Höchst brisant: Gesunde Meinungspluralität in Deutschland dank der Freien Medien

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Nicole Höchst vom AfD Landesverband Rheinland-Pfalz; Foto: Screenshot Youtube
Nicole Höchst vom AfD Landesverband Rheinland-Pfalz; Foto: Screenshot Youtube

Die tägliche, allenthalben erlebte Realität und das eigene Lebensumfeld decken sich immer seltener mit dem, was die GEZ-Staatspropagandamedien und die mit Steuergeld unterstützten Printmedien veröffentlichen / von Nicole Höchst

Damit nicht genug: Der Mainstream bezieht seine Hilfen nicht nur vom Staat; z.B. unterstützte der große Menschenfreund Bill Gates den Spiegel. Nachdem ich dies vor einigen Monaten selbst in meiner Jouwatch-Kolumne offengelegt hatte, fühlte sich der Spiegel zu einer Art Dementi motiviert: Nein, natürlich sei dies keine Spende gewesen! Das jedoch hatte ich auch nie behauptet; die Tatsache aber, dass diese Gelder geflossen sind, bleibt ja bestehen. Möge sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Für diese Presse unserer Zeit sind schon viele Wörter erfunden worden: Lügenpresse, Lückenpresse, Erziehungsmedien, Nannymedien usw. Ob sie zutreffen oder nicht, möge jeder für sich selbst bewerten.

Was die wenigstens wissen: Das Gehirn ist unser Freund. Es lernt gerne unbewusst durch ständige Wiederholungen. Und genau das macht sich vor allem das allgegenwärtige Framing zu Nutzen. Haltungen lassen sich schwer ändern; ganz einfach geht das durch das Drücken des Angstknopfes. Die Grünen exerzieren diese Methode seit Jahrzehnten erfolgreich durch Ausrufen des permanent drohenden Weltuntergangs – und neuerdings auch die Regierung, durch Beschwörung der Ansteckungs- und Erstickungsangst durch Corona.

Permanent drohender Weltuntergang

Eine unglaublich gut funktionierende Methode hierfür ist das Neurolinguistische Programmieren (NLP). Kennen Sie nicht? Sollten Sie aber. Ausnahmsweise ist hier einmal der Wikipedia-Eintrag brauchbar. In diesem Kontext sind auch die Sprach- und Gedankenverbote zu sehen, die uns durch die Segnung der „politischen Korrektheit“ zuteil wurden und auf das aus der Werbung bekannte Nudging zurückgreifen. Auch diese Methode rundet die Informationspolitik der Regierung und der Staatspropagandamedien trefflich ab.

Ich vermute jetzt einfach mal ganz beiläufig, dass dies einer der Gründe dafür ist, dass die dem gleichgeschalteten linksgrünen Zeitgeist willfährigen, oben benannten Medien zumeist alle die gleichen und möglichst identischen Meldungen bringen – am liebsten noch mit den gleichen Worten und den gleichen Haltungen. Das benutzte Vokabular wird am besten gleich mitgeliefert; erinnert sei nochmals an das „Framing-Manual“ der ARD und dessen von politischer Korrektheit nur so durchzogenes Vokabular; Framing und Nudging allenthalben eben.

Und all das in der Hoffnung, dass die uns aufgezwungene Sprache und die aufgezwungene Nachrichtenauswahl die staatlich gewünschte Meinung erzeugt – und damit letztendlich langfristig auch erwünschte Haltungen und Handlungen. Wenn die Mehrheit diese Haltung aufweist, lässt sich die Realität in die gewünschte Richtung verschieben. So kam unsere Kanzlerin immer wieder mit ihren Alleingängen durch – ob 2015 die  faktische Grenzöffnung oder 2020 bei der „Rückgängigmachung“ der demokratischen Wahl des thüringischen Ministerpräsidenten ebenso wie beim aktuellen Plan des vom Rechnungshof gerügten Kanzleramtspalast-Bauprojekts.

Keine mediale Opposition mehr im Mainstream

Selten findet sich noch solche ehrlichen, kritischen Berichte wie die in den oben verwendeten Links – und noch seltener echte Meinungspluralität. In Talkshows fehlen zu allermeist Gäste aus der größten Oppositionspartei in Deutschland oder dem ihr nahen Meinungsspektrum. Nie gab es (und gibt es) gegen die Groko eine Abwahlkampagne im Ausmaß des „Ibiza-Gates“ und der daraufhin zerbrochenen österreichischen Regierung – und das, obwohl die oben genannten Beispiele tatsächlich allen erdenklichen Grund dafür liefern würden.

Wenn es in den Mainstream-Medien gelegentliche kritische Töne und Artikel gibt, dann dienen diese perfide als Feigenblätter, nach dem Motto: „Seht, wir berichten doch kritisch!“. Doch jedermann weiß um die eigentliche Agenda, und so geht weiterhin die Glaubwürdigkeit flöten. Denn trotz und vor allem wegen dieser allgegenwärtigen versuchten Gehirnwäsche und Konditionierung finden sich immer weniger Leser in den Berichten und den Haltungen wieder. Dafür lehnen immer mehr Leser und Fernsehzuschauer die Haltungen, die ihnen öffentlich rechtlich eingetrichtert werden sollen, ab; Beispiel „WDR-Omagate“.

Immer mehr Menschen fühlen sich gesellschaftlich, medial und politisch mit ihren Meinungen abgehängt. Weil die Politik im Linksstaat schon längst soweit in die eine Richtung weggerückt ist, sind die konservativen Positionen, die in der CDU noch um die Jahrtausendwende Gültigkeit hatten, mittlerweile im rechten Abseits bzw. „Aus“ angesiedelt. Das betrifft praktisch alle echten freiheitlichen und libertären Ansichten. Und diese Ausgrenzung befördern eben auch und ganz vornehmlich die Hofberichterstatter der Merkelregierung.

Vor und vor allem unter Obama konnte man Ähnliches in den USA feststellen. Deswegen rollte ja auch eine veritable Schockwelle durch die Reihen der selbsternannten Besserdemokraten, der totalitär Toleranten, der politisch Korrekten, der Snowflakes, der linksgrünanschmiegsamen Medien und Regierungen dieser Welt, als Trump die Präsidentschaftswahlen 2016 gewann – und zwar allen Versuchen der kollektiven Gehirnwäsche zum Trotz.

Kein Konservatismus mehr

Wie konnte das passieren? Nun, die von so vielen Stimmen erzeugte Wunschwirklichkeit war nicht mächtig genug, um allgemein wahrnehmbare Realität zu werden. Und warum nicht?
Zum einen pflegte und pflegt Präsident Trump eine direkte Ansprache an sein Volk durch Twitter. So dass jeder, der wollte, sich ungefiltert seine eigene Meinung bilden konnte. Zum anderen gab es einige weitreichende Radio- und Fernsehsender, Youtuber und andere Medien, die eben nicht durch die linksgrünideologisch versiffte Brille berichteten und damit den Nerv, die Realitätswahrnehmung, die konservative und freiheitliche Moral der Amerikaner trafen.

Das Zusammenwirken dieser Bemühungen war mächtig genug, eine Gegenrealität zu dem weltumspannenden linksgrün dominanten elitären Meinungsstrom zu schaffen und den allseits präsenten Benebelungszauber zu durchbrechen. Selbst die von deutschen Steuerzahlern mitfinanzierte Wahlkampfhilfe für Hillary Clinton  und das „Canvassing“ Ralf Stegners  konnten Trump damals in seinem Lauf nicht mehr aufhalten. Man mag von diesem Präsidenten ja halten, was man will; darum geht es hier gar nicht. Ich persönlich bin begeistert, wie dieser Mann möglichst gradlinig all seine Wahlversprechen erfüllt und sich dabei großen Zuspruchs erfreut, gerade auch von den Gruppen, die von den Democrats so erfolgreich viktimisiert werden – und in dieser Opferrolle gehalten werden, damit sie sich als Pseudoretter aufspielen können (Schwarze, Homosexuelle usw.).

Er hat den Amerikanern ihren Traum wieder gegeben, Ihre Würde und ihren Zusammenhalt. Er ist kein Kriegstreiber wie z.B. sein Vorgänger. Nein: Er macht sicher nicht alles richtig. Aber ganz offensichtlich macht er auch nicht alles falsch. Ich schaue, wie alle Welt, auf die Präsidentenwahl der Vereinigten Staaten und wünsche Mr. Trump von Herzen eine zweite Amtszeit. Eine solche wird den Lauf der Geschichte entscheidend verändern. Das spüren alle und die Welt hält den Atem an. Soviel dazu.

Das große Mimimi der Eliten

Doch zurück zu Deutschland, zurück zur Mediensituation hier. Die Sprachrohre der linken, weltumspannenden selbsternannten Eliten heulten und jammerten in einem großen „Mimimi“. Doch das klingt harmloser, als es wirklich ist: Aus diesem Mimimi entstanden in Deutschland das NetzDG und weitere Gesetze, die dazu führten, dass in den sozialen Netzwerken und großen Plattformbetreibern immer stärker die Zensur Einzug hält – unter dem Etikett sogenannter „Gemeinschaftsstandards“. Wer sich zu Unrecht gelöscht weiß, weil er nicht gegen das Grundgesetz verstoßen hat, muss rechtlich dagegen vorgehen. Was ist aus der Unschuldsvermutung geworden? Sie wurde glatt umgekehrt! Und der Gesetzgeber weiß das und nimmt billigend in Kauf, dass den Rechtsweg sowieso niemand beschreitet – da zu kompliziert (wo gibt es schnellere Hilfe?) und womöglich sehr teuer.

Ganze Armadas von steuergeldfinanzierten “Meldern”, also Denunzianten” machen sich über unliebsame Meinungsmacher her und zeigen vermeintliche Verstöße gegen die Standards an.
Betroffen sind grundsätzlich die Meinungen aus dem konservativen Spektrum. Jeder kann schnell die Erfahrung am eigenen Leib machen. Ich wage zu behaupten, dass allein tausende von Facebook Usern diese schon gemacht haben. Wenn allerdings linker Hass und linke Hetze, Beleidigungen bis hin zu Bedrohungen gemeldet werden, sieht die Reaktion meist anders aus: Diese Meinungsäußerungen verstoßen nicht gegen die Gemeinschaftsstandards. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Und wenn Beitrags-, Profil- und Kanallöschungen sowie Zensur noch nicht ausreichen, um unerwünschte Meinungen und Berichte platt zu machen, gibt es „Correktiv“ und sonstige Faktenfinder, die diese dann als “Fakenews” einstufen – oft auf Grundlage haarsträubender Argumente und Halbwahrheiten. Ach ja: Und in der Zwischenzeit konnte durch politisch erwünschte „Suchmaschinenoptimierung“ auch erwirkt werden, dass bestimmte Einträge bei Google in der Suche schon gar nicht mehr auftauchen – zumindest nicht unter den ersten 23.789 Einträgen.

Framing, Zensur, Faktenfinding, Google-Filter

Leidtragende dieser Entwicklung sind vor allem jene, die versuchen, im Infokrieg die Freiheit der Presse und Meinungsäußerung hochzuhalten: Die Freien Medien. Sie leiden unter all diesen Einschränkungen, hängen nicht am Steuerzahlertropf – und sind dennoch rund um die Uhr mit Informationsaufnahme, -bewertung, –verarbeitung und -veröffentlichung beschäftigt. Sie führen in den meisten Fällen aus echtem, purem Idealismus den täglichen Kampf um den Erhalt der Gegenöffentlichkeit. Denn diese ist so genauso lebensnotwendig für die Demokratie wie der durch sie erst ermöglichte Meinungspluralismus.

Für diesen unbändigen Willen, der Wahrheit und der Wahrhaftigkeit zu dienen, für den grandiosen Fleiß und die unbändige Motivation, die Meinungsvielfalt zu erhalten und für die enorme Leidensfähigkeit, auch Benachteiligungen, Schmähungen, Zensur, De-Platforming und soziale Vernichtung auszuhalten, möchte ich mich an dieser Stelle laut und vernehmbar bedanken.

Wir haben es alle lange kommen sehen, doch  nun ist es wieder so weit, dass wir unsere Stimme erheben und ausrufen müssen: Verteidigt die Freiheit in Wort, Geist und Schrift, in Wissenschaft und gesellschaftlichem Diskurs! Und gerade im Kontext der aktuellen Corona-Krise gilt: Freie und kritische Berichterstattung sind damals wie heute das beste Mittel gegen Massenhysterie und Massenpanik. Frei nach dem (eigentlich irrtümlich) Voltaire zugeschriebenen Ausspruch: „Ich muss deine Meinung nicht mögen, aber ich würde dafür sterben, dass du sie sagen darfst!“

Geistige Selbstbestimmung bedroht

Und diese Freiheit ist bedroht. Selten waren die Zeiten für die geistige Selbstbestimmung der Bürger und ihre Freiheitsrechte so stürmisch wie gerade jetzt. Schleichend, aber stetig werden grundlegende Rechte beschnitten oder Gesetze außer Kraft gesetzt. Immer häufiger, in immer stärkerem Maß werden Bürger „Zwangsmaßnahmen zugeführt“ und zu „alternativlosen Notwendigkeiten“ gegen ihren Willen gezwungen. Und tatsächlich steht eine große Transformation unserer freien, demokratischen Gesellschaft an.

Die ursprünglich vierte Macht im Staat scheint zur Regierungspropagandamaschinerie verkommen, befeuert die regierungsgewünschte Panikmache und somit die Hysterisierung der Massen. Ich bin deshalb den Freien Medien zutiefst dankbar, dass sie ganz oft jenseits von parteipolitischen, ideologischen oder wirtschaftlichen Interessen der zunehmenden Verengung des Meinungs- und Informationskorridors entschlossen entgegentreten. Sie begegnen mit Intelligenz, Vehemenz und kreativem Furor den Zumutungen der politischen Korrektheit und der begrifflichen und gedanklichen Tabus. Sie halten die Fahne des kritischen und unabhängigen Denkens hoch.

Und sie haben damit mehr Erfolg, als ich noch Anfang des Jahres zu träumen wagte: Ihre Artikel und reichweitenstarken Posts schaffen es laut Bericht des Tagesspiegels sogar in die „Morgenlage“ der Bundeskanzlerin. Natürlich kommt man dabei um das Framing „rechtsextrem“ nicht herum, als welches die entsprechende Presseauswahl der Kanzlerin präsentiert wird. Versuchen kann man es ja mal. Doch immer mehr Leute erkennen, dass Fakten eben nicht “Hass und Hetze” oder gar “rechtsextrem” sind.

Freie Medien als Stacheln im Fleisch

Und die Frau Bundeskanzlerin muss sich damit auseinandersetzen, was ein immer größer werdender Teil ihres Volkes liest und denkt – trotz der ebenfalls immer üppigeren Steuergelder, die jährlich in den “Kampf gegen Rechts” gepumpt werden – also in den Machterhalt des herrschenden Meinungskartells, und trotz allen Zensurbemühungen, Erziehungsprogrammen, den „zivilgesellschaftlichen“ Programmen (#wirsindmehr), und trotz , Verleumdungen, Diffamierungen und des ganzen Framings.

Das könnte eben daran liegen, Frau Bundeskanzlerin, dass Realität und Wahrheit eben nicht rechtsextrem sind! Denn jeden Tag begreifen mehr Menschen den “Kampf gegen rechts” eben als das, was er ist: ein Kampf gegen die Realität, ein Kampf gegen das eigene Volk zu Gunsten aller anderen Erdenbewohner, ein Kampf gegen das eigene Land zu Gunsten der NWO („Neue Weltordnung“ (siehe hierzu den Koalitionsvertrag der Regierung aus CDU/CSU und SPD, S.146.).

Warum ist das so? Corona sei Dank erleben gerade Millionen von Menschen weltweit, aber gerade auch in Deutschland, dass einfach jeder Regierungskritiker plötzlich in die Ecke der widerwärtigen, verabscheuungswürdigen Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger, Demokratie- und Menschenfeinde gerückt wird. Immer mehr Menschen hinterfragen nun wegen dieser befremdlichen Erfahrung am eigenen Leib ihr Weltbild und die (für die Bildung desselben konstitutive) Berichterstattung.

Freie-Medien-Konferenz als Leuchtfeuer

Umso richtiger und wichtiger war es, dass nun vergangenes Wochenende der von der AfD-Fraktion ausgerichtete 2. Kongress der Freien Medien stattfand – und zwar im Bundestag, was eine wichtige Symbolwirkung hatte. Die Organisatoren Petr Bystron, Udo Hemmelgarn, Uwe Schulz, Martin Renner und ich selbst konnten die Fraktion davon überzeugen, dass sich – trotz aller Corona-Auflagen und der nicht anders zu erwartenden negativen Berichterstattung der Regierungspresse – auch dieser 2. Medienkongress als Leuchtfeuer im Meer der medialen Finsternis erweisen wird.

Natürlich war die Entscheidung, die Konferenz im Reichstag stattfinden zu lassen, nicht unumstritten; Einige Gäste hätten den Veranstaltungsort lieber abseits der strengen Bundestagscoronaregeln gesehen. Das aber wollten wir gerade nicht: Denn der mit Bedacht gewählte Veranstaltungsort im deutschen Bundestag sollte ein deutlich sichtbarer Dorn im Fleisch der Regierungspropagandamaschinerie sein. Außerhalb des Bundestages hätte dieser Kongress mit seinem so wichtigen Thema niemals so „weh“ getan. Es ging darum Unbequemlichkeit zu demonstrieren – und dieser neuerliche Dorn mit Widerhaken war dort genau richtig platziert und bleibt hoffentlich im Fleische der Machtkaste spürbar – genau wie die Artikel und Posts der kanzleramtlichen Morgenlage.

Selbst der Bericht von Panorama über den Kongress geriet in seiner Hilflosigkeit zu Reklame für die Freien Medien und die AfD. Mit keiner Silbe wurde darin natürlich über den Inhalt der Veranstaltung – auch und gerade das Schwerpunktthema Framing – berichtet, sondern nur über Nebenkriegsschauplätze, etwa „Masken und Maskenpflicht“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt – denn das Thema des Kongresses, an dem sich die renommierten Redner abarbeiteten, lautete „Framing“. Wie passend.

Dankbare Reklame

Auf YouTube sind die Highlights der Konferenz dokumentiert und können unter anderem hier abgerufen werden. Nachfolgend Auszüge aus dem Programm der Veranstaltung vom 10. Oktober:

Martin Renner MdB, medienpolitischer Sprecher der AfD Fraktion – Eröffnungsrede
Thor Kunkel , Schriftsteller – Framing: Vielfalt der alternativen Medien vs. Homogenität der Mainstream-Medien
Claudia Zimmermann, Journalistin, ehem. WDR und Matthias Matussek, ehem. Redakteur Welt und Spiegel – Diskussionsrunde: Kritiker im Abseits
Alexander Wendt , Autor, Journalist Publico, ehem. Focus
Naomi Seibt, Samira Kley – Junge Blogger und die Freien Medien; Erfahrungen, Einblicke und Ausblicke
Carl Benjamin aka Sargon of Akkad, Youtuber – White Fragility “Wir müssen über Rassismus sprechen”; eine Analyse des Buches von Robin di Angelo
Prof. Dr. Norbert Bolz, Philosoph und Medienwissenschaftler
Christian Hafenecker MA, FPÖ-Fraktionsführer im Ibiza–Untersuchungsausschuss – Ibiza-Gate: Regierungssturz durch Kampagnenjournalismus?

Auch der Artikel der „Welt“ Zum Thema bediente leider anerkannte Framings, beispielsweise das der angeblichen Radikalisierung der AfD, und ließ bei der Zitierung meiner Wenigkeit natürlich wieder das Wichtigste aus: Ja, ich sprach im Kontext der Freien Medien und der AfD in den Parlamenten von „Kriegern für die Freiheit“. Die „Welt“ ließ jedoch wohlweislich aus, warum ich diesen Duktus bemühte (was aber jeder für sich selbst hier nachhören kann): Ich bemühte dieses martialische rhetorische Bild für den sich daran schließenden Vergleich mit der biblischen Geschichte von David und Goliath, indem ich die Freien Medien und die AfD in ihren Bemühungen um Freiheit, Wahrheit und Wahrhaftigkeit mit David verglich, der sich dem Goliath eines politisch-medialen Establishments entgegenstellt.

Da bleibt mir eigentlich nur noch der trockene Schlusssatz in Richtung Einheitspolitik und Einheitsmedien: Jeder weiß bekanntlich, wie die Geschichte David gegen Goliath ausgegangen ist!

 

 

Zur Person:

Nicole Höchst, Jahrgang 1970 ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und zog 2017 über die Landesliste Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach) in den 19. deutschen Bundestag ein. Dort ist sie unter anderem als Obfrau der Enquete-Kommission für Berufliche Bildung, als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Unterausschuss für Bürgerliches Engagement tätig. Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist Schatzmeisterin des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.

Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne „Höchst brisant“ zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.

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RB
RB
19. Oktober 2020 10:35

Ich kann dem nur zustimmen. Die Tatsache, daß Bill Gates und sein Vater Mitglied der US-Gesellschaft für Eugenik sind, die für eine massive Verringerung der Weltbevölkerung eintritt, habe ich z.B. aus den Freien Medien erhalten .. nicht aus den Staatsmedien.

Charlotte
Charlotte
19. Oktober 2020 3:16

Ich möchte wieder frei atmend mein Klopapier kaufen können. Die Interessen einer AFD Frau kümmern mich genau genommen null. Aber ohne meine Stimme und die vieler ähnich denkender, hätte sie ihren Job nicht.

Charlotte
Charlotte
19. Oktober 2020 0:37

Der Niedergang der Printmedien hat eine lange Zeit der Selbstvernichtung hinter sich. Als wir noch sehr jung waren, abonnierten wir Magazine und Zeitungen, obwohl die eigentlich zu teuer für uns waren. Die GEO z.B. (die füllt heute noch zwei Regale und die werfen wir nicht weg. Zu schön waren sie). Und Fachzeitschriften, die mein Mann zum Überleben braucht und Zeitungen und eine davon in Englisch jede Woche. Nach und nach traten wir von allem zurück. Die Gründe waren u. A. wenn ich das Teil aufschlage, und das was ich da lese, ärgert mich, dann ist es zu teuer. Der letzte,… Weiterlesen »