Clinton-Zitats: It´s the Verwaltungsgericht, stupid!

Die neueste Peinlichkeit, zugleich eine weitere Niederlage für das System Merkel, besteht darin, daß sich – und das kommt erschwerend hinzu – sogar der gegenwärtige Bundespräsident weigert, ein „Gesetz zur Bekämpfung von Haßrede“ im Internet zu unterschreiben, welches in der Verantwortung von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) – unter verfassungsrechtlichen Aspekten betrachtet – „versemmelt“ worden ist. Im Grunde genommen eine entlarvende Doppelpeinlichkeit. Auf der Seite des Bundespräsidialamtes wird die Unterschriftsverweigerung des Bundespräsidenten nämlich – sehr unüblich – noch nicht einmal mehr bekanntgegeben. Und das will etwas heißen in diesen Präsidialstein-Meierzeiten, zu denen der Präsidiale für den gewöhnlichen Pöbel nicht gar so leicht mehr wie anno dazumal von einem Politaktivisten zu unterscheiden ist. Derartig peinlich ist die Offensichtlichkeit bereits, mit der diese GroKo meilenweit am Grundgesetz vorbeiregiert, daß noch nicht einmal Steinmeier mehr unterschreiben mag, was sich die Powerfrauen alles ausdenken. Und das will noch einmal etwas heißen.

Aber beim Corona-Schnack läge die Powerkanzlerin als vorbildliche Teamplayerin goldrichtig? – Ja-ja, ganz bestimmt. Im postfaktischen Zeitalter ist das allerdings auch nicht allzu schwierig. – Wie? Es gibt kein postfaktisches Zeitalter, das etwas anderes wäre als Ideologenschwachsinn, für den man früher in der Klapse gelandet wäre? – Ganz harter Tobak. So mancher Konsument von hartem Tobak soll bereits Zitteranfälle bekommen haben.

Grippe wird zu Covid 19

Von der globalistisch orientierten Teamplayerin gibt es nun eine neue Ansprache, keine 24 Stunden alt, in welcher sie davon redet, daß Covid-19 Erkrankungen exponentiell zunehmen. Die zweite Welle sei da, der „vergleichsweis entspannte Sommer“ hingegen vorbei, meinte die Kanzlerin sagen zu sollen. Das schweizerische Bundesamt für Gesundheit erklärt derweil die gültige Dateninterpretation. Dort heißt es: „Die aktuelle Situation rund um die Covid 19-Pandemie hat Einfluß auf die Datenerhebung für die grippeähnlichen Erkrankungen. Einerseits sind die Symptome von Covid-19 und einer Influenza-Erkrankung ähnlich. Covid-19 kann daher in die Statistik der grippeähnlichen Erkrankungen einfließen. Andererseits verändert die aktuelle Lage das Verhalten von erkrankten Personen bezüglich Arztkonsultationen, was in der Interpretation von Daten ebenfalls berücksichtigt werden muß. Die Daten sind aus diesen Gründen weniger aussagekräftig für Influenza. Aus diesem Grund wird die Grippeberichterstattung ab sofort eingestellt.“ – Im Klartext: Aus Raider wird jetzt Twix, sonst ändert sich nix. Mitnichten wird die Grippeberichterstattung eingestellt. Sie wird einfach umbenannt in Covid-19 Berichterstattung. Und schon hat man die gefährliche Pandemie, derentwegen man – ganz im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Grippewelle – weitreichende Maßnahmen zur Beseitigung bürgerlicher Grundrechte „braucht“, welche sich dann per Verordnung statt per Gesetz durchsetzen lassen. Der Oktober war bislang ungewöhnlich feucht und kalt. Daß unter diesen Umständen die Grippe Saison hat, wäre eigentlich ein alter Hut. Nicht mehr im Jahre 2020. Die Grippe muß jetzt Covid heißen.

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Interessant ist das Video vom „dramatischen Appell der Kanzlerin“ aber aus einem ganz anderen Grund. Dieser Appell ist offensichtlich gründlich einstudiert worden, bevor er dann zu einem Video wurde. Die ganze Mimik der Kanzlerin ist übertrieben auf Alarm getrimmt. Das Hochziehen der Augenbrauen und der damit einhergehende, besonders eindringliche Blick in die Kamera passen an mehreren Stellen weder inhaltlich noch sprachmelodisch zum Gesagten. Hier wurde mit Wirkungen kalkuliert. Die Kanzlerin spricht ungewöhnlich flüssig. Die Schwierigkeiten, die sie normalerweise in kurzen Abständen bei der Begriffsfindung hat – wie weggeblasen. „Tag für Tag steigt die Zahl der Neuinfektionen sprunghaft“, sagt sie – und bei „sprunghaft“ gehen die Augenbrauen nach oben. „Es stehen uns schwierige Monate bevor“, sagt sie – und die Augenbrauen gehen hoch bei „bevor“, nicht bei „schwierige“. Sprachmelodisch senkt sich die Stimme am Satzende ab. Kein Mensch würde in genau diesem Moment die Augenbrauen hochziehen, es sei denn, er versucht, willentlich einen bestimmten Eindruck zu generieren. Jeder Kriminalpsychologe würde nach einem solchen Drei-Minuten-Video sagen, der Tatverdächtige habe versucht, sich manipulativ in Szene zu setzen. Noch immer gibt es übrigens keine Erklärung der Kanzlerin zu ihrem Gebrauch des Wortes „Neuinfektion“. Was wäre denn eine solche anderes, als die neue „Feststellung einer Infektion“? „Neue Feststellung“ und „neue Infektion“ sind nicht dasselbe. Kein Test dieser Welt stellt fest, wie lange die Infektion zum Zeitpunkt des Tests bereits besteht. „Neuinfektion“ ist Volksverarschung! Und Volksverarschung ist, daß überhaupt noch über die epidemiologischen Gefahren eines Virus debattiert wird, der lediglich als Computermodell existiert, realiter aber noch nie isoliert worden ist, wie Naomi Seibt hier sehr eindrücklich erklärt. Der PCR-Test (Drostentest) selbst ist eine einzige Fragwürdigkeit! Lediglich die Corona-Maßnahmen sind fraglos ganz real.

Merkels Neuer

Diesmal war es nicht der Virologe Christian Drosten, den Bundeskanzlerin Angela Merkel als Ratgeber für die weitere deutsche Corona-Politik hinzuzog. Nein, der in der breiten Öffentlichkeit bisher eher unbekannte Forscher Michael Meyer-Hermann vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung beriet Merkel und die Ministerpräsidenten in ihren stundenlangen Debatten. Die von Meyer-Hermann erstellten Modellierungen geben Anlass zu großer Sorge.„, heißt es bei „n-tv„, dem Leib- und Krisensender aller Panikfreunde. Aber wer ist nun dieser unbekannte Forscher? „n-tv“ stellt ihn vor als einen „vielseitig gebildeten Wissenschaftler“. Weiter: „Er studierte Physik, Mathematik und Philosophie in Frankfurt am Main und Paris, mit 30 Jahren machte er seinen Doktor in der Theoretischen Physik. In Dresden, Frankfurt am Main und im britischen Oxford arbeitete er in der Neurobiologie und Immunologie, nach Rufen auf Professuren in Jena und Braunschweig leitet Meyer-Herrmann seit 2010 die Abteilung System-Immunologie am Helmholtz-Zentrum in Braunschweig.“ Das Helmholtz-Institut selbst nennt den Mann einen „Grenzgänger der Wissenschaft„.

Was „n-tv“ geflissentlich verschweigt, ist, daß das Helmholtz-Institut ebenfalls von der Bill & Melinda Gates-Stiftung „gefördert“ wird, so, wie die Charité des dortigen Chefvirologen Drosten oder das RKI von Herrn Wieler. Nach wie vor gibt es keine Antwort auf die Frage, warum die Kanzlerin sich ständig von Leuten „beraten“ läßt, die mit der Gates-Stiftung unter einer Decke stecken. Und das, obwohl die öffentliche Kritik genau daran überdeutlich zu vernehmen ist. Es gibt jede Menge international renommierter Wissenschaftler, die den Experten aus der Spenderliste von Bill Gates heftigst widersprechen. Warum kommt nicht zur Abwechslung mal einer von denen als Berater der Kanzlerin zum Zug? – Weil es nicht um Pandemie, sondern um Politik geht, genauer: Es geht um die Umsetzung einer globalistischen Agenda mit der Bundeskanzlerin als Statthalterin für Deutschland. Die muß ihren Amtseid gründlich mißverstanden haben. Der lautet nicht auf „Nutzen vom deutschen Volk abzuwenden und seinen Schaden zu mehren“, sondern genau andersherum.

Der perverse Sinn hinter dem Unsinn

Es verdichtet sich der Verdacht allmählich zur Gewißheit, daß die sogenannte Pandemie resp. das Virus lediglich als „Verantwortungsnehmer“ fungiert für die Folgen jenes „großen Resets“, wie er nicht nur von Klaus Schwab, dem Initiator des „World Economic Forums“ (WEF) propagiert wird. Angesichts der Unvereinbarkeit dieses „großen Resets“ mit den Verfassungen souveräner Nationen könnte auch niemand die Verantwortung übernehmen, der kein Virus ist. Das Virus ist der ideale Verantwortungsnehmer. Die schweizerische „Handelszeitung„: „Der 65-jährige Klaus Schwab ist der Vater des World Economic Forum (WEF). 1971 hatte er das European Management Symposium veranstaltet, das sich zum bedeutendsten informellen Wirtschaftsgipfel der Welt entwickelte.“ – Mit Schwab, dem WEF und dem „Great Reset“ beschäftigte sich Rowan Dean von Sky News Australien in diesem sehenswerten Video. (Deutsche Übersetzung durch „kulturstudio.tv“ bei bitchute hier.)

Der perverse Sinn hinter dem Unsinn einer stetig weitergeführten Debatte zu den Gefahren einer tatsächlich inexistenten Pandemie, die im „postfaktischen Zeitalter“ überhaupt erst als eine solche bezeichnet werden darf, seit die WHO die entsprechende Definition von „Pandemie“ abgeändert hat, besteht in der Ablenkung von dem Thema, um das es in Wahrheit zu gehen hätte: Die fehlenden völkerrechtlichen Voraussetzungen für die Durchsetzung einer globalen Transformation („The Great Reset“). In Deutschland fungiert dabei das Infektionsschutzgesetz als eine Art Ermächtigungsgesetz, das nicht a priori irgendwen vor Infektionen schützen soll, sondern hauptsächlich dazu dient, das Grundgesetz per gefakter Notstandsbehauptung zu suspendieren, ohne daß dafür persönlich Verantwortliche zu identifizieren sein sollen.

Das nächste WEF-Treffen wird im späten Frühjahr 2021 auf dem Bürgenstock oberhalb von Luzern stattfinden. Motto: „The Great Reset“. Daß die Regierung der Schweiz unter der sozialdemokratischen Präsidentin Simonetta Sommaruga in der „Coronakrise“ ähnlich erratisch agiert wie die deutsche Bundesregierung unter Angela Merkel, könnte durchaus mit dem Einfluß des Wirtschaftswissenschaftlers Schwab innerhalb der Schweiz zusammenhängen. Der Mann residiert in Cologny bei Genf und verwaltet von dort aus seine zahlreichen Unternehmungen. Seine „wirtschaftlichen Tentakel“ umfassen den gesamten Globus, so, wie das bei den „medialen Tentakeln“ der weltgrößten und überaus globalisierungsfreundlichen Medienholding wpp ebenfalls der Fall ist, die in den vergangenen Jahrzehnten auch in Deutschland eine gigantische Einkaufstour unternommen hat und sowohl Medienunternehmen als auch Werbefirmen und Demoskopie-Institute unter ihrem Dach vereint.

Der Inhaber von wpp bis 2018, Sir Martin Sorrell, gilt als enger Vertrauter von George Soros und organisierte in Absprache mit Soros im Jahre 2017 jene mediale „Remain“-Kampagne in Großbritannien, mit welcher das Brexit-Votum der Briten aus dem Jahr zuvor hätte rückgängig gemacht werden sollen.

Unterdessen in den USA

Am 3. November wird in den USA gewählt. Michael Klonovsky: „Halten wir uns nicht mit der Provinzposse hiesiger Berichterstattung zum US-Wahlkampf auf. Bei sich daheim erhielt Trump nun die ambivalente Unterstützung von ausgerechnet Michael Moore, dem Darling der Globalisten, Linken und politkorrekten Konservativenverächter, einem erklärten Clinton-Wähler, der eine Art Rede gehalten hat, bei der es auch robuste Naturen sentimental ankommen kann. Wahrscheinlich wollte Moore nur die Motive der Trump-Wähler erklären, doch was er da in vier Minuten vorträgt, ist von einer dermaßen atemverschlagenden Wucht und mitreißenden Intensität, dass einen Zeugen deutscher politischer Reden nur rasender Neid befallen kann auf ein Land, in dem dergleichen möglich ist, und zwar auch noch aus dem Mund eines Linken. Selbst den Mitarbeitern von Trumps Wahlkampf-Team dürfte, wie man sagt, der Mund offengestanden haben, als sie hörten: „Ob es Trump nun ernst meint oder nicht, ist eher irrelevant weil er diese Dinge zu Menschen sagt, die leiden, und darum liebt jeder niedergeschlagene, namenlose, vergessene Malocher, der einmal Teil dessen war, was man die Mittelschicht nannte, Trump. Er ist der menschliche Molotow-Cocktail, auf den sie gewartet haben; die Handgranate in Menschengestalt, die sie legal auf das System schmeißen können, das ihnen das Leben gestohlen hat. (…) Sie sehen, dass die Eliten, die ihr Leben ruiniert haben, Trump hassen. Das Amerika der Konzerne hasst Trump. Die Wall Street hasst Trump. Die Karrierepolitiker hassen Trump. Die Medien hassen Trump, nachdem sie ihn geliebt und geschaffen haben und nun hassen. Danke, Medien: Der Feind meines Feindes ist derjenige, den ich am 8. November wählen werde. Ja, am 8. November, da werdet ihr, Joe Blow, Steve Blow, Bob Blow, Billy Blow, all die Blows werden losziehen und das ganze gottverdammte System in die Luft blasen, weil das euer Recht ist. Die Wahl Trumps wird zum größten ‚Fuck you!‘ in den Annalen der Menschheitsgeschichte werden, und es wird sich gut anfühlen.

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So sieht es wohl aus. Und genau dieser Sachverhalt dürfte auch den Eindruck jener Angespanntheit erklären, die bei Angela Merkel in ihrem jüngsten Video zur „Pandemie“ überdeutlich zu bemerken ist. Der Gegenkandidat zu Donald Trump heißt bekanntlich Joe Biden. Letzterem soll wohl, sozusagen in letzter Minute noch, „der Arsch gerettet“ werden – und zwar per Faktenprüpfung. „Faktenprüfung“ ist jenes im postfaktischen Zeitalter benutzte Wort, das man wegen des schlechten Images von „Zensur“ aus kosmetischen Gründen verwendet, um selbst die „Fakten“ zu schaffen, die man gern hätte. In Deutschland dafür zuständig ist u.a. „correctiv“, nicht umsonst von Soros´ OSF mit einer stattlichen Anschubfinanzierung versehen. Was nun den Präsidentschaftskandidaten Joe Biden angeht, wartete jüngst die „New York Post“ mit einer sensationellen Enthüllung auf, die ihren Sensationsgehalt hauptsächlich daraus bezieht, daß sie vor fünf Jahren – obwohl meinemeinen damals bereits bekannt – noch unter den Teppich gekehrt werden konnte. Die „Welt“ dazu: „Hintergrund sind Berichte der konservativen Boulevardzeitung „New York Post“ über Trumps Wahlherausforderer Joe Biden und dessen Sohn Hunter. Das Blatt erlangte nach eigenen Angaben Zugriff auf Daten eines einst von Hunter Biden genutzten Laptops. Die Zeitung will dabei Daten gefunden haben, die zeigen sollen, dass Hunter Biden 2015 für seine Geschäfte in der Ukraine die Position seines Vaters nutzte, der damals als US-Vizepräsident für die Ukrainepolitik seines Landes Verantwortung trug.

Daß Hunter Biden als Sohn des damaligen US-Vizepräsidenten im Zuge der „Ukrainekrise“ 2014 (Parallele 2020: Weißrußland/Lukaschenko) zum Mitglied im Verwaltungsrat des größten ukrainischen Gasproduzenten „Burisma Holdings“ berufen wurde, stieß meinemeinen damals bereits sauer auf, so, wie die Umstände der Entfernung des damaligen ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch aus dem Amt. Lustiger Nebenaspekt: Aufgrund eines positiven Kokaintests wurde Biden erst im Jahr zuvor als Direct Commission Officer der U.S. Marine entlassen. Er hatte eine Alkohol- und Kokainabhängigkeit zugegeben.

Nun kochte also diese alte Geschichte in der „New York Post“ wieder auf – und prompt versteckten Twitter und Facebook diesen Artikel, indem sie dessen Verbreitung in den sozialen Medien mit der Begründung behinderten, der NYP-Artikel müsse erst von einem „unabhängigen Faktenprüfer“ auf seinen faktischen Wahrheitsgehalt überprüft werden. Man müsste sich nicht wundern, wenn diese „Faktenprüfung“ vor den US-Wahlen auf gar keinen Fall mehr stattfinden kann.

So viel steht fest: Gewinnt Donald Trump die US-Präsdidentschaftswahlen in zwei Wochen erneut, dann wird es eng für das „Teilprotektorat Merkelstan“ innerhalb des „Großprotektorats EU“ unter dem derzeit noch bestehenden Schutz jenes Netzwerks aus den USA, welches von Donald Trump in die Luft gejagt werden wird. Sämtliche Dokumente, welche den größten Hoax der US-Geschichte belegen, nämlich den von Hillary Clinton mit Wissen des Ex-Präsidenten Obama kreierten Schnack von der russischen Einmischung in den US-Wahlkampf 2016 zugunsten von Donald Trump, sind inzwischen zur öffentlichen Einsicht freigegeben. Daß sowohl Ex-CIA-Chef Brennan und Ex-FBI-Direktor Comey ebenfalls eingeweiht waren, bläst den Skandal noch einmal weiter auf. Wenn vor der Wahl noch dazukäme, daß die Familie des Gegenkandidaten Biden korrupt ist bis ins Mark, dann wäre Trumps triumphalischer Sieg im November heute schon felsenfeste Gewißheit.

Zurück in Deutschland

So erklärt sich also diese erratische Hypernervosität der Kanzlerin und ihrer Entourage aus der politischen und der medialen Klasse im Umgang mit der behaupteten Pandemie. „Augen zu und durch“ ist tatsächlich „alternativlos“ geworden, um eine Lieblingsvokabel der Kanzlerin zu verwenden. Entweder sie kommt damit durch oder eben nicht.  Ob es die Pandemie gibt oder nicht, ist gar nicht mehr der Punkt. Weswegen es auch überflüssig ist, sich die Köpfe über das Virus und seine behauptete Gefährlichkeit heiß zu reden. Es hat sie zu geben, diese mordsgefährliche Pandemie, weil eine Umkehr schlicht nicht möglich wäre, ohne daß im übertragenen Sinne mehrere Dutzend Köpfe rollen würden. Womöglich würde das gesamte System Bundesrepublik in seinen Grundfesten erschüttert werden, wenn die Pandemie als postfaktischer Hoax aufflöge. Und das wird sie wohl, denn die Fortsetzung des deutschen Weges in der Postfaktizität ist allenfalls noch mit der Rückendeckung jenes globalistischen Netzwerks denkbar, dem es aller Voraussicht nach demnächst selbst an den Kragen gehen wird. In diesem Zusammenhang darf man auch nicht vergessen, daß Enthüllungen zum Fall „Jeffrey Epstein und seine Spezis“ anhand der Aussagen von Ghislaine Maxwell noch ausstehen. Der Prozess gegen sie soll kommendes Jahr beginnen.  Was dabei noch öffentlich werden könnte, würde dem Faß den Boden endgültig gar ausschlagen.

Es sieht nicht gut aus für die Statthalterin im Protektorat Deutschland, vulgo die Bundeskanzlerin. Daß ihr das klar sein könnte, dafür spricht, wie Angela Merkel in ihrem jüngsten Panikvideo aussieht. Bleiben Sie dran, meine Damen und Herren, die Spannung steigt. In drei Wochen sieht die Welt ganz anders aus.

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