Hannover: Flüchtlinge rein, Obdachlose raus

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Obdachloser (Symbolbild: shutterstock.com/Von AkulininaOlga)

Welches Ausmaß diese widerliche politische Doppelmoral bereits angenommen hat, lässt sich mit zwei Schlagzeilen der letzten Tage – gefunden in der linken Bessermenschen-Postille taz – demonstrieren: Wählend Innenminister und Bürgermeister illegale Brandstifter mit offenen Armen aufnehmen und diesen eine steuerfinanzierte Rundumversorgung angedeihen lassen, werden Notunterbringungen gestrichen und obdachlose Menschen auf der Straße entsorgt.

Es ist nicht davon auszugehen, dass es den Verantwortlichen in den warmen taz-Redaktionsstuben oder deren links-grünen Bessermenschenleserschaft aufgefallen sein dürfte, welche perfide Doppelmoral sie stolz vor sich hertragen:

So lobpreist die taz am 16.Oktober Niedersachsens SPD-Innenminister Boris Pistorius für die die Aufnahme von 100 sogenannten „Geflüchteten“ von der griechischen Insel Lesbos, die dort unter „unzumutbaren Zuständen“ hatten leben müssen. Deutschland bedeute für die jetzt in Hannover gelandeten Menschen eine „Chance auf eine neue Lebensperspektive“ – finanziert von jenen, die schon länger hier leben:

(Bild: Twitteraccount Argo Nerd)

Nur einen Tag später, am 17.10., berichtet der taz-Autor Michael Trammer, dass unter Hannovers ebenso grünem wie muslimischem Oberbürgermeister Belit Onay 17 obdachlose Menschen bei gerade einmal 7 Grad auf die Straße geworfen werden. Ohne große Entrüstung, vermeldet der taz-ler: Die Stadt schließt ihre zentrale Unterbringung für Wohnungslose:

(Bild: Twitteraccount Argo Nerd)

Auf Antworten, wie das rot-schwarz geführte Niedersachsen, die grün regierte Stadt Hannover oder Migrationsgewinnler wie die AWO oder die angeblichen Menschenfreunde von Seebrücke e.V. diesen nur noch als pervers zu bezeichnenden Widerspruch in Hinblick auf ihre #WirHabenPlatz -Kampagne erklären, darf – mutmaßlich vergeblich – gewartet werden. (SB)

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hiroshima
hiroshima
18. Oktober 2020 18:59

Bei der Nachricht wird mir ganz warm ums Herz. Endlich sind wieder Geflüchtete gelandet. Jetzt fehlt mir nur noch ein Spendenaufruf von der Kürche im Briefkasten.

Zweifler
Zweifler
19. Oktober 2020 2:19
Reply to  hiroshima

Vor Weihnachten isser da, dann ist Bettelbrief Hochsaison. Warte einfach noch ein paar Wochen ab.

Ulrike
Ulrike
18. Oktober 2020 18:48

Ich hatte schon überlegt, wo die vielen Moriaflüchtlinge wohl in Hannover untergebracht werden sollten. So geht das also! Es lebe die Fernstenliebe…

Zweifler
Zweifler
18. Oktober 2020 18:00

Die Obdachlosen sind doch NUR Deutsche und keine edlen Wilden aus fernen Ländern. Mit den Deutschen können die Politiker keinen Blumentopf in den Herzen der linksgrünen Bessermenschen gewinnen und deshalb : Weg mit ihnen, sollen sie doch selbst sehen wo sie bleiben. Der Mainstream wird, wie immer , dazu schweigen.
Ich finde das einfach widerlich !

Teetasse
Teetasse
18. Oktober 2020 17:19

Verlogenheit hoch drei. „Die armen Menschen im kalten Griechenland ohne Obdach? Das geht ja wirklich nicht. Die Menschen in Hannover, im klimawarmen Norden Deutschlands, deren Unterkunft können wir uns einfach nicht mehr leisten.“ Flüchtlinge( zum größten Teil islamisch) Obdachlose Deutsche (Ungläubige). Klar jetzt kann der muslimische Oberbürgermeister von Hannover seine Prioritäten setzen.