Bundesjustizministerin Lambrecht will Mutterschafts-Paragraphen lesbengerecht umstricken

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Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (Foto:Imago/photothek)
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (Foto:Imago/photothek)

Die politisch weit links stehende Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) lässt keinen Zweifel daran, wo ihre Prioritäten liegen: Nicht nur, dass sie ein mutmaßlich verfassungswidriges „Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“ auf Biegen und Brechen auf den Weg gebracht hat oder in einem Gesetzesentwurf durch verblödeten Kampffeminismus maximale Rechtsunsicherheit dadurch geschaffen hat, dass sie den Text ausschließlich in weiblicher Form verfasst hat. Nun kommt sie mit dem nächsten Husarenstück um die linke Ecke: Sie will den Mutterschafts-Paragraphen lesbengerecht umstricken.

Zukünftig soll – so will es die Sozialdemokratin Lambrecht – nicht mehr gelten, dass die „Mutter eines Kindes die Frau ist, die es geboren hat.“ Unter dieser Gesetzeslage muss die lesbische Partnerin einer Frau bislang noch deren Kind erst adoptieren, um rein rechtlich als dessen Mutter zu gelten und somit das Familienmodell Mutter-Mutter-Kind leben zu können.

Lambrecht nimmt diese „Ungerechtigkeit“ nun in ihre sozialistischen Hände. Dazu soll im Bürgerlichen Gesetzbuch der Abschnitt zur Mutterschaft um einen Absatz erweitert werden: „Mutter eines Kindes ist neben der Mutter nach Absatz 1 auch die Frau, die zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter nach Absatz eins verheiratet ist oder die die Mutterschaft anerkannt hat.“ Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, welcher der F.A.Z. vorliegt. Kommt das Gesetz, würden beide Frauen „Mutter“ heißen.

„Eine Mutter sollte ihr Kind nicht adoptieren müssen“, erklärt Lambrecht Ende August. Dem tradierten Familienmodell verpasst sie durch ihren Vorschlag, dass ein in eine Ehe zweier Frauen hineingeborenes Kind von Anfang an rechtlich zwei Mütter haben kann“, den links-gründen Todesstoß. Ihre nicht minder weit links agierende Vorgängerin, Katarina Barley hatte sich bereits damit versucht, die Partnerin der Frau, die ein Kind zur Welt bringt, automatisch als „Mit-Mutter“ mit allen Rechten und Pflichten anzuerkennen.

Während die bunte [email protected] sich bereits im Freudentaumel wiegt und Lambrecht lobpreist, formiert sich in sozialen Netzwerken massive Kritik an dem Vorhaben:

Mir ist das Geschlecht egal und fuer was dich der, die, es etc sich hält . aber verdammt nochmal die Kinder sollten im Vordergrund stehen und nicht die Person die meint wegen einem Kind bestimmte Rechte Zu haben. Kinder haben rechte und das unabhängig vom Geschlecht der Eltern – Basta“

„Das dekadente Heilige Römische Reich Deutscher Nation.“

„Ich habe den Artikel gelesen und es werden bewusst nur Frauen angesprochen. Männer haben mal wieder Pech gehabt. Könnte mir egal sein, könnte man meinen, aber bei heterosexuellen Beziehungen sieht die Lage ähnlich aus. Männer haben immer verschissen. Arme Welt“

Frau Lambrecht, so homophob hatte ich sie nicht eingeschätzt. Hier werden Schwule und Transsexuelle diskriminiert. Unterste Schublade man muss diese Politiker mit ihren eigenen Waffen schlagen“

„…und schwule Paare mit Kindern, andere queere Paare mit Kindern, schwul-lesbische-trans-Paare mit Kindern sowie hetero-trans-Paare mit Kindern oder gemischt-schwul-trans-Paare mit Kindern oder gemischt-lesbisch-trans-Paare mit Kindern…“

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