Wahlkampf-Bombe geplatzt: Ist Joe Biden korrupt?

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Foto: Imago

Mitten im US-Wahlkampf läßt die „New York Post“ eine Bombe platzen, die „Sleepy“- Joe Biden schwer belastet und den Wahlkampf entscheiden könnte. Die NYP behauptet, im Besitz von E-Mails vom verschwunden Computer seines Sohnes Hunter zu sein. Die Informationen vom Rechner sollen belegen, dass Hunter Biden seinem Vater einen ukrainischen Geschäftsmann vorgestellt hat. Brisant – zu der Zeit war Joe Biden Vizepräsident und in dieser Funktion für die Ukraine-Politik der USA zuständig. Twitter und Facebook versuchen den Schaden für ihren Wunschkandidaten zu begrenzen und löschen was das Zeug hält. Twitter-Chef Dorsey entschuldigte sich inzwischen für die Zensur und nannte das Vorgehen „inakzeptabel“.

Er habe „nie mit meinem Sohn über seine Geschäfte in Übersee gesprochen“, erklärt der demokratische Präsidentschaftskandidat Biden seit Monaten angesichts der schwerwiegenden Vorwürfe in der sogenannten Ukraine-Affäre um ihn und seinen Sohn Hunter. Diese Behauptung könnte sich als handfeste Lüge entpuppen und dem linken Hoffnungsträger endgültig die Chance auf den Einzug ins Weiße Haus vermasseln.

Denn in einer E-Mail vom 17.April 2015 bedankt sich Vadym Pozharskyi, Vorstandsberater des ukrainischen Energieunternehmens Burisma bei Hunter Biden dafür, ein Treffen mit Papa Biden arrangiert zu haben: „Lieber Hunter, danke, dass du mich nach DC eingeladen hast und die Gelegenheit gegeben hast, deinen Vater zu treffen und einige Zeit zusammen zu verbringen. Es ist eine Ehre und ein Vergnügen “, heißt es in der E-Mail an den amerikanischen Rechtsanwalt und Wirtschaftslobbyisten, der seit Mai 1014 Vorstandsmitglied beim größten private Gasproduzent in der Ukraine, Burisma Holdings,war und ein monatliches Gehalt von bis zu 50.000 Dollar für seine Dienste kassiert haben soll.

Diese Ernennung war wegen der derzeit grassierenden Krise in der Ukraine hochumstritten. Die russische Staatsführung hatte der US-Regierung und damit auch Bidens Vater vorgeworfen, der politischen Verwerfungen in der Ukraine zu sein. Eine republikanernahe Publikation sprach den Verdacht aus, die ukrainische Firma könne mit der Berufung von Biden jr. versuchen, sich eine bevorzugte Behandlung durch die US-Regierung zu verschaffen. Dieser Vorwurf scheint sich jetzt durch die Informationen auf dem wieder gefundenen Computer zu bestätigen. In einer weiteren E-Mail vom Mai 2014 bittet Pozharskyi offenbar um Rat, wie der seinen Einfluss im Namen des Unternehmens nutzen könne.

Nicht einmal acht Monate nach der Gruß-E-Mail setzte der damalige Vizepräsident Joe Biden den ukrainischen Präsidenten Petro Poroshenko und Premierminister Arseniy Yatsenyuk unter Druck, den angeblich korrupten Generalstaatsanwalt Viktor Shokin loszuwerden. Während einer Reise nach Kiew im Dezember 2015 drohte Biden damit, eine US-Darlehensgarantie in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar zurückzuhalten, wenn Shokin nicht entlassen würde. Shokin ermittelte damals wegen Korruption gegen den Gasriesen Burisma, bei dem Hunter Biden angestellt war. Auf Betreiben Joe Bidens wurde Shokin prompt gefeuert, die Darlehensgarantie erteilt.

Weil Trump auf Ermittlungen in der Ukraine gegen die Bidens gedrängt hat, hatten die Demokraten im Repräsentantenhaus eine Untersuchung zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten eingeleitet, das bekanntlich im Sande verlief.

Die nun aufgetauchte belastende Korrespondenz stammt von einem bisher verschwundenen Computer, der nach Angaben des Ladenbesitzers im April 2019 in einer Reparaturwerkstatt in Hunter Bidens Heimatstaat Delaware abgegeben wurde. Damals gab ein Kunde ein MacBook Pro mit Wasserschaden zur Reparatur in dem Laden ab und tauchte trotz mehrmaliger Versuche des Ladenbesitzers ihn zu kontaktieren nie wieder auf.

Der Ladenbesitzer konnte den Kunden nicht eindeutig als Hunter Biden identifizieren, erklärte jedoch, dass der Laptop einen Aufkleber der Beau Biden Foundation trug, die nach dessen verstorbenem Bruder und ehemaligem Generalstaatsanwalt von Delaware bekannt ist.

Ebenfalls auf dem Computer soll sich auch ein 12- minütiges Video befinden, dass offensichtlich den damals mit schweren Drogenproblemen kämpfenden Hunter Biden beim Crack rauchen und Sex mit einer nicht identifizierten Frau zeigt.

Die NYP veröffentlichte das Foto einer Vorladung des Staates Delaware, das zeigt, dass bereits im vergangenen Dezember sowohl der Computer als auch die Festplattevom FBI beschlagnahmt worden waren, nachdem der Ladenbesitzer den Behörden einen Hinweis gegeben hatte.

Das enorme Datenmaterial könnte für den offensichtlich senilen 77-jährigen Joe Biden, dem kürzlich auf einer Wahlkampfveranstaltung in Ohio sogar entfallen war, daß er für das Präsidentenamt kandidiert, das endgültige Aus bedeuten.

Das Wahlkampfteam von Joe Biden bestreitet den Bericht der NYP sowie, daß der frühere Stellvertreter von Ex-Präsident Barack Obama den Unternehmer aus der Ukraine jemals getroffen hat. Man habe die Zeitpläne überprüft, ein Treffen habe nie stattgefunden, so ein Sprecher gegenüber der Webseite „Politico“.

Entsprechen wild beißen Facebook und Co um sich. Sie blockierten nicht nur Links zu dem Artikel, sondern auch gleich das private Twitter-Konto der Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany.

Es gäbe Zweifel am Wahrheitsgehalt des Berichts, die Zensur sei „Teil unserer Standardprozedur gegen die Verbreitung von Falschinformation“, erklärte Facebook-Sprecher Andy Stone.

Der Twitter-Chef Jack Dorsey geht angesichts der drohenden Lawine in Deckung, beklagt die „schlechte Kommunikation“ und nennt die die Löschorgie seiner Angestellten „inakzeptabel“: „Unsere Kommunikation über unser Handeln rund um den @Nypost Artikel war nicht so toll. Und das Blockieren der URL-Freigabe über Tweet oder DM ohne Begründung warum wir blockieren: inakzeptabel“, teilte er auf Twitter mit. (MS)

screenshot Twitter

 

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