Kindesmissbrauch im Staate Söder? Zwangstests von Babys und Kleinkindern zu Studienzwecken angelaufen

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Erst Zwangstests, dann Zwangsimpfungen? Fragwürdige Studie in Bayern beginnt (Symbolbild:Imago/Xinhua)

Schon der Titel spricht Bände: „“COVID Kids Bavaria!“ heißt die bayernweite Studie, die vorgestern im fränkischen Erlangen startete und untersuchen soll, inwieweit im Freistaat Kindergärten, Schulen und Kinderkrippen bei der Virusverbreitung eine Rolle spielen. Angesichts der pathologischen Panikmache von Ministerpräsident Markus „Es ist fünf vor Zwölf“ Söder mutmaßt so mancher inzwischen, der tatsächliche Zweck der im Rahmen der Studie vorgesehenen Massentests liege eher darin, neues „Futter“ zum Beweis der Gefährlichkeit und Verbreitung von Corona in den Lern- und Erziehungseinrichtungen zu liefern.

Dieses ließe sich dann, wie bei Söder eigentlich nicht anders zu erwarten, gefällig ausschlachten – so wie bereits die Tests unter Reiserückkehrern in und nach den Sommerferien, oder zuvor die wahllosen Tests in landwirtschaftlichen Betrieben zur Dementierung von „Clustern“. Der Fall „COVID Kids Bavaria!“ jedoch ist anders gelagert – weil hier über 12.000 Abstriche – also „Atemwegsproben“ – bei Kindern im Alter von zwischen sage und schreibe 1 und 10 Jahren genommen werden sollen – und zwar an 140 Schulen, Kinderkrippen und Kindergärten in ganz Bayern, wie „BR24“ berichtet. Nicht nur aus Sicht besorgter Eltern ist dies ein an Körperverletzung, wenn nicht gar Kindesmissbrauch grenzender Eingriff – denn die Folgen können weitreichend sein.

Weil nämlich im Falle einer – auch im Zuge dieser angeblich rein wissenschaftlichen Testreihen zufällig ermittelten – Infektion eines Kindes nicht nur dieses, sondern auch gleich sein nahes Kontaktumfeld mit in Quarantäne muss (was bei Kindern eine häusliche Zwangsisolation bedeutet) wollen verschiedene Schulen und auch Politiker mit dieser Studie nichts am Hut haben.

Forchheimer OB verweigert Mitwirkung

Viel Beifall und Zuspruch erhielt der Forchheimer Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, der zumindest für die städtischen Kindertagesstätten entschied, dass diese nicht an der Untersuchung teilnehmen werden, und dies klipp und klar begründete: „Bei anlasslosen Testungen von symptomfreien Kindern, wie in dieser Studie geplant, führt ein positives Testergebnis zwangsweise zu einer Quarantäne der Kinder/Familien bzw. zu (Teil-)Schließungen unserer Betreuungseinrichtung.“ Er sehe es jedoch als seine Pflicht an, „mögliche Folgen unserer Entscheidung um Blick zu haben“.

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Es ist bedauerlich, dass sich nicht mehr Kommunalpolitiker in Bayern dieser hellsichtigen und couragierten Einschätzung anschließen. Das, was Kirschstein in der Sache moniert, gilt im Prinzip für den ganzen Test-Irrwitz in Deutschland, wo beschwerdefreie, kerngesunde Menschen ohne jeden klinischen Befund aufgrund von Labortests zu „Infizierten“ und sodann im politischen Sprachgebrauch („explodierende Zahlen“) wie Kranken bewertet werden, um so die Krise zu schüren. Der Unterschied ist, dass bei dieser von der Landesregierung begierig erwarteten Studie, die von namhaften bayerischen Hochschulen durchgeführt wird (Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit den Uni-Kliniken Augsburg, Regensburg, Würzburg sowie dem Klinikum rechts der Isar), unmündige, wehrlose Kinder als „statistisches Kanonenfutter“ herhalten sollen, um den Hysterikern neue Argumente zu liefern. (DM)

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