Merkels Anti-Auto-Kurs rächt sich: Dem grünisierten ADAC laufen die Mitglieder davon!

0
ADAC (Symbolbild: shutterstock.com/Von Tobias Arhelger)

Der bedingungslose links-grüne Gehorsam des ADAC gegenüber Angela Merkels Anti-Auto-Kurs rächt sich: Dem devoten Automobilclub laufen in Scharen die Mitglieder davon. 

Ein Beitrag von Jörg Meuthen

In den letzten Jahren und Jahrzehnten wuchs der ADAC kontinuierlich, meist um mehrere hunderttausend zusätzliche Mitglieder pro Jahr. Mitglieder, die sich nicht nur Hilfe im Pannenfall sichern wollten, sondern die selbstverständlich auch eine deutlich wahrnehmbare Vertretung ihrer berechtigten Interessen als Autofahrer gegenüber Bundesregierung und EU-Kommission erwarteten.

Das war früher auch der Fall, was zur langjährigen Erfolgsgeschichte des ADAC maßgeblich beigetragen hat.

Damit aber ist es seit geraumer Zeit vorbei. Vom ADAC war schon in den letzten Jahren kaum mehr eine deutliche Stimme zu vernehmen, wenn es rechtzeitig – und zur Not auch lautstark – gegen die zahlreichen Idiotien aus Brüssel und Berlin hätte gehen müssen:

Kein wahrnehmbarer Widerstand gegen die staatlich verordnete Förderung der vollkommen unausgegorenen Elektromobilität, …

… kein wahrnehmbarer Widerstand gegen eine weitere Verteuerung des Spritpreises (sprich: Merkels Greta-Steuer, die schon in zweieinhalb Monaten wirksam werden und von da an den Treibstoff jedes Jahr kontinuierlich verteuern wird), …

… kein wahrnehmbarer Widerstand gegen das hysterische Kesseltreiben gegen den Diesel …

… und auch kein wahrnehmbarer Widerstand gegen die immer absurderen CO2-Vorgaben der EU, die unsere Autobauer mitsamt all ihrer mittelständischen Zulieferunternehmen in den nächsten Jahren in schwere Existenznöte bringen und hunderttausende Arbeitsplätze kosten werden.

Diese Dinge sind manchen Bürgern vielleicht nicht so stark aufgefallen, weil sie letztlich „nur“ durch ein Unterlassen gekennzeichnet waren, aber nicht durch eine aktive Meinungsäußerung.

Richtig auffällig wurde es aber zu Beginn dieses Jahres, als der ADAC von einem Tag auf den andren seinen bislang erbitterten (und auch völlig berechtigten) Widerstand gegen ein ökosozialistisches Tempolimit auf unseren sicheren und für zügiges Fahren gebauten deutschen Autobahnen fallen ließ, um sich auf einmal hinter einer „neutralen Position“ zu diesem Thema zu verstecken (die es aber beim Tempolimit nicht geben kann – entweder JA oder NEIN!).

Das war ein Verrat des ADAC an den Interessen von Autofahrern und Automobilwirtschaft, wie beispielsweise auch der Chefredakteur der „Welt“, Ulf Poschardt, seinerzeit feststellte.

Und es war zugleich, wie man heute vermuten kann, der oft beschworene Tropfen, der das Fass bei vielen Menschen zum Überlaufen brachte: Der ADAC hat nämlich im Vergleich zum Jahresanfang (anders als in den vielen Vorjahren) per Saldo keine Mitglieder gewonnen, sondern ca. 20.000 verloren.

Das ist außerordentlich erfreulich, und das sage ich als Immer-noch-Mitglied dieses Vereins. Ich zitiere aus meiner Kolumne vom 27. Januar:

„Einen Automobilclub, der anfängt, sich dem autofeindlichen Mainstream, speziell den Feinden freier Fahrt und hocheffizienter Verbrennungsmotoren, anzubiedern, der also die Interessen der Mehrheit seiner Mitglieder ebenso verrät wie die der deutschen Automobilwirtschaft, braucht kein Mensch mehr. […]

Für mich selbst als langjähriges ADAC Mitglied – der ich übrigens seit fast 40 Jahren komplett unfallfrei fahre, dabei immer wieder zügig und selbstverständlich auch, sofern es die Verkehrslage zulässt, mit Geschwindigkeiten von jenseits 200 km/h auf den unlimitierten Abschnitten unserer Autobahnen sicher unterwegs bin – kann ich ganz klar sagen:

Knickt der ADAC beim Thema Tempolimit final ein und befürwortet die Einführung dieser grün-sozialistischen Gängelung und Gleichmacherei, werde ich sofort die Konsequenz ziehen und diesen Club nach mehr als 40-jähriger treuer Mitgliedschaft verlassen.“

Tausende andere haben diesen Schritt im laufenden Jahr bereits vollzogen, und auch wenn der ADAC selbst versucht, diesen beginnenden Mitgliederschwund nun mit „Corona“ zu erklären, weiß jeder, der eins und eins zusammenzählen kann, wo die Ursachen zu finden sind:

Eine grünisierte ADAC-Führung, die es auf einmal mit der Angst zu tun bekommt, die Interessen der Autofahrer zu vertreten (wie es jahrzehntelang selbstverständlich der Fall war und auch vom Zweck des Vereins her sein muss!) und stattdessen lieber die Anti-Auto-Politik Merkels und der EU unterstützt, nur um in den linksgrünen Medien zu den „Guten“ zu gehören, hat nicht nur ihre eigene Existenzberechtigung ad absurdum geführt, sondern hat auch begonnen, den ADAC als solches zu zerstören.

Höchste Zeit daher für den ADAC, die Interessen der Autofahrer wieder mutig zu vertreten, anstatt gegen sie zu arbeiten. Höchste Zeit für das Ende der Anti-Auto-Politik Merkels und der EU. Höchste Zeit für die AfD.

Sollte der ADAC seinen Kurs nicht ändern, sollte jedes Noch-Mitglied wissen, dass es erfreulicherweise Alternativen gibt. So hat der Automobilclub von Deutschland AvD eine glasklare Meinung zum Thema Tempolimit:

„Der Automobilclub von Deutschland (AvD) wendet sich gegen Forderungen zur Einführung eines generellen Tempolimits auf Autobahnen.“

Hier sind die sehr guten Argumente des AvD nachzulesen.

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram