Wahnsinn: Asylbewerber erhält auch im siebten Verfahren Bewährungsstrafe

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Symbolfoto: Collage

Es gibt keine Paralleljustiz, heißt es unisono. Wie kann es aber sein, dass ein somalischer Asylbewerber auch in seinem siebten Prozess erneut zu einer Bewährungsstrafe kommt?

Die Richter des Amtsgerichts im bayerischen Miesbach hielten dem 25jährigen zugute, dass er freiwillig eine Alkoholtherapie begonnen habe und verhängten eine Strafe von neun Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter Nötigung, berichtete der Merkur.

Der 2014 nach Deutschland eingereiste Afrikaner hatte in seiner Asylunterkunft zwei Wachleute dergestalt angriffen, dass er das Wachpersonnal mit einer abgebrochenen Bierflasche bedrohte. Einer der Security-Mitarbeiter wurde dabei verletzt.

Wahnwitz: Amtsrichter ermahnt Asylbewerber

In den vergangenen Jahren war der Somalier immer wieder wegen Delikten unter Alkoholeinfluss aufgefallen. 2015 bedrohte er einen Mann in der Asylunterkunft mit einem Messer und schlug ihn mit einer Schnapsflasche. Dafür mußte er einen sogenannten Freizeitarrest absitzen. Zwei Jahre später erhielt für einen Diebstahl eine weitere Bewährungsstrafe. Seine letzte Arbeitsstelle habe er wegen Alkohol verloren.

Während der Urteilsverkündung betonte Amtsrichter Walter Leitner, nur wegen der begonnenen Therapie sei dieses Mal keine Haftstrafe verhängt worden. Aber nun sei Schluß damit. (SB)

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