Städtebund: Einige Coronaregeln kaum kontrollierbar

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Foto: Polizeieinsatz (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Was nützen die härtesten Verordnungen, wenn es nicht genügend Personal gibt, diese zu überwachen und zu kontrollieren – und dann die so notwendigen Bußgelder zu verhängen, besser noch: gleich noch zu kassieren:

Der Städte- und Gemeindebund hält die Einhaltung einzelner Coronaregeln für zum Teil kaum kontrollierbar. Dort, wo beispielsweise Clubs und Bars wieder geschlossen werden, verlagere sich das Partyleben „in Parks oder auf große Wiesen wie das Rheinufer in Bonn“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Bild“ (Samstagausgabe). „Da kann nur stichprobenartig kontrolliert werden, mehr ist personell gar nicht möglich.“

Es gebe da immer wieder „ein Katz- und Maus-Spiel zwischen Ordnungskräften und Feiernden, die sich an immer neuen Orten treffen“, sagte Landsberg. Auch bei der erweiterten Maskenpflicht hält der Städtebund-Chef nur Stichproben-Kontrollen für möglich. Bei privaten Feiern zu Hause sei schon aus Rechtsgründen die Überprüfung schwer.

Dagegen hält Landsberg Restaurants für „gut kontrollierbar“, sagte er der „Bild“. Der Verbandschef sagte zugleich, die Diskussion um schärfere Regeln sei gut, „denn sie erfüllt eine Warnfunktion“.

Es gibt im Prinzip nur eine Lösung für dieses Problem: Polizei, private Sicherheitsfirmen und notfalls die Armee müssen aufmarschieren und den Mitarbeitern der Ordnungsämter beiseite stehen.

So werden aus Risikogebieten dann ganz schnell Kriegsgebiete. Aber damit hat die Regierung ja auch kein Problem. (Mit Material von dts)

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